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| Orakel |
Der lydische König Kroisos stand vor einer gewichtigen Entscheidung. War seine Streitmacht stark genug Persien anzugreifen? Er besann sich auf die Orakel zu Delphi, Abä, Dodona und Ammon. Sie sollten seiner Ratlosigkeit ein Ende setzen. Um herauszufinden, welches Orakel nun das einzig wahre sei, schickte er zu jedem seine getreuen Gefolgsmannen, dem jeweiligen Orakel eine Frage zu stellen, die nur Kroisos persönlich beantworten konnte. Die Gesandten betraten das Orakel zu Delphi, bekamen, ohne die Frage gestellt zu haben, sofort eine Antwort. Eilig zogen sie zu ihrem Herrn, berichteten das Geschehene, und die Antwort stimmte vollkommen mit der des Kroisos überein. Glücklich, endlich erfahren zu können, ob er gegen Persien in den Krieg ziehen sollte, reiste Kroisos gen Delphi. Er befragte die Pythia, erhielt zur Antwort:
"Wenn du den Krieg beginnst, so wird ein großes Reich zerstört werden."
Kroisos zog also in die Schlacht, davon überzeugt, Persien zu vernichten. Letztendlich wurde ein großes Reich zerstört. Das Orakel hatte die Wahrheit gesprochen - es handelte sich allerdings um das Reich des Kroisos.
Diese Geschichte, erzählt von Herodot, zeigt auf, daß ein Orakel wohl die Wahrheit prophezeit, dennoch die Auslegung der Worte wichtig ist. Was ist eigentlich ein Orakel? Kann es tatsächlich die Zukunft vorherbestimmen? Wie funktioniert es und welche Systeme gibt es? Fragen, die hier geklärt werden sollen.
Der Begriff ORAKEL entstammt dem lateinischen Wortschatz, bedeutet soviel wie "eine göttliche Offenbarung, in Form von Sprüchen oder Zeichen". Das Orakel sollte ursprünglich Aufschluß über die Zukunft geben. Nahezu jede antike Kultur hatte ein Orakel, wenn auch in unterschiedlichen Formen. Um einige zu nennen:
Das chaldäische Orakel
Hierbei handelt es sich um eine Reihe von Aussprüchen in gereimter Form, die dem persischen Religionsreformer Zarathustra zugeschrieben werden, wahrscheinlich aber von dem Neuplatoniker Julianus (331 bis 363 n.Chr.) stammen. Der größte Teil dieses Orakels ist verloren gegangen. Reste über- liefern, daß es sich hier nicht um Wahrsagerei handelt, sondern vielmehr gegen gewerbsmäßige Zukunftsdeutung ausgerichtet ist.
Ägyptische Orakel
Die alten Ägypter hatten gleich mehrere Formen des Orakels. Allgemein bekannt sind Orakel-Amulett-Papyri. Sie bitten um Schutz vor Dämonen und sogenannter "schwarzer" Magie. Einige dieser Papyri sind noch heute im Turiner Museum zu sehen. Desweiteren gab es einen Loskalender mit Sprüchen, Anregungen und Zeichen, den Tag gut zu verbringen. Diese Tradition finden wir heute noch auf den Rückseiten diverser Abrißkalender. Neben den Loskalendern konnte sich die bessere Gesellschaft auch Losbücher anfertigen lassen. Das wichtigste Orakel im alten Ägypten war die "Orakelstatue". Dabei handelt es sich um eine Statue, meistens des Gottes Amun, die in einem der Öffentlichkeit unzugänglichen Teil der Tempelanlagen aufgestellt wurde. Eine Elite an Priestern hatte die ehrenvolle Aufgabe, den mysteriösen Raum morgens aufzuschließen, die Statue zu waschen, sie mit Leinenstreifen anzuziehen und mehrmals täglich mit Nahrung zu versorgen. Abends wurde die Statue wieder entkleidet, gewaschen, zur Nacht fertig gemacht. Während dieser Rituale sprachen die Priester Gebete in Form von Huldigungen aus. Diese Orakelstatuen wurden zu bestimmten Anlässen in einen goldenen Kasten gestellt, welcher auf einer riesigen Barke, einer Sänfte, durch die Stadt oder den Tempelbezirk getragen wurde. Befragte man die Statue, was jeder Bürger tun durfte, antwortete sie oder nickte mit dem Kopf. Dieses wurde durch hellsichtige Priester inszeniert, die der Statue ihre Stimme gaben oder an Fäden zogen, die den Kopf nicken ließen. Pharaonen richteten sich gewöhnlich nach den Aussagen der Statuen, bauten sogar ganze Tempelanlagen aufgrund ihres Rates. Man sprach auch davon, diese Orakelstatuen hätten Wunderheilungen vollbracht. Diesbezüglich gibt eine Stele im Louvre Auskunft, auf der diese Wunderheilungen abgebildet sind.
