| Entry |
| Magazin für Dark Music, Kult(ur) und Avantgarde |
| Festival: WGT 2003 |
Am Montag Abend in der Halle A im Werk II gab
sich eine deutsche Kultband die Ehre. Die Formation um Thomas Lüdke besteht
schon seit 1986 und stammt aus dem Ruhrpott.
Leider muß gesagt werden, daß der Termin recht ungünstig war,
da viele schon Montags abreisen und zumindest die Konzerte weniger besucht waren.
Nichtsdestotrotz starteten The Invincible Spirit um zehn vor neun ihr Konzert.
Aber was war denn das? Da steht ja ein Gitarrist. Wo kommt der denn her?
Und die meisten beschäftigte die Frage was ein Gitarrist bei Invincible
soll und ob dieser überhaupt passt. Nun dazu bleibt zu sagen, daß
sie manchmal extrem nervte, wie bei Devil Dance, und manchmal gar nicht groß
auffiel.
Auch problematisch war die Aussteuerung. Oftmals kam die Stimme von Thomas Lüdke
nicht so gut rüber und ging hin und wieder auch in den Gitarrenklängen
unter.
Zum Glück spielte die Band viele der alten Hits wie "Push", "Love
Is A Kind Of Mystery", "Devil Dance" und "Contact".
Die neueren Songs kamen beim Publikum nicht so gut an, was auch leider daran
liegt, daß die neuen Stücke nie die Popularität und in manchen
Fällen auch nicht die Qualität der älteren erreichten.
Trotz dieser kleinen Enttäuschungen war es doch ein recht angenehmer Gig.
Immerhin war die Stimmung in der Halle recht gut und die Leute tanzten auch
recht häufig, wobei der Siedepunkt erst bei "Push" erreicht wurde.
Nur kaum war die Stimmung da hörten sie auch schon wieder auf zu spielen.
Leider wurde der Band nur 50 Minuten für ihren Auftritt zugeteilt. Und
viele warteten vergeblich ob die Band vielleicht doch noch den alten Klassiker
"Make A Device" spielen würden.
Tatjana Stuhlemer