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Magazin für Dark Music, Kult(ur) und Avantgarde

 

Herbstnächte 2003

 

Herbstnächte 2003

Die Herbstnächte 2003. Zum 5.Geburtstag wollte ich dann auch endlich mal mit dabei sein. Klingt ja alles ziemlich verheißungsvoll. Nicht nur Konzerte von verschiedensten namhaften Künstlern, sondern auch diverse Vorlesungen, Performances, Theater, Mittelaltermarkt mit lauter lecker, labhafter Gaumenfreuden, Feuerspiele, Vorträge und natürlich die allabendlichen Abschluss-Disko`s. Wie soll man das nur alles schaffen? - Oder sollte es vielleicht besser heißen: „Hoffentlich verpasse ich da nur ja nicht so viel“.

Herbstnächte 2003

Kleiner als das Pfingsttreffen in Leipzig ist es, privater, mehr gothic soll es sein – und das auch noch in dem entsprechenden Ambiente einer Burg – vom feinsten könnte man meinen. So dachte ich mir das ganze zumindestens vorher. Viele gute Freunde von mir waren bisher immer von den Herbstnächten begeistert gewesen. Hohe Erwartungen also, die nicht leicht zu erfüllen sein würden.

Wie all die anderen Beruftätigen, so musste auch ich am Freitag noch ein wenig arbeiten, bevor es dann endlich Richtung Burg Rabenstein gehen konnte – aber wenn man`s nur ein bisschen clever anpackt, kann man sich auch mal etwas früher vom Acker machen.

Zuhause angekommen, war zunächst nix weiter wichtig als n schönes Bad. Nachdem man auch die letzten Reste der leidigen Arbeit hinter sich gelassen hatte, konnten auch die übrigen Dinge noch zusammengepackt werden, die man noch nicht im Auto hatte. Dann rein in die Wohlfühlklamotten und nur 2Stunden nach dem Heimkommen ab ins Auto und los ging’s. Der ungestüme Drang den Herbstnächten entgegen, wurde jäh von den Verkehrsnachrichten zum Freitag-Nachmittag-Pendler-Feierabendverkehr gestoppt – 10km Stau nach einem Unfall und die Liste der weiteren Staus – natürlich alle auf meinem Weg – schier endlos. Also musste der Alternativplan herhalten: runter von der Autobahn und über die Bundesstrassen dem Ziel entgegen. Nach der Fahrt durch landschaftlich sehr schöne Gegenden und der Feststellung, dass man sich doch das ein oder andere hier, wenn mal Zeit ist, anschauen sollte, ging`s wieder auf die Autobahn. Keine 100km mehr. Die Stimmung – getrübt durch die ganzen (hinter sich gelassenen) Staus – schien sich langsam auch merklich zu bessern. Irgendwann kam dann die Abfahrt Klein Marzehns. 19.30Uhr. Nun noch schnell einen Blick auf die aus den Internet gezogene Wegbeschreibung und auch die letzte Hürde wäre genommen. Richtung Raben ein Stückchen durch den Wald gefahren und dann kommt irgendwann der Abzweig zur Burg, gekennzeichnet mit einem kleinen, weißen Schildchen, dass ich natürlich übersehen hatte.

Nachdem ich dann ein Stück bergauf gefahren war, erkannte ich auch schon die ersten Autos auf einer großen Rasenfläche, die als Parkplatz diente. Links und rechts gab es 2 Bereiche, wo Zelte aufgestellt waren. Sehr voll schien es aber nicht zu sein. Der Parkplatz war vielleicht zu einem Drittel mit Autos gefüllt. Es mochten vielleicht so um die 400Leute da sein, war meine erste Schätzung. Nicht viel –ich hatte deutlich mehr erwartet, aber man hat halt so seine Vorstellungen, wenn man irgendwo das erste Mal hinkommt. Trotzdem war der erste Eindruck vom Zeltbereich angenehm. Die beiden Bereiche, wo gezeltet wurde, grenzten an einen Wald, nur in Richtung des Parkplatzes war offene Rasenfläche zu sehen. Ringsum war außer Wald nichts. Keine Kontrolleure, wegen mitgebrachter Glasflaschen oder ähnlichem, kein Anstehen, bevor man auf den Zeltplatz kommt. Alles ganz easy und relaxed.

