| Entry |
| Magazin für Dark Music, Kult(ur) und Avantgarde |
| Faith and the Muse |
Ja, es gibt sie, lebende Legenden, die sich im Gespräch als noch großartiger erweisen, als man ohnehin schon erwartet hat. Und Monica Richards und William Faith gehören zweifelsfrei dazu. Monica, begnadete Künstlerin, Sängerin, und neuerdings auch Buchautorin, sowie der unvergleichliche Allroundmusiker und Produzent William Faith konnten jedenfalls alle Erwartungen übertreffen, und gaben der Entry anläßlich ihres grandiosen Konzerts im Bochumer Zwischenfall die Gelegenheit zu einem ausführlichen Interview.
Entry: Weshalb habt ihr diese Tour "Vera Causa" genannt?
Monica: "Vera Causa" ist eine lateinische Umschreibung, sie bedeutet "die Wahrheit hinter dem Ganzen". William und ich entschieden uns, die Akustik Tour so zu nennen, denn dies ist der Kern, der Faith and the Muse ausmacht: wir schreiben unsere Songs auf diese Weise. Mit einer Gitarre, einer Stimme, und erst anschließend variiert William die Songs mit weiteren Instrumenten. So ist alles auf das Wesentliche beschränkt, deshalb nennen wir es die Wahrheit, den Boden der Wahrheit dessen, was wir sind.
Außerdem sahen uns viele auf früheren Touren mit den Live Musikern und denken "Oh, Faith and the Muse sind fünf Leute!" Aber die Band besteht nur aus William und mir, so ist es wiederum die Wahrheit, die hinter allem steckt.
Entry: Wie wird es mit der nächsten Tour aussehen?
William: Es wird wieder eine volle Besetzung geben, wir werden zu siebt sein, oder mehr...
Entry: Und wie weit seid ihr mit der neuen CD?
William: Sie erscheint nächstes Jahr, im Frühling.
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Entry: Dann wird auch das neue This Ascension Album veröffentlicht. Weshalb wurdest nicht Du erneut als Produzent verpflichtet? William: Sie haben sich diesmal für John Rivers entschieden, er hat z.B. auch "Within the Realm of a Dying Sun" für Dead Can Dance produziert, oder auch Love and Rockets und weitere Bands. Auf diese Weise hört es sich stilistisch nicht wie eines der Alben an, die ich produziere, es ist etwas Neues für sie. Entry: Was ist mit Autumn oder The Garden? Ich habe "Sapphire" gestern bekommen, es ist ziemlich gut... |
William: Gefällt es Dir? Wir haben "Sapphire" allerdings nur abgemischt, nicht produziert.
Monica: Sie haben uns nur die bereits fertig aufgenommenen Stücke zugeschickt, damit William sie mixen konnte. Es war völlig anders, als zu produzieren, William konnte weder an den Gitarren arbeiten, noch den Sound verändern oder die Songs umarrangieren, er konnte nur mixen, was vorhanden war.
William: Bei Autumn war es völlig anders, dort war ich von Anfang an involviert. "The Hating Tree" ist ein großartiges Album geworden, mit dem ich sehr zufrieden bin.
Entry: Es hört sich auch völlig nach Dir an...
William: Oh...ich glaube, das sollte es auch ein bißchen, immerhin war ich ja auch dabei.
Entry: Was macht für Dich den Reiz aus, andere Bands zu produzieren?
William: Um ehrlich zu sein...ich höre so viel Musik, und jedesmal, wenn ich in einem Club bin oder irgendetwas anhöre, höre ich nicht das, was es ist, sondern das, was es sein könnte, sofern es gut aufgenommen worden wäre, oder mehr Gedanken in das Songwriting eingeflossen wären. Wenn man zu dritt oder zu viert in einer Band ist, kann man seine Arbeit möglicherweise nicht objektiv beurteilen, man kennt sie nur, weil man sie geschrieben hat. Aber wenn jemand anders an den Songs arbeitet, kann er z.B. sagen, daß ein bestimmter Part noch zu lang ist und gekürzt werden sollte, damit diese Stelle nicht langweilig wird, oder daß die Gitarren noch eine zusätzliche Melodie aufnehmen sollten, oder noch etwas an den Drums geändert werden müßte. Man kann der Band mehr Ideen zusteuern. Es ist leicht, Songs zu schreiben, die nirgends hinführen, und das passiert vielen. Wenn ich also mit einer Band zusammenarbeite, versuche ich, die Songs so schnell wie möglich auf den Punkt zu bringen. Ich bin kein Fan von 14minütigen Songs...das Lustige ist, daß ich tatsächlich Popelemente in die Musik einfließen lasse um sie zu beleben, sie eignet sich dadurch besser für die Tanzfläche. Und ich versuche, den Bands verschiedene Sounds und Wahlmöglichkeiten aufzuzeigen, die sie benutzen könnten, anstatt einfach nur zu singen.