Das Orakel von Delphi
Wohl das bekannteste Orakel, das wir heute noch kennen. Das delphische Orakel war ursprünglich eine Kultstätte des Python-Kultes. Es besteht wahrscheinlich seit der Jungsteinzeit, liegt nordwestlich von Athen in den Bergen an einem Fluß Namens Parnassos (Phokis). Das Heiligtum bestand einmal aus einer Quelle, Kassotis, und einer Erdspalte, aus der giftige Dämpfe herausquollen. Es war zu Zeiten des Matriarchats der Göttin Gäa, einer dunklen Göttin aus der Unterwelt, geweiht und hieß Pytho. Gäa trat in Form einer Schlange auf, die der Sage nach von Apollon kurzzeitig besiegt wurde, doch durch Hilfe des Gottes Dionysos aus Thrakien nicht vernichtet werden konnte. Apollon und Dionysos schlossen einen Kompromiß, die Rituale des Python-Kultes vermischten sich mit denen des Apollon-Kultes. Es wurde nicht mehr allein durch Apollon im Frühjahrsmonat Bysios orakelt, sondern durch die Pythia, einer Priesterin, die dem delphischen Geschlecht entstammen mußte. Die Pythia mußte fasten, beten, Opfergaben entgegennehmen und waren die Opfergaben gut genug, durfte sie aus der Quelle Kassotis trinken, Lorbeerblätter essen und sich auf ihren Dreifuß inmitten der giftigen Dämpfe setzen, um Fragen zu beantworten. Allein männliche Fragesteller durften das Orakel durch Priester befragen. Die Priester lebten neben der Pythia in einem Adyton, stellten der Pythia sämtliche Fragen der Ratsuchenden, schrieben anschließend die Antworten auf und überbrachten sie den Fragenden. Apollon zu Ehren wurde ein Tempel erbaut, es gab Schatzhäuser für die Opfergeschenke und es entstand Delphi. Mit der Zeit zum Nabel der Welt geworden, wurde Delphi reichster Ort. Die delphischen Spiele entstanden und wurden den Göttern zu Ehren alle acht Jahre abgehalten. Der Apollon-Tempel wurde im 7. Jahrhundert v.Chr. erbaut, wurde 548 v.Chr. durch ein Feuer zerstört, bis 510 v.Chr. wieder aufgebaut und 373 v.Chr. abermals durch Erdbeben und Feuer vernichtet. Im 4. Jahrhundert v.Chr. errichtete man einen ganz neuen Apollon-Tempel und zu Neros Zeit zählten ca. 3500 Statuen zu dem Tempelbezirk. Eine Spätblüte Delphis fand im 2. Jahrhundert v.Chr. statt, dann folgte der Zerfall unter Kaiser Konstantin dem Großen. Mit ihm zog das Christentum in Delphi ein, das 392 n.Chr. durch Kaiser Theodosius zu verbotenem Terrain erklärt wurde. Im 6. Jahrhundert n.Chr. wurde Delphi Bischofsitz. Heute gilt Delphi zu den interessantesten Ausgrabungsstätten der Welt.
Alle Kulturen und ihre Orakel aufzuzeigen wurde ganze Bücher füllen, daher noch einige Kurzbeschreibungen der wichtigsten Orakelformen. Die Babylonier hatten neben ihrer berühmten Astrologie eine weitere Form des Orakels:
die Leberschaukunde. Seher wurden in speziellen Schulen ausgebildet, wie ein Schaf geöffnet werden sollte, welche Lesetechniken zu welcher Art der Fragen gehörten. Druiden aßen vor dem Orakeln in Heiligen Hainen Eicheln, um die Auffassungsgabe zu erhöhen. Haine sowie Quellen gehören zu den hauptsächlichen Orakelplätzen. Die Christen, insbesondere die Theurgen, orakelten durch die Belebung bildlicher Darstellungen. In einem Strafbuch von 668 n.Chr. wird ausgesagt, daß jede Person, die dem Klerus angehört und Wahrsager in sein Haus einläd oder der Wahrsagerei zugetan sei, mit mindestens fünf Jahren Buße bestraft werden muß.
Wer sich für das delphische Orakel interessiert, dem sei das Drama "Jon" von Euripides ans Herz gelegt. Detailierte Beschreibungen, wie der eigentliche Tempel geschmückt war, wie die Befragungsrituale aufgebaut waren und die gesamte Mystik der Antike sind auf einer überwältigenden Art und Weise festgehalten.
