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Bericht - Herr Der Ringe

 

Der Herr der Ringe

 

Der Herr der Ringe

Dieser Film dürfte die wohl gewaltigste und auch teuerste Literaturverfilmung aller Zeiten sein. In über 15 Monaten Drehzeit an mehr als 100 verschiedenen Drehorten auf Neuseeland haben Regisseur Peter Jackson und seine Crew dieses Fantasyspektakel Wirklichkeit werden lassen.

Der Herr der Ringe Die Vorlage für diesen Epos lieferte J. R. R. Tolkien mit seinem Roman, der bereits über 50 Millionen verkauft wurde. Der Oxford-Professor für Literatur und englische Sprache erfand fantastische Geschichten für seine Kinder, aus denen 1937 das Buch "Der Hobbit" hervorging. In den Folgejahren konstruierte Tolkien aus den Personen und Schauplätzen dieses Märchens eine komplexe Welt mit fantastischen Bewohnern, eigenen Sprachen und einer ausgefeilten Geschichte.

Das Buch "Der Herr der Ringe" erschien 1954, und die Nachfolgeerzählung "Das Silmarillion" posthum 1977. Und der Film wird diesem Erfolg in nichts nach stehen, denn als am 7. April der erste Trailer ins Internet gestellt wurde, stürzten sich innerhalb der ersten 24 Stunden 1,67 Millionen Besucher auf die "Lord of the Rings"-Website.

"Der Herr der Ringe" schildert auf über 1200 Seiten in drei Bänden den Kampf einer Hand voll Helden gegen die Macht des Bösen: Nur ein Zauberring fehlt dem dunklen Herrscher Sauron, um seine Macht über den ganzen Kontinent Mittelerde auszudehnen. Eine Schar kleinwüchsiger Hobbits zieht mutig in den Kampf, unterstützt von Zauberern, Zwergen, unsterblichen Elben und einigen tapferen Menschen.

Aus diesen drei Bänden entstehen drei Filme, wobei der erste Teil der Trilogie zu Weihnachten 2001 in die Kinos kommen wird. Die weiteren folgen im Jahresabstand. Gedreht wurden alle drei Teile simultan, was eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten darstellte. Das dieser Film einer der teuersten Produktionen der Weltgeschichte werden würde, dürfte klar sein. Der Herr der Ringe

Der neuseeländische Produktionsfirma New Line stand am Anfang ein Gesamtbudget von 190 Millionen US-Dollar zur Verfügung, doch bereits im Oktober sprachen Insider bereits von 260 Millionen. Anfang November ließ Peter Jackson in einem TV-Interview durchblicken, daß diese Zahl wohl noch um ein gutes Drittel überzogen werden müsse.

Doch genaueres ist nicht bekannt, da die ganze dieser Produktion den der strengsten Geheimhaltung unterliegt. Es wurden zum Set nur einige wenige Journalisten eingeladen, denen nur sehr wenig gezeigt wurde. Sie durften auch nur wenige Motive Motive aus genau festgelegten Perspektiven Gezeigt wurde ihnen fast nichts, fotografieren durften sie nur wenige Motive aus genau festgelegten Perspektiven. Und Crewmitglieder, die Fotos oder andere Dinge von den Drehorten an die Öffentlichkeit schmuggelten, fanden sich vor Gericht wieder. Selbst die Statisten, die für die gewaltigen Schlachtszenen benötigt wurden, erhalten zwar jeder ein Erinnerungsfoto, aber dies erst in zwei Jahren!

Der Herr der Ringe Die Fantasygestalten wie Zauberer, Zwerge, reitende Geister, wandernde Bäume, Lichtgestalten oder finstere Orks entstanden natürlich am Computer. Die neuseeländische Spezial-Effects-Firma "WETA FX" verwendete etwa 1200 Computertricks, wodurch die Postproduction-Phase auf ein weiteres Jahr veranschlagt wurde.

Mit dem Deutschland-Start am 19. Dezember 2001 will der Kinowelt-Verleih sogar den flächendeckenden Großeinsatz von "Star Wars: Episode 1" im August 1999 in den Schatten stellen. Laut der Kinowelt-Sprecherin Svenja Homölle wir der Film "Der Herr der Ringe" mit über 1000 Kopien starten. Und damit dürfte der Kassenerfolg gesichert sein!

Shadow

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