Monica: Die Bands, mit denen William zusammengearbeitet hat, haben eins gemeinsam: Sie geben ihm ihre Demo Tapes, er hört sie an, hört heraus, was die Bands ausdrücken möchten, und versucht, das Beste aus ihnen herauszuholen. Dabei wird er dann manchmal ein wenig zum Sklaventreiber und sagt ihnen, daß die Aufnahmen noch längst nicht gut genug sind und daß sie noch an ihnen arbeiten müssen. Im Studio murren sie dann möglicherweise ziemlich über ihn und sind sauer, aber am Ende sind sie sehr dankbar, daß er sie so gefordert hat.
Entry: Wie sieht es mit dem von Euch geplanten "Book of Annwyn" aus?
Monica: Es ist fast fertig, einige Illustrationen fehlen noch, aber die werden wir wahrscheinlich bis Februar auch noch schaffen.
William: Bevor das neue Album erscheint.
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Entry: Worüber handelt das Buch? Die keltisch-walisische Mythologie? Monica: Es wird eine Nacherzählung der walisischen Mythen. All die Überlieferungen aus Wales wurden von Mönchen niedergeschrieben, die sie der christlichen Religion anpaßten. Die Mönche gaben sie so an die Bevölkerung weiter, daß sie Gott "richtig" ehrten. Sie änderten sie insofern, daß alles hübsch und christlich war, und ihre ursprüngliche Bedeutung somit verloren ging. Wer jedoch Grundkenntnisse in keltischer Mythologie besitzt, kann die Wahrheit in ihnen finden, ihren Ursprung. Deshalb erzählen wir einige der walisischen Mythen nach, dazu kommen ein paar Gedichte, Begriffserklärungen für ein einfacheres Verständnis und sehr viele Illustrationen, von denen eben einige noch fertiggestellt werden müssen, aber im Februar sollte es erscheinen. |
Enrty: Im Internet werden einige Deiner Bilder bereits gezeigt. Planst Du in der nächsten Zeit eventuell eine Ausstellung ?
Monica: Nein. Ich habe meine Bilder bereits häufiger ausgestellt, aber nicht mehr in den letzten Jahren. Sollte ich sie nochmals zeigen, müßte ich es außerdem in Los Angeles tun, da ich nur dort gewährleisten könnte, daß alles richtig läuft, da ich dort lebe und die Kontrolle habe.
William: Wenn sie noch einige Stücke mehr gemalt hat, und wir das nötige Geld dazu haben, möchten wir sie aber irgendwann trotzdem international ausstellen.
Monica: Manchmal rufen Galleristen aus anderen Städten an, die sagen, daß ich ihnen meine Bilder zusenden soll, und sie sie bald darauf ausstellen wollen, aber dann bin ich in Sorge, daß die Gemälde verloren gehen könnten, zerschnitten würden oder irgendetwas anderes mit ihnen passieren könnte. Ich denke, ich warte lieber noch. Aber ich würde sie schon gerne in einer gutgemachten Ausstellung zeigen lassen.
Entry: Laßt uns nochmals zum "Annwyn" zurückkommen...wie kamt Ihr eigentlich in Kontakt zur keltischen Mythologie?
Monica: Mein Großvater wanderte von Wales nach Amerika aus. Als Kind war mir das gleichgültig, aber als ich älter wurde habe ich versucht, durch meinen Vater den Bezug zu finden, und er ist mit Haut und Haar Waliser. Als ich das erste Mal England besuchte, sagte er zu mir, daß ich mich vor den Engländern in Acht nehmen solle, da sie sehr brutal seien; und ich hatte keine Ahnung, woher er diese Einstellung hatte. Ich fing an, walisische Geschichte zu studieren, und verstand, woher seine Meinung kam...die Engländer kamen und unterwarfen ganz Britannien. Ich begann, ihn immer mehr nach Wales und den Walisern zu befragen und fand heraus, daß die Waliser ein Volk sind, auf dem über zweitausend Jahre lang herumgetrampelt wurde, und dennoch haben sie ihre eigene Stimme bewahrt, ihre Sprache, ihre Mythologie. Sie wurden wie Leibeigene behandelt, erniedrigt, sie wurden zu einem Teil Englands gemacht, ihre Sprache wurde verbannt, etc. Ich fand es für mich wichtig, walisische Mythologie zu studieren, um etwas mehr über das Land zu erfahren, und Anfang November werde ich dorthin reisen, um die Farm meines Großvaters zu suchen.