Die Orakel der Antike waren an Örtlichkeiten, einen Tempelkultus oder an Lokalheiligtümer gebunden. Es wurden Medien eingesetzt, die entweder Propheten oder Prophetinnen waren, um die Aussagen eines Orakels zu verdeutlichen. Auch Pflanzen, Quellen, Tiere oder einfache Lose galten als Medien. Vielen Orakeln konnte bisher Betrug nachgesagt werden, der auch beweisbar ist. Letztendlich sprach nicht das Orakel selbst, sondern das Medium die gewünschten Antworten. War das Medium hellsichtig, unter Drogen gesetzt, hypnotisiert oder einfach vorher bestochen worden, so wundert die Richtigkeit der Aussagen nicht.
Wie ein Orakel funktionieren kann, ist ganz einfach anhand psychologischer Vorkenntnisse zu erklären, hat entgegen der romantischen Vorstellung nur minimal mit magischer Praxis zu tun. Das vorangegangene Beispiel der ägyptischen Orakelstatuen zeigt auf, wie ein Orakel funktionieren kann. Die Priester, die der Statue ihre Stimme liehen oder den Kopf der Statue zum Nicken brachten, befanden sich in einem hypnotisierten Zustand oder unter dem Einfluß diverser Kräuter, die die Sensitivität des Betroffenen enorm steigerten. Mit Sicherheit war der kleinste Teil der Priesterschaft selbst hellsichtig. Die Pythia von Delphi wurde angehalten in Askese zu leben. Nicht essen, nicht trinken, lediglich beten. Der Körper der Pythia stellte sich auf die Umstände ein, sie wurde schnell durch das wenige Wasser der Quelle und den Lorbeer, den sie innerhalb des Orakelrituals zu sich nehmen durfte, berauscht. Zudem war die Luft des Tempels Weihrauchgeschwängert und erwähnte giftige Gase aus der Erdspalte versetzten sie in Trance.
Das Orakel liegt also nicht in einem Gegenstand oder in Felsen, Quellen, Bäumen und ähnlichem verborgen, es liegt tief im eigenen Bewußtsein des jeweiligen "Propheten". In der heutigen Zeit sind Orakel längst nicht mehr zur Zukunftsdeutung gefragt, sondern als Lebenshilfe oder Unterstützung in einem Selbstfindungsprozeß gedacht. Ein Orakel vermag spirituelles Wachstum zu beschleunigen. Moderne Orakel finden sich in eher spielerischer Form wieder. Es gibt unzählig viele Orakelmethoden. Sie alle sind esoterische Symbolsysteme, durch die die Wahrnehmung des Überbewußtseins gefördert und in das Bewußtsein geführt wird. Östliche Traditionen, das New Age und die Metaphysik sprechen von einem kollektiven Unbewußten der Menschen, wodurch gedankliche Verbindungen der einzelnen Subjekte ermöglicht werden. Der Psychologe C. G. Jung hat durch unzählige Testbeispiele bewiesen, daß das Höhere Selbst eines Menschen mit dem eines anderen in Kontakt treten kann. Ein Beispiel dazu wäre, daß eine Person, ohne mediale Fähigkeiten, über eine andere Person nachdenkt. Plötzlich ruft die Person B bei Person A an, die ziemlich überrascht ist. Durch das kollektive Unbewußtsein ist dieses Phänomen möglich. Ebenso arbeiten beispielsweise Tarotkarten. Karten werden ausgelegt, das Deck analysiert und das Endergebnis paßt in den meisten Fällen. Auch hier wird lediglich das ausgesagt, was der Fragende bereits in seinem Unbewußten weiß, nur, daß es ihm bislang nicht bewußt geworden war.
Es wird gesagt, das Ergebnis paßt in den meisten Fällen. Warum stimmt es nicht grundsätzlich? Ist vielleicht doch eine große Portion Aberglaube dabei? Sicher ist, daß Symbolsysteme, in diesem Fall die Tarotkarten, Informationen über MÖGLICHKEITEN eines Geschehens geben. Das Symbolsystem kann nur mit dem momentanen Bewußtseinszustand arbeiten. Ändert sich der Bewußtseinszustand des Fragenden, so ändern sich natürlich auch die Ergebnisse des Orakels. Eine Änderung des Bewußtseinszustandes kann durch zwei Möglichkeiten hervorgerufen werden. Zum einen hat der Fragende einen freien Willen, sich einer Situation zu fügen oder sie abzuwenden. Zum anderen kann ein fremder Wille den momentanen Bewußtseinszustand beeinflussen.
Ein Beispiel für den freien Willen wäre folgendes:
Eine Frau möchte unbedingt wissen, ob sie eine Diät machen soll oder nicht. Sie legt diesbezüglich ein Orakel aus, erhält als Antwort auf ihre Gesundheit zu achten. Sie hat jetzt den freien Willen zu entscheiden, ob ihre Diät zu dem momentanen Zeitpunkt sinnvoll ist oder nicht. Entscheidet sie sich dagegen, da sie ja eigentlich nicht auf kalorienreiche Nahrung verzichten möchte und erzählt ihrem Hausarzt davon, der ihr eine Leberverfettung voraussagt, sollte sie tatsächlich nicht abnehmen wollen, dann ist es fremder Wille der sie zu einer Entscheidung zwingt. Die Aussagen des Orakels waren in jedem Fall zutreffend.
