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Magazin für Dark Music, Kult(ur) und Avantgarde

 

M`era Luna Festival 2003

 

M’era Luna 2003

Konzertbericht – Dive

Heiß und Feucht. Diese beiden Worte umreißen wohl am Besten den Ersteindruck, den der geneigte Besucher des diesjährigen M’Era Luna beim betreten des Konzerthangars wohl haben mochte. Zum Einen rührte dies von den immensen Außentemperaturen her, zum anderen von den vielen schwitzenden Leibern die sich zu diesem Zeitpunkt vor der Bühne zu elektronisch Klängen austobten.

Womit wir beim Thema wären. Das Dive Konzert des diesjährigren M’Era Luna gehörte für mich zu den Highlights dieses Festivals. Und nicht nur für mich, denn der Konzerthangar war trotz der frühen Uhrzeit und der widrigen Umstände gut gefüllt. Dirk Ivens, ex-The Klinik und der Mann hinter Sonar, brachte die Massen mit einem Querschnitt seiner nunmehr 13jährigen Soloarbeit als Dive zum kochen (im wahrsten Sinne des Wortes). Mit Hits wie Final Report, Bloodmoney oder Mindtorture neben vielen unbekannteren aber nicht minder guten Stücken wusste Ivens das Publikum zu begeistern und in seinen Bann zu ziehen. Dies gelang ihm trotz der eher mittelmäßigen Lichtanlage im Hangar (das haben wir schon besser gesehen).

So kam es, daß nach dem Konzert eine naßgeschwitzte, aber gut gelaunte Menge, den Hangar verließ. Jedoch stieß man hierbei auf so manche Probleme. Die Einen wollten raus, die Anderen wollten rein, die nächsten wollten schneller sein! So entstand, wie bereits im Jahr davor, ein dichtes Gedränge im Hangareingang. Dies soll jedoch den positiven Eindruck, den Dive in diesem Jahr hinterlassen hat nicht schmälern. Gut wars!

Karsten Seibert

 

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