Entry: Dein Großvater hat auch die Lyrics zu "Muted Land" geschrieben, oder?
Monica: Ja, das stimmt.
Entry: Wer schrieb die zu "Denn die Todten reiten schnell"? Welche Idee steckt dahinter, und welche Verbindung besteht zwischen dem Titel und dem Text?
William: Es gibt keine Verbindung.
Monica: Oh doch, es ist auch eine Art Flucht, auf der wir sind! Aber es ist schwer, das zu erklären...
William: Wir haben den Song aus einem sehr frustrierten Standpunkt heraus geschrieben, aus der Sicht eines Künstlers, der versucht im Business zu überleben. Es war ein Weg, dieser Frustration freien Lauf zu lassen, und deshalb sind die Lyrics auch sehr sarkastisch, dunkel, ihre Ausdrucksweise ist sehr bitter.
Monica: Wir fühlten uns zu diesem Zeitpunkt sehr benutzt, auf uns wurde sehr stark herumgehackt.
William: Das Business hat uns verrückt gemacht, so kam es zu diesem Song. Als man uns dann fragte, ob wir ein Stück für eine Compilation aufnehmen könnten, dachte ich nur: "Oh ja, Ihr kriegt Euren Song!" Und das ist eigentlich die ganze Handlung...
Monica: "Und die Todten reiten schnell" lag uns zu der Zeit sehr nah, wir dachten, daß wir irgendwie aus dem Ganzen herauskommen müßten.
Entry: Das Stück war Euer erstes Duett...weshalb werden sonst so wenig Stücke von William gesungen?
William: Gewöhnlich gibt es nicht viel, daß mich so stark inspiriert, daß ich den Song gleich singen möchte, es ist seltener der Fall. Wenn der Song sozusagen auf mich zufliegt und aus meinem Herzen kommt, ich ihn fühlen kann, dann will ich ihn singen, aber es reicht mir völlig, es bei einem oder zwei Songs pro Album zu belassen.
Monica: Er weiß, daß es etwas Besonderes ist, wenn er nur den Part zu ganz wenigen Vocals übernimmt!
William: Ansonsten wäre es immer nur das Gleiche, und ich vermute, es könnte leicht langweilig werden.
Monica: Wäre William der Sänger der meisten Stücke, würde vermutlich immer die Frage auftauchen, weshalb ich nicht öfter singe. So ist es eben etwas Besonderes.
William: Alles, zu dem ich singe, ist außerdem sehr deprimierend und dunkel; und dafür habe ich auf jedem Album auch meinen Raum.
Monica: Wir sind hierin sehr gegenteilig... Ich bin die Stimme der Hoffnung, während William die der Verzweiflung verkörpert. Verzweiflung wollen wir aber auf dem ihr angemessenen Platz belassen!
Entry: Woher nehmt Ihr all Eure Inspiration?
William: Das Leben liefert sie uns. Es gibt tatsächlich so viele Dinge, die inspirierend sein können...alles, was in irgendeiner Form auf Dich einwirkt, hat automatisch Einfluß auf Deine Art zu schreiben. Die Art, wie man sich fühlt, Dinge, die Deinen Geist auf irgendetwas aufmerksam machen, Dich niederschmettern...in dieser Stimmung schreibe ich die meisten meiner Songs. Die Inspiration liefert tatsächlich das Leben: Menschen, Situationen, sogar wirtschaftliche Faktoren, etwas Spirituelles oder ganz Persönliches, wirklich 1000 verschiedene Dinge.
Monica: Unsere Songs sind vermutlich auch so verschieden, weil unsere Inspirationen so unterschiedlicher Natur sind!
Entry: Aber was bringt Euch dazu, Songs wie z.B. "Fade and Remain" zu schreiben?
Monica: Es wird schwer sein, "Fade and Remain" zu erklären...ich hatte drei Jahre lang mit einem weiblichen Fan zu tun, die mich sehr intensiv und ziemlich krankhaft beanspruchte. So schrieb ich "Fade and Remain" wohl vor allem, um sie etwas verstehen zu können, ihre Mentalität nachvollziehen zu können, nach etwas greifen zu müssen, das sozusagen über ihr stand. Doch zur gleichen Zeit, in der ich versuchte, sie zu verstehen, wollte ich ihr erklären, daß ich nur das bin, was ich bin. Vielleicht ist das, was an mich zu einem bestimmten Zeitpunkt vor zwanzig Jahren erinnert, nur mein Ich zu einer gewissen Zeit, und deshalb werde ich vergehen, aber im Gedächtnis wird dieses Ich stets erhalten bleiben können. Es ist so schwer, den Ursprung einiger Ideen in Worte fassen zu müssen, aber meine Grundidee war diese Erklärung für den Fan.