Orakel dienen uns also als Lebenshilfe. Unser Selbst wird beeinflußt, denn wir ganz allein erschaffen uns unsere eigene Wirklichkeit. Die Orakel sind sozusagen Mittel zum Zweck, einfacher und glücklicher durch das Leben zu kommen. Orakel dienen auch dazu, daß wir die Schattenaspekte unseres Seins wahrnehmen und akzeptieren lernen. Ängste, Zweifel, Blockierungen und Schwierigkeiten zählen zu den Schattenaspekten. Lernt man mit ihnen zu leben, sie als gegeben hinzunehmen, ist es einfacher sie nach und nach abzubauen. Eine langsame Umpolung unserer Sichtweisen oder Handlungsweisen verhilft uns zu einem völlig neuen Lebensgefühl. Orakel als Meditationsmittel eingesetzt, helfen eigene Grenzen zu überwinden und unbewußte Kräfte erwachen zu lassen. Dadurch ist es möglich positive Energien freizusetzen, Wahrnehmungen genauer zu definieren und Täuschungen zu erkennen.
Die heutigen Orakel unterscheiden sich in zwei Kategorien, dem Erdselbst und den galaktischen Perspektiven. Dazu jedoch erst später, wenn einzelne Orakel miteinander verglichen und erklärt werden.
In den verschiedenen Kulturkreisen der Gegenwart werden unterschiedliche Orakel angeboten. In Mittelamerika existiert eine Orakelform, die der "Blutblitz" genannt wird. Das System besteht aus einem heiligen Kalender, Sternglyphen und 13 Zahlen. Durchgeführt wird das Orakel von einem Priester, dem "Wahrer der Tage". Er wirft kleine Steine und Kristalle auf den Boden, deutet diese aufgrund ihrer Lage und seines eigenen physischen Empfindens heraus. Frankreich bescherte uns die Orakelkarten der Mlle. Lenormand, der Mittelmeerraum den Tarot, Skandinavien die Runen und China das I-Ging, das chinesische Buch der Wandlungen, das als einzige Orakelform von der Wissenschaft als wahr angenommen wird. Natürlich gibt es unzählige weitere Orakel. Einige sind dem Aberglauben entsprungen, wie das Abzupfen von Gänseblümchenblättern, das Brechen von Grashalmen oder Teeblätter- und Kaffeesatzlesen. Barbarische Methoden, die die Antike hervorbrachte, sind sehr selten oder gar nicht mehr zu finden. Vielleicht mag einigen das Knochenwerfen etwas makaber vorkommen.
Um intensiv seinen Selbstfindungsprozeß zu beschleunigen, gibt es Methoden, die nicht ganz ungefährlich sind. Beispielsweise das Kristall- oder Spiegel- sehen erfordert eine völlige Konzentrationsstärke, läßt keine nebensächlichen Gedankengänge zu. Manche Bilder, die heraufbeschworen werden, sind dem Ausübenden so irreal, daß er schlimmstenfalls die Beziehung zwischen Realität und Wahnsinn verliert. Es gehören eine genaue Anleitung sowie ein enormes geistiges Potential zu dieser Orakeltechnik. Ebenso kann das Starren in eine Flamme einen unerwünschten Nebeneffekt erzielen. Bevor solche Methoden ausprobiert werden, muß der Fragende zumindest in den Bereichen Tiefenmeditation und Trancezustand viel Erfahrung haben. Menschen mit einer labilen Psyche sollten erst gar nicht auf die Idee kommen, mit solchen Mitteln zu arbeiten.
Desweiteren existieren andere Hilfsmittel, seine eigene Persönlichkeit zu finden. Licht, Aromen und Farben, Musik oder diverse Heilpflanzen können sehr positiv die Suche unterstützen. Ich möchte allerdings nochmals darauf hinweisen, daß ein labiler, depressiver oder verwirrter Geist nicht mit diesen Methoden arbeiten darf. Er wäre schließlich nicht der erste Fall, der in einer geschlossenen Psychiatrie landet.
Zuletzt noch zu traditionsüblichen Orakeln, wie zum Beispiel dem Bleigießen zu Sylvester oder genau an diesem Tag eine Liste mit Wünschen für das neue Jahr zu erstellen und genau um Mitternacht zu verbrennen, damit sie in Erfüllung gehen mögen. Auch das regelmäßige Lesen von Horoskopen beeinflußt die Denkweise des Einzelnen.
Im übrigen ist jeder in der Lage ein eigenes Orakel zu kreieren. Es gehören lediglich Ideen und das Verständnis dazu, wie ein Orakel funktioniert. Vielleicht ist es sogar ein Orakel, wenn man um Mitternacht bei Vollmond eine Handvoll Konfetti in eine bis obenhin gefüllte Regentonne wirft. Sicher ist es eins, solange man vorher ein Deutungssystem dazu erfunden hat.