Herbstnächte 2003

Es war aber schon dunkel, also höchste Zeit für den Zeltaufbau. Zusammen mit den anderen, mit denen ich mich verabredet hatte, entschieden wir uns letztendlich weder auf dem linken noch dem rechten Zeltplatz zu zelten, sondern direkt neben dem Auto das Zelt aufzuschlagen. Und da wir dann auch gleich noch Zeltnachbarn gefunden hatten, konnte dem Aufbau nix mehr im Wege stehen.

Herbstnächte 2003

Die Scheinwerfer, die die Parkfläche ein wenig erleuchteten, waren allerdings dabei wenig hilfreich. Ohne Taschenlampe wäre der Aufbau des Zeltes doch recht schwierig geworden. Nachdem auch das erledigt war, wurde dann auch endlich die erste Flasche Wein aufgemacht. Jetzt nur noch die Presse-Karten geholt und dann konnte es losgehen. Festivalfeeling, Gothic`s, Mittelalterbuden – Party.

Als ich dann nach einer längeren Verzögerung endlich die Pressekarten erhalten hatte, band man mir auch das Bändchen (hellbraun-beige-farben, mit holzähnlicher Maserung) um. Als Programmheftchen wurde ein kostenloses Faltblatt angeboten, dass ich persönlich als recht praktisch empfand – alles übersichtlich auf einem Blatt. Was gleich auffiel war die Organisation der beiden Open-Air-Bühnen, eine große und eine kleine. War auf der einen ein Konzert, so wurde auf der anderen umgebaut. Somit konnte man sich alle Konzerte anschauen, sofern alles nach Plan verlief.

Nun aber nix wie rein. Und schon wartete die nächste Überraschung auf mich. Die Security-Leute wollten einfach nur das Bändchen sehen und dann durfte man schon rein, kein umständliches Durchsuchen, wie bei anderen Festivals. Insgesamt kann man auch sagen, das die Security über das gesamte Festival einen sehr guten Eindruck gemacht hat.

Gleich nach dem Eingang eröffneten sich rechts und links von einem diverse Buden. Zur rechten waren es die gewohnten Gothic-Klamotten- Räucherwerk- etc. –Stände. Zur linken, bzw. nur leicht links, erstreckten sich diverse Essen- und Getränke-Stände, angefangen mit einem „Pilze aus dem Vogtland“ - Stand. Gegenüber den ersteren dieser Stände befand sich ein Stall-ähnliches Gebäude – die im Programmheft für diverse Lesungen und die Disco angegeben „Scheune“. Direkt vor ihr waren so 10 bis 12 Biertisch-Garnituren aufgebaut. Hinter der Scheune folgte dann ein für Burgverhältnisse mittelgroßer Platz mit der großen Bühne. Im Hintergrund setzten sich die Buden weiter fort. Dieser ganze Bereich war der Burgvorhof. Ging man weiter, so ging es jetzt durch eine Spitzbogen-Pforte in den Burghof hinein. Hier war neben weiteren Ständen und Biertischgarnituren die kleine Bühne aufgebaut.

Herbstnächte 2003

Von hier aus könnte man eine kleine Treppe hinauf zum Eingang des Turmes, der zwischen großer und kleiner Bühne lag, aber leider verschlossen war. Der Abstand zwischen beiden Bühnen war knapp 150m, wobei sich beide Sound-technisch nicht ins Gehege gekommen sind.

Herbstnächte 2003

Das erste Konzert, dass ich mir vollständig anschauen konnte, war „Love is colder than death“ (Bericht + Bilder). Leider fand dazu parallel eine Lesung mit Pee Wee, Christian von Aster und Boris Koch statt. Hier musste man sich also doch für das eine oder andere entscheiden. Danach ging`s direkt hinüber auf die kleine Bühne zu „Wolfenmond“ (Bericht + Bilder). Die Organisation passte gut. Die Band hatte noch nicht angefangen. Als das Konzert fertig war, wollte ich, auf Grund der über 6 Stunden Stau-Auto-Fahrt, dann nur noch ins Bett. Vor und in der Disco tummelten sich noch eine ganze Reihe Leute.