Entry: Wißt Ihr schon ungefähr, wovon das nächste Album handeln soll?
Monica: Wir konnten bereits einige Ideen für das neue Album sammeln...
William: ...aber vorher wissen wir nie so genau, wo sie hinführen werden, vieles passiert tatsächlich erst im Studio.
Monica: Es ist wie eine Reise, auf der wir uns befinden. Wir denken meistens: "Ja, genau so wird es sich anhören!", gehen dann ins Studio, und es wird völlig anders!
William: Es wird immer anders, als wir vorher beabsichtigen. Wir glaubten, daß die "Annwyn" ein eher keltisch orientiertes Album werden würde, mit viel mehr traditionellen Instrumenten, und im Endeffekt ist sie viel härter ausgefallen, mit wesentlich mehr Gitarren. Man geht mit einigen Ideen ins Studio und kommt mit etwas völlig anderem wieder heraus!
Monica: Wir hoffen aber, daß das nächste Album ätherischer und etwas traditioneller ausfallen wird. Mal abwarten, was passiert.
Entry: Aber Ihr seid doch mit Sicherheit ziemlich stolz auf Eure Arbeit, oder? (Jedenfalls hätten sie ja auch allen Grund dazu, Anm. d. Verf.!)
William: Wir sind sehr glücklich damit, ja. Für uns ist sie wichtig, aber ich glaube nicht, das Stolz die passende Umschreibung ist, es sind doch einfach nur wir!
Monica: Wenn Du etwas erschaffst, hörst Du es Dir gern an, und zwei oder drei Wochen später denkst Du beim Hören vor allem daran, was alles besser hätte gemacht werden können. Wir würden uns nie anmaßen, einem "Hey, everybody, look at us!" zu verfallen, das liegt uns einfach nicht.
William: Diese Denkart ist nichts für uns. Die Musik kommt aus unseren Herzen, und wir machen sie vor allem für uns selbst; wenn sie anderen gefällt ist das großartig, aber im Endeffekt schreiben wir sie für uns. Wir sind glücklich mit ihr, und wir arbeiten sehr hart daran, sie veröffentlichen zu können. Wenn sie dann noch andere anspricht, ist das natürlich wundervoll.
Entry: Wo wir gerade bei Publikumsreaktionen sind...wie war die US-Tour?
Monica: Es war unglaublich!
William: Großartig!
Monica: Wir dachten bisher immer, daß wir dem europäischen Publikum näher stünden, als dem US Publikum. Wann immer wir in Europa waren, schienen die Fans sich alles viel näher zu Herzen gehen zu lassen und mehr zu schätzen, während es in den Staaten niemanden kümmerte. Aber auf dieser Tour...schon auf dem Projekt Festival und während der gesamten Tour ging eine völliger Wandel in den Fans vor, eine wahre Metamorphose, sie ließen die Musik in ihre Herzen fließen! Damit hatten wir nicht gerechnet, wir erwarteten Publikum mit der Einstellung "Bla bla bla, oh, sie spielen schon? Wen kümmert’s? Bla bla bla..."! Aber so war es nicht, es war unglaublich!
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William: Gerade bei der Akustik Tour hätten wir so positive Reaktionen nie erwartet! Gewöhnlich kommen Leute zu Konzerten um rumzusitzen und zu quatschen, aber das macht dann nichts, da wir für gewöhnlich ja lauter sind als sie, aber auf dieser Tour war alles sehr ruhig und in einem so intimen Rahmen... Monica: ...daß, wenn nur Teile des Publikums angefangen hätten zu reden, sie uns sofort übertönt hätten, weil wir doch so leise waren! William: Aber aus irgendeinem Grund war diese Tour wundervoll. Damit konnte aber niemand rechnen! Vor allem, weil doch jeder unserer Fans völlig andere stilistische Richtungen unserer Musik bevorzugt. |
Monica: "Trauma Coil"! Oder "Cantus"- diese Songs hätten wir akustisch nie bringen können, sie würden sich lächerlich anhören!
William: Einige wollen die klassische Richtung, andere mehr die Gitarren und Gothic Variante, wieder andere bevorzugen die traditionellen oder keltischen Songs; jeder hat so andere Vorlieben. Mit der Akustik Tour mußten wir uns aber ziemlich auf eine Richtung beschränken.