Lektüre zu heutigen Orakeltechniken gibt es in nahezu jedem Bahnhofsbuchhandel. Besonders empfehlenswert sind SUTPHEN, DICK "Das Orakel in Dir" (Silberschnur- Verlag); BUTLER, WALTER E. "Hellsehen" (Sphinx-Verlag); BAUER, ERICH "Psycho-Tarot" (Heyne-Verlag) und GIGER, ANDREAS "Visionen" (Horizonte-Verlag). Die Bücher sind in guten Esoterikläden erhältlich. Alle zwischen DM 15-30,- DM.
Leider ist es nicht möglich, den Weg des Tarot genau nachzuvollziehen. Viele Mutmaßungen wurden im Laufe der Jahrhunderte aufgestellt, beweisbar ist jedoch keine. Es scheint, als wäre das "Buch des Bösen", wie das Tarot im 14. Jahrhundert von den Kirchenherren bezeichnet wurde, aus dem Dunkel aufgetaucht und plötzlich einfach vorhanden gewesen. Der Ausdruck TAROT stammt sehr wahrscheinlich von dem italienischen Wort "Tarocchi", welches ein Spiel aus dem gleichen Zeitraum der Erscheinung des Tarots ist. Allgemein wurden Spielkarten im 14. Jahrhundert als ketzerische Botschaften abgestempelt."Das Tarot", so hieß es,"sei eine Erfindung des Teufels, das große Arkanum sein Brevier, in dem die Figuren wie in christlichen Schriften gemalt und die Mysterien des Bösen erfüllten." Das große Arkanum ermöglichte somit einen Götzendienst an das Böse. Weiterhin lesen wir bei R. Cavendish, daß das Tarot die Sprossen einer zu den Tiefen der Hölle führenden Leiter sei. (aus "Visions of Heaven and Hell")
Zur Übersicht eine kleine Zeittafel:
1363 Verbote von Würfelspielen der Mönche aus der Abtei zu St. Germain
1366 Erscheinen von Spiele-Büchern; keine Erwähnung von Tarotkarten
1369 Karl V. erläßt ein Gesetz gegen die Unsitte des Spielens mit "Teufelskarten, auch als Tarotkarten zu nennen" (Zur Strafe gab es eine Woche lang Weinentzug!)
1376 Verbot des Besitzes von Tarotkarten in Florenz
1378 Tarotkarten werden in Deutschland geächtet
1381 Beschlagnahmen von Tarotkarten in Marseille
1397 Verbote zur Benutzung von Tarotkarten in Paris und Ulm
1441 Verbote in Venedig
1450 Ein Bettelmönch aus dem Orden der Franziskaner prangert die Satanskarten in Norditalien öffentlich an
1452 Kardinal Johannes Capristanus läßt einen Scheiterhaufen - eigens für Tarotkarten - errichten und verbrennt diese in öffentlicher Hinrichtungszeremonie
Die einzige positive Anmerkung jener Tage ließ der Mönch Johannes von Brefeld verlauten, die sofort durch Korruption der christlichen Kirche verachtet wurde und den Mönch in eine unliebsame Lage versetzte. Die Kirchenväter setzten ihre Ansicht, Tarotkarten seien nichts anderes als "Geheimschriften gnostischer Ketzer", brachial durch. Daß die Tarotkarten ungefähr zwischen 1366 und 1369 in Europa aufgetaucht sind, zeigt die oben angegebene Zeittafel. Stellt sich nun die Frage, warum verteufelte die christliche Kirche ein harmloses Kartenspiel? Die Erklärung ist sehr einfach. Mit dem 14. Jahrhundert hielten Zweifel an die Instuition Kirche Einzug in Europa. Die einfachen Leute waren verunsichert, Fragen an den christlichen Glauben blieben unbeantwortet, die Kreuzfahrer und -ritter brachten die Pest mit nach Europa, die Bevölkerung starb an einer "christlichen Krankheit", wie die est von Zynikern genannt wurde. Die Kirchenherren verloren den Bezug zu einem Großteil der Menschen, ihre Macht wurde antastbar. In dieser Zeit suchte die Bevölkerung nach anderen Wegen, ihren Glauben zu festigen. Genau richtig tauchte in den Wirren des 14. Jahrhunderts das Tarot auf. Der heidnische Glaube war nicht ganz ausgelöscht, der Bezug zu vielfachen Gottheiten war also noch vorhanden. Man nimmt an, ein Zigeunerstamm, "Gypsies" genannt, führte das Tarot in Europa ein. Sie bezeichneten sich als ausgestoßene Adlige aus Klein-Ägypten. Man dachte bei Ägypten an ein Land der Zauberer und Magier, vertraute so den Legesystemen der Zigeuner. Das Tarot wurde salonfähig. Die Oberschicht ließ sich mit Regelmäßigkeit die Karten legen, besaß zum Teil eigene Tarotdecks, ganz aus Gold gearbeitet, und