Am Samstag schaffte ich es nach einer Besichtigungstour durch den umliegenden Wald und einem üppigen Mittagessen erst zur Lesung von Christian von Aster (Bilder). gegen halb fünf. Seine, wie gewohnt, außergewöhnliche Lesung fand am späten Nachmittag statt. Die Scheune war so voll, dass selbst ich ihn trotz meiner 2m nicht sehen konnte. Der Witz, das Makabere aber auch das Ernsthafte kommen bei ihm nie zu kurz. So auch dieses Mal. Mein Lieblingsstück ist immer noch der düster-makabere „Schrebergarten“, eines seiner älteren Stücke.

Es ist für mich einfach um ein Vielfaches interessanter, Christian zuzuhören, wenn er seine eigenen Werke live vorliest. Das kann kein Buch und auch keine Hörspiel-CD ersetzen. Ich gehe ja nun schon seit etlichen Jahren zu seinen Lesungen und nicht einmal habe ich es bisher bereuen müssen. Die Intensität, mit der er seine Kunstwerke vorträgt, gibt dem ganzen noch einen zusätzlichen, feinen Kick. Selbst Zweifler, mit denen ich zur Lesung gekommen war, konnten sich des Lobs nicht erwehren.

Herbstnächte 2003

Danach hab ich mir so ein bisschen die ganzen Stände angesehen und mir nebenbei einen Rahmfleck gegönnt. Jeder gute Mittelaltermark hat so einen Stand mit Rahmflecken (Schinkenwürfel und Käse in Teig, gebacken im Ofen – sehr lecker). Leider waren diese am Samstag deutlich kleiner als am Freitag und auch am Sonntag – aber damit musste man halt leben...

Und während ich da so lang schlendere höre ich doch plötzlich bekannte Klänge von dem ruhigen Opeth-Album „Damnation“. Auf der kleinen Bühne spielte eine Band namens „Dark Suns“ (Bilder). Ich habe zwar nur die letzen Stücke mitbekommen, aber die waren sehr gut. Interessanterweise übernahm der Drummer den Gesangspart – etwas ungewöhnlich – aber nicht uninteressant. Man sah sofort, dass sich hier alle Langhaarigen angesprochen fühlten.

Herbstnächte 2003

„Kamikaze 52“ und „The last dance“ haben auch sehr gute Konzerte abgeliefert. Ich habe mir unterdessen auf der großen Bühne „Scream Silence“ (Bericht + Bilder) und „Das Ich“ (Bericht + Bilder) angesehen. Danach bin ich zur kleinen Bühne zu NFD, die ich, wie einige andere auch, so scheußlich fand, dass ich gleich wieder dort weg bin. In der Scheune bereitete jemand so etwas wie eine schwarze Messe als Show vor, aber die Vorbereitung dauerte und dauerte. Da waren hier mal ein paar Fetzen Musik zu hören, da wurde mal ein bisschen ins Mikro gesprochen/gesungen/gegrunzt, aber so richtig ging nix ab.

Die Performance wurde von jemandem mit Namen Noctulus (Bild) durchgeführt, der vielen Gothic`s auch schon bei dem Pfingsttreffen durch seine extravagant vorgeführten Schwertkünste in einem Springbrunnen oder anderen Aktionen aufgefallen war.

Am nächsten Tag habe ich mich noch ein wenig mit ihm unterhalten. Man kann von ihm auch käuflich CD`s erwerben, die musikalisch von ihm selbst als in Richtung Black Metal-gehend bezeichnet wurden. Im Gespräch kam er sehr nett rüber. Als letztes wollte ich mir unbedingt noch das „The Gathering“ –Konzert (Bericht + Bilder) anschauen. Es war allerdings auch schon mächtig kalt geworden, so dass viele sich lieber ein wärmeres Plätzchen suchten.