Monica: Wir konnten zwar auch die Rocksongs und so ziemlich alles andere spielen, aber eben alles rein akustisch. Wir wußten nicht, wie das Publikum darauf reagieren würde, ob sie nach Hause gehen würden, oder ob es für sie okay wäre.
William: Aus irgendeinem Grund klappte aber alles wunderbar, die Shows waren großartig, alle waren sehr enthusiastisch, und niemand war darüber überraschter als ich!
Entry: Ich glaube, Ihr wißt selber gar nicht, wie unglaublich gut Ihr wart!
Monica: Oh, vielen, vielen Dank! Viele dachten lustigerweise: " Ach, akustisch...Ihr wollt also alles vom DAT kommen lassen?" "Nein, wir spielen akustisch!" "Ach Quatsch, das kommt alles vom Tape!"! Sie dachten, wir würden Backing Tracks benutzen, aber akustisch heißt akustisch! Sie konnten sich nicht vorstellen, was ohne die übliche Technik mit bestimmten Teilen unserer Musik passieren würde und dachten, daß wir die Konzerte so nicht durchführen könnten. Aber die Idee beruhte auf einer Gitarre, einer Stimme, und sonst nichts!
Entry: Irgendwer hat mir erzählt, daß Ihr mit dem Gedanken spielt, nach Europa zu ziehen?
William: Ja, wir sind unglaublich gerne hier.
Entry: Und welches Land würdet Ihr Euch aussuchen?
William: Hmmm, ich habe ja schon eine relativ lange Zeit in Deutschland gelebt. Als wir 1992 mit Mephisto Walz hierherkamen, wohnten wir ein halbes Jahr lang in Bochum. Wir lieben es jedesmal, zurückzukommen, aber so wie die Dinge derzeit laufen, ist es wohl nicht möglich, umzuziehen. Aber eines Tages würden wir das schon liebend gern.
Monica: Amerika ist genauso, wie Du es Dir vorstellen wirst, wenn Du von den Gangs und den Schießereien hörst. Diese Dinge sind allesamt real und keineswegs übertrieben.
William: Es ist ein Land ohne Seele.
Monica: Amerika hat keine eigene Kultur, da so viele verschiedene Kulturen dort aufeinandertreffen. Keiner weiß, wie er damit umgehen soll, Amerika ist völlig verwirrt!
William: Wenn man nach Europa kommt, sieht man Schlösser, Burgen, die über 1000 Jahre alt sind!
Monica: Du kommst in Europa an, und kannst plötzlich Deine Geschichte anfassen!
William: In Amerika ist man schon glücklich, wenn man sagen kann: "Sieh an, dieses Gebäude ist schon zwanzig Jahre alt!" (Gelächter) Es ist nichts als McDonald‘s Kultur, ehrlich!
Monica: Seit ich ein Kind bin, fühle ich mich dort nicht wohl, ich fühle mich nicht...zuhause.
Entry: Und wie kommt Ihr damit klar?
William: Naja, ich kam ja in L.A. zur Welt...
Monica: Wir sind Amerikaner, also leben wir auch dort. Als amerikanischer Staatsbürger ist es sehr schwierig, in ein anderes Land auszuwandern, solange man nicht genug Geld hat, um unabhängig leben zu können. Ein anderes Land würde Dich besteuern, es würde wissen wollen, wie Du Dein Geld verdienst; man soll schließlich kein Geld aus dem Land ziehen, sondern welches haben und mitbringen. Als Amerikaner kannst Du nicht auswandern, solange Du nicht Tina Turner oder Michael Jackson heißt, oder zumindest millionenschwer bist. In dem Fall würde man Dich willkommen heißen, da Du Geld mitbringen würdest...aber momentan würde es für uns sehr schwierig sein, in Europa zu leben, obwohl wir es uns wirklich wünschten.
Entry: Dann müßt Ihr eben versuchen, so oft wie möglich Tourneen hierher zu planen!
Monica: Das versuchen wir ja! Wir waren so traurig, daß wir letztes Jahr nicht kommen konnten! Ich habe wirklich mehrere Tage lang deshalb geweint. (Die für 1996 geplante "Annwyn, beneath Europe" Tour mußte aufgrund der Erkrankung Monicas im letzten Moment abgesagt werden, Anm. D. Verf.)
William: Sie hat noch versucht, zu singen, aber es hat einfach nicht mehr geklappt.
Monica: Dafür sind wir ja jetzt da.
Entry: Welche Kriterien stellt ihr an Musik, damit sie Euch selbst gefällt?
William: Sie muß vor allem originell sein, aus dem Herzen kommen und gut gemacht sein. Ich mag sehr viele verschiedene Musikrichtungen.