die unteren Schichten hofften auf ihr Glück, einen günstigen Kartenleger zu finden. Dieses schürrte den Zorn der christlichen Kirche, die den Boden unter den Füßen zu verlieren drohte. So wehrte man sich gegen die Aktivitäten des Volkes, indem man neue Gesetze erließ: Jeder, der eine weise Frau befragte, sich die Karten legen ließ, wurde kurzerhand dem Henker übergeben. Angst ließ die Tarotkarten in den Untergrund verschwinden, doch vergaß man sie nie. Es ist bekannt, daß in orientalischen Regionen mindestens seit dem 8. Jahrhundert Tarotkarten als Anschauungsmaterial bei der Glaubenslehre angewendet worden sind. Nach Auffassung der christlichen Kirche bedeutet das, die Karten zeigen verbildlichte Göttergestalten, die laut Mose, 5. Buch, 32,17: "wie alle Götter der Heiden Teufel sind". In Europa erhielten die Tarotkarten Bilder von westlichen Heidengöttern. Das große Arkanum entstand durch Prozessionen der "LUDI", bei denen traditionsgemäße zur Schaustellung göttlicher Attrribute wie Masken, Tänze, Kostüme, Bewegungen, Gesänge und Abbilder ausgeübt wurde. In der heutigen Zeit sieht man minimale Überreste dieser Prozessionen beim Karneval oder Fasching, in den USA beispielsweise in entferntem Sinn bei Halloween, obwohl da noch andere Bedeutungen eine tragende Rolle spielen. Die erwähnten Prozessionen wurden besonders in der Renaissance großartig gefeiert. Insbesondere in Rom stellte man Prozessionen zu Ehren der Göttin Ceres zusammen. Ceres ist auch unter den Namen Car, Carna oder Carmenta (bedeutet: des Fleisches) und Laren (verstorbene Seelen) bekannt. Ovid bezeichnet sie in seinen Niederschriften als "Göttin der alten Zeit". Plutarch nannte sie Schicksalswaltend über die menschliche Geburt. Die Prozessionen der Carmenta wurden von Priesterinnen, den Carmentes, begleitet, die Hymnen, Carmen, sangen. Daraus leitet sich das altenglische "cyrm" (heiliges Lied) und später "charme" (Zauber) ab. Hier findet sich ein starker Bezug zum Hexenwesen. Diese Triumphzüge der Cermentes umliefen einmal die Stadt Rom und endeten mit dem TRIUMPE, TRIUMPHI (ital. TRIONFI, engl.TRUMP, deutsch TRUMPF). Clowns führten die Priesterinnen und Anhänger an, führten antics, Possen, auf, die im ital. als antico, lat. antquus und im engl. als ancient (alt, ehrwürdig) bezeichnet werden. Diese Possen beinhalten einen Narrentanz, im alten England "antic hey" genannt. Das Zeichen eines Narrentanzes ist eine liegende Acht, das Symbol für die Unendlichkeit im Tarot. Zu dem Narrentanz wurden Lieder gesungen, aus denen auch heute noch Fragmente wie "HEY, NONNY, NONNY" und "HEY, DERRY-DOWN" bekannt sind. Zieht man die Prozession in alle Bestandteile auseinander, so hat man das große Arkanum komplett. Es heißt, das große Arkanum besteht aus den 21 Inkarnationen der großen Schicksalslenkerin oder der Großen Muttergöttin - der Tara. Es ist also nicht leicht zu erklären, woher der Ausdruck "TAROT" letztendlich stammt, wer das Tarot in Europa eingeführt hat. Sicher ist, daß die Chinesen als erstes Volk mit Papier und die Ägypter mit Papyrus gearbeitet haben. Sicher ist auch, daß Karten aus Papier oder Pappe bestehen. Beide Kulturen haben eine jahrtausendalte Tradition, Erkenntnisse der Mystik und Verständnis mit Gottheiten und Magie umzugehen. Beide besitzen ähnliche Systeme: in China gibt es beispielsweise das I-ging. Leider verhelfen uns alle Mutmaßungen nicht zur endgültigen Wahrheit. Aber wer weiß, vielleicht ist dem auch ganz gut so, bleibt doch ein großer Teil Mystik an den Tarotkarten, gebietet uns den gehörigen Respekt vor den alten Gottheiten, wenn wir mit ihnen arbeiten. Gerard Encausse sagte einst: "Das Kartenspiel, Tarot genannt, welches die Zigeuner besitzen, ist die Bibel der Bibeln. Es ist das Buch des Toth Hermes Triesmegistus, das Buch Adams, das Buch der urzeitlichen Offenbarung alter Hochkulturen." (aus PAPUS; The Tarot of the Bohemians)
Was beinhaltet das Tarot?
