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für
julia
Der
Weg
So stehe ich
nun hier am Abgrund
Und sehe ich mich hilfesuchend um
So stelle ich mit Angstschweiß fest
Daß ich auf einer Plattform stehe
Und rund um mich herum nur Schluchten
Wo einst der Weg der Liebe lag
Hinter mir
der Weg den wir gemeinsam gingen
Unserem Liebesglück entgegen
Vor mir der Weg in unsere Zukunft
Die wir mit Freud genießen würden
Und links und rechts die Möglichkeiten
Die unser Schicksal lenken sollten
Doch wohin
hat es Dich verschlagen?
Dort! Auf einer anderen Seite
Seh ich Dich zum Abschied winken
Denn als der Zerfall begann
Und unser beider Kraft die Lösung ward
Sahst Du am Rande eine Rettung
Schweigend
sprangst Du unbemerkt
Während ich den Weg des Frühlings wählte
Erst als ein Sprung nicht reichen würde
Sah ich wie weit Du schon entfernt
Und aus den Augen, meines Herzens Tränen fließen
Und lösen meine Plattform weiter auf
So stehst Du
nun dort drüben
Und blickst zurück zu mir
Und siehst nur noch die Schluchten
Und nicht was war und was sein sollte
Doch wenn ich mit dem Herzen sehe
Dann sehe ich den Weg
Und zwischen
uns, das dünne Band der Liebe
Die Rettungsleine unserer Zukunft
Mit Kraft und Glauben die Brücke unserer Herzen
Doch Du siehst sie nicht mit Deinen Augen
Und so bleibt mir nur der Blick zu Dir
Bis meine Plattform ganz zerflossen
Und auf mich
wartet nur der Abgrund
Mit Schuld und Sühne
Angst und Trauer
Hass und Tod
Und zwischen
uns, das dünne Band der Liebe...
Maximilian
de Wiljes
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