Monica: Wir interessieren uns nicht für diesen Top 40 Müll, wenn jemand mit der Absicht einen Song schreibt, mit ihm Geld zu machen. Das kann man leicht durchschauen, man kann es riechen! Man sollte Songs schreiben, um seinen Schmerz, seine Liebe oder sich selbst auszudrücken! Aber nicht mit der Voraussetzung, einen oder fünf riesig erfolgreiche Tanzhits auf dem Album zu haben, oder mindestens einen Top Hit landen zu wollen.
William: Es ist mechanisch, es befinden sich keine Emotionen darin, und man kann dieses Zeug überall finden! Es gibt trotzdem Popmusik, die wir mögen, auch Jazz, Blues, natürlich klassische und keltische Musik und alle Arten walisischer Musik.
Monica: Uns gefällt immer, wenn jemand sich selbst ausdrücken kann, und wenn dieser Ausdruck Country Western sein soll, ist das auch okay. Ich würde es für das schätzen, was es ist. Du könntest uns aber z.B. nicht dabei erwischen, etwas von den Spice Girls zu kaufen.
Entry: Wer sind denn Eure aktuellen Favoriten?
William: Oh Gott, das ändert sich von Tag zu Tag!
Monica: Ach komm, los, Brickbats!
William: Ja, doch, eine New Yorker Punkband, The Brickbats, mag ich zur Zeit sehr. Sie sind noch ganz neu.
Monica: Sie sind sehr jung, aber sie haben die Seele des Punkrocks der frühen Achtziger.
William: Ein wenig wie die Misfits.
Monica: Sie zeigen in ihren Lyrics so viel Humor, z.B. in einem ihrer Songs, "364 days to next Halloween"; sie sind einfach lustig. Sie sind jung und haben noch ihre ganze Energie, an ihnen können wir uns zur Zeit sehr erfreuen.
William: Aber das ändert sich täglich. Ich höre Enya und gleich anschließend Motörhead, es hängt nur davon ab, wie ich mich fühle. Oder ich lege als erstes morgens nach dem Aufstehen Scott Walker auf und gehe dann zu den Einstürzenden Neubauten über, es kommt eben auf meine Stimmung an.
Monica: Mir gefällt zur Zeit vor allem Collide.
William: Exzellent!
Monica: Collide ist eine Industrial Band mit einer wunderbar ätherischen Sängerin. Sie sind wirklich sehr gut.
William: Irgendwo zwischen Kate Bush und Ministry, seltsam, aber es funktioniert!
Entry: Ich war übrigens ziemlich verwundert als ich herausfand, daß Monica ursprünglich auch aus der Hardcore Ecke kommt...!
William: Wir haben wohl beide unsere Punk Rock Vergangenheit!
| Monica: Ich bin mit Bands wie Fugazi etc. aufgewachsen. Ich war wohl die erste Frau, die in Washington DC zu der Zeit in einer solchen Band gesungen hat Es war ziemlich hart für mich, da die Szene stark von Männern dominiert wurde, die mich anschrien, daß ich mein Shirt ausziehen, oder von der Bühne verschwinden solle. Es gab keine Unterstützung durch Frauen, noch keine Bands wie Bikini Kill, die eine große weibliche Fan Gemeinde besitzen. Zu der Zeit hatte ich nichts bis auf diese Typen, die mich haßten. Aber so habe ich angefangen, vor einer Meute Kerlen, die mich anschrien. Wahrscheinlich bin ich deshalb heute auch so dankbar für ein Publikum, das mich schätzt, da ich über Jahre hinweg eben nicht anerkannt wurde. | ![]() |
Entry: Dagegen war William ein Teil der fast aller einflußreichen amerikanischen Gothic Bands. Wie fing das alles an?
William: Zu dem Zeitpunkt, als alles begann, spielte ich in einer anderen Band in L.A., und Bari kam zu mir und sagte, daß er einen Bassisten suche. So kam ich zu Mephisto Walz, ich liebte die Musik und die ganze musikalische Periode. Das Größte für mich, und meine Lieblingsband, war aber Christian Death, ich war selbst ein Christian Death Fan, ich glaube, ich kaufte "Only Theatre Of Pain" noch an dem Tag, als sie erschien, 1981. Dort liegen immer noch meine Wurzeln; sie hatten einen sehr großen Einfluß auf mich. Ich war ein Fan von Rozz und den frühen Death Rock Bands. Rozz und ich schlossen auch enge Freundschaft.
Monica: William ist einer der wenigen, die Rozz und seine Lyrics verstehen; sie sind sehr unterschiedliche Persönlichkeiten.