Das Tarot besteht aus dem Großen und dem kleinen Arkanum. Das große Arkanum enthält von der ersten Karte, dem Magier, bis hin zur 21. Karte, der Welt, wie oben schon erwähnt, die einzelnen Stationen der Inkarnationen der Tara. Später hinzugefügt wurde die Karte Nummer 0, die den Narren zeigt. Man hat auch hier wieder viele Theorien, warum diese Karte eingesetzt worden ist. Sehen wir das Tarot in Zusammenhang mit der Numerologie, so ergibt sich daraus eine interessante Tatsache: Die Augen eines Würfels ergeben zusammengefaßt die Zahl 21. Die höchstmögliche Zahl der möglichen Würfe mit zwei Würfeln ist die Zahl 21. Mit drei Würfeln ergibt die mögliche Zahl logischerweise 56. Endergebnis beider Zahlen 77. Im Tarot werden benutzt 78. Bleibt eine Differenz von 1 Karte, der Karte NULL, dem Narren, der als Lückenbüßer fungiert. Ähnlich verhält es sich in Bezug zu astrologischer Sichtweise. Es existieren bekanntermaßen 12 Sternzeichen. Rechnet man sie zusammen, 1+2+3+....+12=78, ergibt sich wieder die Summe von 78 Karten, 21 aus dem großen Arkanum und 56 aus kleinen Arkanum sowie dem Narren.
Die astrologische Zuordnung erfolgt durch das kleine Arkanum:
STÄBE beinhalten das Element Feuer und dessen Zeichen: Widder, Löwe, Schütze. KELCHE vertreten das Element Luft, also Zwilling, Waage, Wassermann. SCHWERTER stehen für das Element Wasser mit den Zeichen Krebs, Skorpion, Fisch. MÜNZEN verweisen auf das Element Erde, den Stier, die Jungfrau, den Steinbock. Allgemein spricht man in der Astrologie den Elementen Feuer und Luft die aktive und männliche Seite zu, den Elementen Erde und Wasser die passive und weibliche Seite. Im Tarot bilden die Schwerter die männliche und aktive Seite, obwohl sie dem Element Wasser zugeordnet werden. Die Kelche, dem Element Luft und somit der aktiven, männlichen Seite entnommen, stehen im Tarot für die passive, weibliche Seite. Münzen und Stäbe behalten die ursprünglichen Zuordnungen der Astrologie bei. Im Gegensatz zu dem großen Arkanum, das als Archetyp gilt, kann das kleine Arkanum in zwei Teile aufgesplittet werden. 1. der gerade, somit aktive Teil 2. der ungerade, also passive Teil
In heutigen Kartenspielen wurden diese Teile übernommen, mit rot und schwarz gekennzeichnet. Die Symbolik ist umgewandelt worden, stehen für
- Stäbe die Kreuze
- Kelche alle Herzkarten
- Schwerter die Pick- oder Schüppenkarten
und für die Münzen das Karo.
Die STÄBE - das Leben - "Was ich bin"
Sie stehen für das eigentliche, das physische Leben. Fragen über Vitalität, Stabilität der Gesundheit, Stärke und Kraft beantworten sie ebenso, wie alle Fragen zu Erfolgen und Mißerfolgen. Darüberhinaus geben sie Auskunft über Unternehmungsgeist, Tatendrang und Abenteuerlust. Die bildliche Darstellung der Stäbe-Tarotkarten sollte viel Energie beinhalten und eine kräftige Farbgebung aufweisen. Intensive grüne, orange und rote Töne strahlen beispielsweise jene Energien aus.
Die SCHWERTER - das Leid - "Was mich zwingt"
Die Schwert-Karten drücken den Zustand der geistigen Potentiale des Fragenden aus. Welche negativen Umstände sein Leben durchkreuzen, welche positiven Geschehnisse das bisherige Leben ändern, sämtliche Verzweiflungen, Qualen oder Zerstörungen werden hier widergespiegelt. Bei der Deutung sollte niemals vergessen werden, daß viele negative Abschnitte eines Lebens umsomehr Positives bringen können. Ähnlich wie die Karte DER TOD des großen Arkanums geben die Schwertkarten Verweise auf momentan schmerzende Veränderungen, die sich mit der Zeit in überraschend angenehme Situationen wandeln. Die bildliche Darstellung ist hier leidend oder Leidbringend zu halten. Farbgebungen sollten von schwarz über blau in dunklen Tönen gehalten sein.
