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Magazin für Dark Music, Kult(ur) und Avantgarde

 

Archiv Gedichte - Deathkiss -

Keiner

Bequemlichkeit

Ich kann nicht ohne

Kraftlos

Wieder und wieder

 

Keiner

 

Kälte ist es, die sie umgibt,
Freunde & Familie – die, die sie liebt:
Doch wer von allen ist für sie da,
wer von ihnen ist ihr wirklich nah.

Keiner, der die Mauer bricht,
jeder denkt es lohnt sich nicht.
Keiner kann ihre Tränen sehn,
keiner sieht sie untergehn.

Verzweiflung hat sich breit gemacht,
hoffen und bangen Nacht für Nacht.
Zu oft wurde sie schon verletzt,
in der Not zu oft versetzt.

Nun traut sie keinem, der ihr schwört,
dass sein Herz nun ihr gehört.
Nun traut sie keinem der nah,
die alten Worte ich bin für dich da.

Zu oft wurde sie im Stich gelassen,
drum fing sie an sich selbst zu hassen.
Nun nimmt sie keine Hilfe an,
auch wenn sie selbst schon nicht mehr kann.

Deathkiss

 
   
   

 

 

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