William: Das, was Rozz und mich wirklich zusammenschweißte, war, als wir 1992 mit Mephisto Walz und Shadow Project gleichzeitig hierherkamen, im März 1992 spielten wir sogar hier im Zwischenfall. Rozz und ich hingen die ganze Zeit zusammen herum und unterhielten uns über all die alten Sachen, wir hatten eine lustige Zeit. Dann gab es Probleme mit dem Promoter, deshalb flogen Shadow Project zurück in die Staaten, und wir blieben weitere vier oder fünf Monate hier. Nachdem ich aus Deutschland zurückgekehrt war, bekam ich einen Anruf von Rozz und Eva, die mir sagten, daß Shadow Project auf Tour gehen wollten und einen Bassisten und einen Schlagzeuger brauchten. Sie fragten Stevyn Grey und mich, ob wir Lust dazu hätten! Selbstverständlich wollten wir, und gingen dann auch mit ihnen nach Las Vegas. Außerdem fragten sie uns, ob wir auch auf dem nächsten Christian Death Album mitspielen wollten, und ich sagte "Natürlich!"...
Monica: "Nein, danke, ich glaube nicht...!" (Gelächter)
William: ...es war mir eine Ehre, weißt Du, es war eine meiner Lieblingsbands und es war so großartig, dort mit einbezogen zu werden. Also nahmen wir die beiden Christian Death Alben auf, von diesen Sessions wurden dann noch drei Remix Alben herausgebracht, dann kam die Shadow Project Tour. Ich war immer noch gleichzeitig bei Mephisto Walz und Shadow Project, als ich mit unserem Drummer Stevyn Grey ein Gespräch darüber führte, unser eigenes Projekt zu gründen. Wir waren gerade dabei, dies zu tun, und stiegen bei Mephisto Walz und Shadow Project aus, als ich einen Anruf von Andi Sex-Gang bekam, der wieder etwas mit den Sex Gang Children plante, und ich sagte zu. Ich war nur ganz ganz kurz dabei, ungefähr vier Monate, und es hört sich für mich heute immer noch komisch an zu sagen: "Ja, ich war ein Mitglied der Sex Gang Children!", es kommt mir vor, als sei ich nur 10 Minuten dabeigewesen.
Wir hatten eine Show in L.A., im Roxy, es war ein Riesenspaß! Es war Wahnsinn, die ganze Zeit über spielte ich die Musik, die ich geliebt hatte, als ich jünger war, und zu der ich in den Clubs immer getanzt hatte! Selber "Romeo’s Distress" spielen zu dürfen war eine so großartige Erfahrung! Am Ende trennten wir uns aber, und das Projekt mit Stevyn führte auch zu nichts. Und bereits während der Shadow Project Tour hatte ich auch gemerkt, daß ich noch etwas anderes machen wollte.
Entry: Und das ist auch gut so!
William: Ich bin glücklich damit.
Entry: Wie kam der Kontakt zu Chad Blinman zustande?
William: Chad Blinman? Ursprünglich war er der Freund von Dru, der Sängerin von This Ascension. Sie erzählte uns von ihm und davon, daß er in einem Studio in L.A. als Engineer arbeitete. Er kam zu einer Party und wir unterhielten uns. Zu der Zeit produzierte ich gerade das This Ascension Album und der Engineer, mit dem ich zusammenarbeitete, war ein Idiot, er konnte nicht einmal Gin und Tonic mixen, geschweige denn eine Band, und als wir darüber nachdachten, was wir tun konnten, kam die Idee an Chad. Ich besorgte mir einige der Alben, die er gemixt hatte, und war von ihnen sehr beeindruckt. Also feuerten wir den anderen Engineer und wendeten uns an Chad. Und von da an arbeiteten wir zusammen, und die Chemie zwischen uns stimmte einfach. Anschließend eröffnete er sein eigenes Studio, The Eye Socket in L.A., seitdem kümmern wir uns dort um unsere Projekte. Wir arbeiten als Team sehr gut zusammen und produzierten die Autumn CD, Malign, das Faith and the Muse Album, machten Remixe für Sunshine Blind, Songs für eine Band namens Element aus L.A., ...
Monica: Chad ist absolut brilliant. Du sagst ihm: "Chad, ich suche einen Sound, der sich so und so anhört!" und er findet ihn sofort! Er ist außerdem ein exzellenter Drummer, er spielte auch für uns auf der Elyria Tour. Und vorher schon für Das Ich.