Die KELCHE - die Liebe - "Was ich fühle"
Die Kelche gelten für den psychischen Bereich, Herzensangelegenheiten, seelische Belange und alle damit zusammenhängenden Höhen und Tiefen. Sie können glückliche Momente und Selbstlügen gleichermaßen feststellen, vor Fehlern warnen, sowie Andeutungen über Depressionen geben. Sie sollten zarte und fröhliche Farben in der bildlichen Darstellung aufweisen. Vorzugsweise sollten Pastelltöne angewendet werden. Die Kelch-Karten strahlen - je nach Bedeutung - Hoffnung, Romantik und Fröhlichkeit oder leise Warnungen aus.
Die MÜNZEN - die Lösung - "Was mich erlöst"
Die Münz-Karten, auch unter den Bezeichnungen STERNE und PENTAKEL bekannt, bringen Antworten über materielle Werte, finanzielle Fragen, die Arbeit oder Schule und die Lösung allgemeiner Probleme. Die Farben sollten sehr warm und erdig sein. Die bildlichen Darstellungen der Münz-Karten spiegeln eine Atmosphäre der Befreiung und des Ansporns wider. Sie bilden den Abschluß der Tarotkarten des kleinen Arkanums.
Das kleine Arkanum ist also in vier Ebenen zu unterteilen. Man sagt, mit den Stäben beginnt das Leben, die Kelche eröffnen den Bereich der Emotionen, die Schwerter lehren die Menschen zu leiden, zwingen sie, nicht auf der Stelle stehen zu bleiben, sondern etwas zu ändern. Letztendlich bewegen die Münzen den Menschen sich mit Selbstfindung zu beschäftigen. Am Ende der Münzreihe schließt sich der Kreis und das Leben beginnt von vorn. Wichtig ist die richtige Deutung der einzelnen Karten beider Arkana. Es gibt für jede Karte eine besondere Stammbedeutung, die sich jedoch durch das Zusammenspiel mehrerer Karten in einem Deck verändert und auf die Bedeutung der Nachbarkarten bezieht. Jede Karte hat eine negative und eine positive Seite. Um nocheinmal auf die Karte DER TOD zurückzukommen, da sie meist vollkommen abschreckend auf den Fragenden wirkt und so falsch interpretiert wird, ein Beispiel. Der Tod steht nicht für den physischen Tod des Fragenden oder einen Menschen im Leben des Fragenden. Der Tod zeigt vielmehr ein tiefes Leiden an, aus dem eine völlig neue, unerwartete und positive Situation entstehen wird. Es muß etwas sterben, damit etwas Neues entstehen kann. Ein großer Verlust, der dem Leben des Fragenden einen neuen Sinn geben wird, und Wege zu neuen Erkenntnissen zu öffnen vermag. Der Verlust bestimmt den negativen Teil des Lebens, das Neue, das sich daraus ergeben wird, bestimmt den positiven Abschnitt, der folgen wird. Umliegende Karten bestimmen genauer, um was es sich handelt, geben Auskunft über zeitliche Begrenzungen und Art des "Todes". Eine weitere Rolle spielt natürlich die Bedeutung des Feldes eines Legesystems, auf dem die jeweilige Karte sich befindet. Für jede Art einer Frage gibt es spezielle Legesysteme. Von den klassischen Systemen - das Keltenkreuz, das Anch, der heilige Berg,...- über selbsterschaffene Systeme bis hin zu rituellen Legemethoden, gibt es unzählig viele Möglichkeiten, die Tarotkarten als Lebenshilfe zu nutzen. MEHR sollten sie jedoch nicht sein. Wie das System TAROT an sich funktioniert, wurde in der letzten Ausgabe ausführlich besprochen. Die Richtigkeit liegt an dem Fragenden selbst, was er letztendlich mit den Antworten der Tarotkarten macht, ist allein seine Sache. Das Erlernen des Umgangs mit Tarotkarten erfordert sehr viel Geduld und Konzentration. Es empfiehlt sich, mit einem Tarotkarten-Deck zu beginnen, das alle Bedeutungen der einzelnen Karten in Symbolform beinhaltet. Auch sollte beim Kauf eines Decks auf eine ausdrucksstarke Farbgebung geachtet werden. Je aussagekräftiger die Karten sind, umso einfacher gestaltet sich das Erlernen der Deutung. Des Weiteren sollte ein zwar einfaches, doch fundiertes Lehrbuch zur Hand sein, in dem alle wichtigen Legesysteme sowie die Bedeutungen der Karten gut erklärt sind. Zu empfehlen ist hier das PSYCHTAROT von ERICH BAUER, erschienen im Heyne-Verlag. Es kostet ca. DM 20 und ist ein ausführliches Buch, das dem Anfänger einen leichten Einstieg vermittelt. Zur Tarotgeschichte hat Barbara G. Walker ein interessantes Werk verfaßt, in dem einige skurrile Tatsachenberichte zu finden sind. Dazu später noch mehr. Zunächst wünsche ich viel Glück beim Üben.
K.B.