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| Magazin für Dark Music, Kult(ur) und Avantgarde |
| Archiv Gedichte - Christoph Vivenz - |
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EIN MESSER AUS GLAS ”Hast du Lust, ganz hart und dreckig zu werden?” Und du schaust hinweg. Peinliche Mixtur einer Puppe mit einer Pupille. Ich möchte dich berühren … Kein Bote. Begierde mich, bepisse meine Züge - sie verzerren. Verzeih: nicht ehrend. Wer hat von Liebe gesagt? Hast du Lust, dir ganz zart und fleckig das Leintuch zu versauen? Und schau jetzt weg. Dinge machen, die wir erträumt. Wir sind was Unbeschreibliches, uns kann man kaufen. Kein Scherz. Merz mich aus, Dornenrülpsen. - Gut, so schwer allein. Ich gehe jetzt. Ich gehe. Gehe! Ein Lecken von nickenden Gliedern. Schwanz in ganzer Klirrsamkeit. Ein Messer aus Glas in meinem Hunger. Genieß mich - töt mich - wecke mich auf … Bespucke das Heil deiner Qual. Ich bin der Gral in dein Darben. Wenn das wer sagt.
Christoph Vivenz |
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