Zum Ausklang des ereignisreichen Tages war natürlich noch die Disco geplant. Zur ihr weiss ich leider nicht viel positives zu berichten, außer dass die tanzenden Leutchen sich wenigstens durch die Bewegung etwas aufwärmen konnten. Bei wenigen Graden über Null sind doch einige nur leicht bekleidet rumgelaufen – zwar schön anzusehen – aber bitterlich kalt. Während der DJ versuchte, die Geschmäcker aller zufriedenzustellen, sprang die Anlage bei vielen Songs, was zu einer gehörigen Frustration der wenigen Anwesenden führte. Neben alten Punk-Sachen war auch Placebo, Heroes del Silencio und DeMo zu hören. Später besserte sich die Musikauswahl mit dem Wechsel der DJ`s etwas. Die 50-100 Leute versuchten das Beste aus der Situation zu machen.

Herbstnächte 2003

Einige waren schon so betrunken, dass sie sowieso gar nix mehr gecheckt haben. Vor der Disko waren auch am späteren Abend noch ein paar Buden geöffnet. Nicht verwunderlich also, dass man draußen bald mehr Leute finden konnte als drinnen.

Ein kleines Pläuschchen, Leute kennenlernen, alles war möglich. Irgendwann allerdings ging mir die Musik und das ständige Springen der Tonträger so auf die Nerven, dass ich lieber zum Zelt gegangen bin, halb frustriert, halb müde. Negativ fiel dabei auf, dass es keinerlei Heizungen oder Möglichkeiten sich aufzuwärmen gab (in der Scheune laut Veranstalter wegen Brandschutz nicht erlaubt), außer einem Lagerfeuer, dass auch recht intensiv genutzt wurde. Hier herrscht auf alle Fälle noch Nachholbedarf.

Herbstnächte 2003

Der Sonntag begann genauso gemütlich, wie der Samstag, nur dass wir zusätzlich noch ein wenig gegrillt haben. Nicht verwunderlich also, dass ich auch von der nachmittäglichen Lesung von Kaaja Houyda nur noch ein bisschen mitbekommen habe, aber die umstehenden Leute, die ich gefragt hatte, waren ausnahmslos begeistert. Mir schien es insgesamt eine sehr lustige Lesung gewesen zu sein. Bei den letzten Texten konnte man Goth`s im Lach-Rausch zuschauen /-hören. Ich hätte gern etwas mehr von ihm mitbekommen. Kaaja Houyda hatte allerdings entgegen dem Programm - Faltblatt von 14.00Uhr bist 15.45Uhr gelesen. Ursprünglich war er nur von 14.00 bis 14.45Uhr eingeplant. Die Lesung von Bruno Kramm, die eigentlich im Anschluss daran stattfinden sollte, fand nicht statt, sodass sich Kaaja Houyda wohl entschlossen hatte, die Programmlücke zu füllen und gleich weiterzumachen.

Als ich Bruno Kramm draußen zufällig begegnete, während er eigentlich laut Plan die Lesung halten sollte, entgegnete er mir auf die Frage, warum er den jetzt keine Lesung halte, dass er nichts von einer Lesung wüsste und das er auch nichts zum Vorlesen hätte außer vielleicht ein Telefonbuch... Nun ja. Kleine Fehlplanung der Veranstalter.

Als letzter Vortrag war dann ein „Ardaga Institut“ angegeben. Ich kannte es nicht und blieb also. Es zeigte sich ein Pärchen mittleren Alters, das sich entgegen den bisherigen eher lustigen Lesungen einem ernsteren Thema widmen wollte. Hexerei.
Bei ihrer Vorstellung der Person konnte man erfahren, dass sie beide eine Hexenschule leiteten und in stark geraffter Form einen groben Überblick über das Thema geben wollten. Es sollte hierbei sachlich wissenschaftlich vorgegangen werden – so die Einleitung der beiden. Tatsächlich wurden zunächst einmal die möglichen Eigenschaften der Hexen des Mittelalters bis in die heutige Zeit aufgelistet. Wer an dieser Stelle, wie ich, erwartet hatte, dass bestimmte Eigenschaften in Korrelation mit anderen gebracht würden, um eine gewisse Unsinnigkeit festzustellen, wurde leider enttäuscht.

