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| Magazin für Dark Music, Kult(ur) und Avantgarde |
| Herbstnächte |
| Nach mehren Stunden mit dem Zug und der anschließenden Taxifahrt kam ich Freitag gegen Mittag an unserer Pension an. Schnell eingescheckt und erst einmal ein kühles Bier mit den Badenern. Danach machten wir uns per Taxi auf dem Weg zur Burg Rabenstein in Fläming. Dort angekommen holten wir die Pressepässe und sahen uns dann den Mittelaltermarkt an und anschließend ging es in den Innenhof der Burg. Eigentlich muß man von zwei Innenhöfen reden, die durch einen Tordurchgang von einander getrennt waren. Auf jedem dieser Innenhöfe befand sich jeweils eine Bühne, einmal die Hauptbühne im äußeren Bereich und im Inneren die Nebenbühne. | ![]() |
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Des weiteren gab es den Rittersaal und die Scheune, und außerdem noch den oberen Rittersaal. Da Melle sich gerne einen Überblick über die Gegend verschaffen wollte, bestiegen wir alls dann den Turm, den man an diesem Tage noch kostenlos betreten konnte (ab Samstag sollte man 2 DM Eintritt zahlen...). Besonders überrascht waren wir über die Freundlichkeit der Securitys, da wir nach dem WGT mit etwas anderem gerechnet hatten. Nun ging es zu den Konzerten, wo uns besonders die Untoten, Sanguis et Cinis und Milamar interessierten. Nach den Konzerten war der Abend jedoch noch nicht zu Ende. Denn im Rittersaal und in der Scheune wartete noch die Disco. |
| Am nächsten Tag begannen wir nach einem späten Frühstück erst einmal mit einem Rundgang durch die in der Umgebung befindlichen Dörfer, um uns die dort befindlichen kleinen Kirchen zu betrachten und das eine oder andere Foto zu machen. Gegen 16:30 Uhr fanden wir uns dann pünktlich zur Videopremiere des Films über das WGT diesen Jahres ein, welcher wirklich nett gemacht war. Unterdessen begannen auch schon die ersten Bands zu spielen. Dort hatte ich endlich nach den ganzen Jahren wieder Gelegenheit, die Musik von Andy Sex Gang und seinen Children zu genießen, und Melle war von Whispers In The Shadow so angetan, daß sie sich sofort eine CD kaufen ging (und das will etwas heißen...). Schade nur, daß das Feuerwerk so schlecht getimet war. Abend ging es dann noch zur Disco, wo wir meinen Geburtstag dann noch recht exessiv ausklingen ließen. | ![]() |
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Am Sonntag kamen wir dann nur schwer aus unseren Betten, und besonders Jens hatte arge Kopfschmerzen (der Met war auch zu lecker...). Nach dem wir dann doch endlich an der Burg angekommen waren, konnte man feststellen, daß viele Leute sich schon auf die Heimreise begeben hatten. Wir begaben uns dann erst einmal in den oberen Rittersaal, wo Christian von Aster, vielen bestimmt schon vom WGT her bekannt, mit seiner Lesung eine tolle Atmosphäre verbreitete. An diesem Abend begeisterten mich besonders Ataraxia, die ein tolles Konzert gaben, das jedoch zu plötzlich endete. |
| Nachdem das Wetter das ganze Wochenende über toll gewesen war, fing es während der Zugabe von Ataraxia an zu regnen, was zu einem Stromausfall führte und das Konzert beendete. Dies tat dem Applaus jedoch keinen Abbruch. Danach machten wir uns auf den Rückweg zur Pension, denn zu einem war dies eh das letzte Konzert des Abends, und außerdem vertragen sich ja bekanntlich Regen und gebaute Haare nicht. | ![]() |
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Für mich waren die Herbstnächte ein tolles Festival, welches zwar klein aber dafür um so gemütlicher war. Wir werden auf jeden Fall nächstes Jahr wieder da sein. M.V. |