Herbstnächte 2003

Im weiteren Verlaufe des Vortrags wurde mehr und mehr deutlich, dass der Vortragende zwar mit großem Interesse und Eifer bei der Sache war, dass aber wenig wirklich Neues und Interessantes zu Tage gefördert wurde und das der Vortrag für wissenschaftliche Verhältnisse zu wenig einer Gliederung unterlag und viel zu oft durch Abschweifungen unterbrochen wurde. Klare unwiderlegbare Beweise für die hier dargestellte Sichtweise des Hexentums konnten bis zu meinem frühzeitigen Verlassen der Veranstaltung nicht erbracht werden. Im Endeffekt lief alles auf ein "glauben oder nicht glauben" hinaus – und das ist für eine wissenschaftliche Abhandlung meiner Meinung nach nicht genug. Wenn ich auch die Idee gut fand, sich mit diesem ernsten Thema auseinander zusetzen, so konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen, leider.

Herbstnächte 2003

Viele Leute hatten im Laufe des Sonntags schon den Heimweg angetreten, lediglich zu den Lesungen waren noch ein paar geblieben. Gegen Abend füllte sich das Ganze aber wieder. Der Veranstalter hoffte, dass die „Letzte Instanz“ noch einige Goth`s ziehen würde. Damit haben sie wohl auch nicht so ganz falsch gelegen. Als ich mich im Dunkeln auf dem Parkplatz umsah, war der doch schon wieder deutlich stärker gefüllt als noch Mittag.

Da ich aber am nächsten Tag wieder früh raus musste, habe ich mich dann auch langsam auf den Weg gemacht. „Down below“, die als erste Band auf der Hauptbühne gespielt haben, sollen eine gute Show gehabt haben, ansonsten aber eher nur mittelmäßig gewesen sein. „Zeraphine“ hätte ich mir gern noch angeschaut, aber da sie erst gegen 22.20Uhr ihr Konzert beginnen sollten, konnte ich Sven Friedrich (Sänger der Band, früher bei „Dreadful Shadows“) nicht mehr sehen.

Alles in allem war es ein sehr schönes Wochenende, mit Höhen und Tiefen, Pleiten und Höhenflügen. Was noch unbedingt zu erwähnen ist, sind die sanitären Einrichtungen, die in einem sehr guten Zustand waren. Man konnte Gothic`s beim Drachen-steigen-lassen beobachten und sich an den Ständen zu etwas überhöhten Großfestivalpreisen Essen und Getränke holen. Bei den Ständen wurde vom Veranstalter darauf Wert gelegt, dass sie auch mit höherwertigem Essen aufwarten konnten. Ein Fischstand direkt vor der Scheune hat sogar Calamaris angeboten – bei welchem Mittelaltermarkt findet man so etwas schon?

Diese Idee ist recht positiv aufgenommen worden. Das Konzept die Lesungen stärker in den Vordergrund zu rücken, da sie nicht (mit Ausnahme Freitag Nacht) mit den Konzerten konkurrieren mussten, ist allgemein sehr gut angekommen. Der Eintrittspreis ist in Anbetracht der Tatsache, dass am Samstag nach Veranstalter-Angaben ca. 1000 bis 1100 Besucher da waren, noch akzeptabel, aber an der oberen Grenze. Wesentlich angenehmer als andere Festivals ist hier das allgemeine Klima. Da nicht so viel Leute da sind, wird nicht soviel Stress gemacht. Die Security kann relaxter an die Sache herangehen und es wirkt alles insgesamt auch persönlicher als bei andere Großfestivals. Die Leute, die hier herkommen sind ausschließlich Gothic`s. Die Burg ist ganz passabel, aber nicht so außergewöhnlich, wie ich zunächst angenommen habe.

Herbstnächte 2003

Die Organisation war in den meisten Punkten zufriedenstellend, nur mit der Richtigkeit des Programms haperte es noch ein wenig. Absolut unzumutbar waren die fehlenden Möglichkeiten sich aufzuwärmen. Park- und Zeltplatz haben mir ganz gut gefallen. Da alles nicht so dicht gedrängt beisammen war, hatte man mehr Freiheit.
Ob ich nächstes Jahr wieder hierher fahren werde, hängt stark vom dem Programm ab. Die Kälte macht vieles zu nichte.

Conny & Volker

 

 

Weitere Eindrücke
Herbstnächte 2003
flüchtige Impressionen
 
Herbstkalt
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The Gathering
 
 
Das Ich
 
Scream Silence
Love is colder than death
 
Wolfenmond

 

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