William: Dazu hat er noch seine eigene Band, Ichor, sein Hauptprojekt. Er steckt eine Menge Energie dort hinein. Sie waren auch auf der letztjährigen Apparition Tour in den USA und spielten 10 Shows mit Das Ich. Aber vor allem ist er ein großartiger Kerl, ein exzellenter Engineer und ein wirklich lustiger Typ!
Entry: This Ascension...ich habe noch etwas von einer Weihnachts-Single gehört, die Ihr zusammen mit ihnen herausbringen wollt?
Monica: Die Songs sind eigentlich von der Projekt Compilation "Excelsis - A Dark Noel".
William: Tess entschied aus irgendeinem Grund, sie auch noch als Single herauszubringen, wir können allerdings nicht genau nachvollziehen, warum. Aber nun gut.
Entry: "A Winter Wassail"?
William: Ja genau, das gleiche Stück. Wahrscheinlich kennt es jeder, der es kennen wollte, sowieso schon.
Monica: Es ist also keine richtige Weihnachtssingle, die Songs sind bereits vor einigen Jahren erschienen. Wenn Ihr sie trotzdem kaufen wollt...
Entry: Wie läuft denn die Arbeit mit Tess Records zur Zeit?
William: Wir sind dabei, uns eventuell von Tess zu trennen.
Monica: William war aber jahrelang die eine Hälfte von Tess Records.
Entry: Ja, ich weiß, aber warum wollt Ihr Euch jetzt trennen?
William: Es gibt Unterschiede in der Art, in der wir arbeiten wollen.
Monica: Außerdem will William mehr Zeit in Faith And The Muse investieren, als als Geschäftsmann zu verbringen.
William: Ich brauche mehr Zeit für mich und meine Projekte, als Briefe zu tippen, Dokumente aufzusetzen, etc.. Deshalb sehen wir uns also nach anderen Gelegenheiten um. Tess legen momentan außerdem ihr Hauptaugenmerk vor allem auf Clan of Xymox, seit die auch bei diesem Label sind. Dort liegt zur Zeit der Schwerpunkt. Außerdem ändern wir uns ständig, und auch dies bereitet Tess Schwierigkeiten. Wir machen immer etwas Neues, und haben zur Zeit auch einige Ansprüche, die sie momentan nicht erfüllen können. Also schauen wir uns eben nach etwas Anderem um.
Entry: Schade, aber trotzdem viel Glück dabei! Gibt es zum Schluß noch etwas, das Ihr unseren Lesern mitteilen möchtet?
William: Vor allem Danke für Eure Aufmerksamkeit, daß ihr dies alles bis hierher gelesen habt!
Monica: Und nächstes Jahr werden wir mit dem neuen Album zurückkommen.
William: Genau, mit einer kompletten Tour und vollbesetzter Show. Wenn Ihr die Akustik Tour also nicht mochtet...
Entry: Hat das neue Album schon einen Titel?
William: Es gibt schon einige Dinge, die uns durch den Kopf gehen, wir werden es Dich noch wissen lassen.
Entry: Na, das will ich doch hoffen! Vielen Dank für alles, und hoffentlich bis nächstes Jahr!
An dieser Stelle noch ganz liebe Grüße an Stephan Thiemann für seine Unterstützung; and all my love and admiration to Monica and William! Thanks a lot for everything and may all your wishes come true!
H.M.
Wer könnte den amerikanischen Gothic besser verkörpern als William Faith, der bereits - unlängst bekannt - bei CHRISTIAN DEATH, MEPHISTO WALZ und SHADOW PROJECT mitgewirkt hat. Im März 1993 gründete er zusammen mit Monica Richards FAITH AND THE MUSE. Das Debutalbum Elyria entstand im Frühjahr 1994.
Jedem Gothic wird das Herz höher schlagen wenn er FAITH AND THE MUSE hört. William und Monica verstehen es wie kaum eine andere Gothic-Band, ihren Musikstil mit Einflüssen aus dem keltischen und gallischen Bereich zu erweitern und zu unterstreichen. Insofern ist es auch kein Wunder, daß ihre Musik sehr abwechalungtreich ist. Während man bei dem Stück "Elyria" das Träumen anfängt, wird man mit dem Song "The Mortal Coil" unsanft, aber durchaus positiv aus dem Traum gerissen. Bei Liveauftritten (Betonung auf Live) wirken zusätzlich Gastmusiker mit und das Szenario ist perfekt. Monica zieht das Publikum mit ihrem betörenden Gesang und Ausdrucksweise in ihren Bann, William setzt sich mit Gitarre/Baß oder seiner Stimme ins Rampenlicht.
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Wie uns die beiden Gründer nach einem ihrer ersten Liveauftritte (Tour: DAS ICH, kAlte fArben) erzählten, soll die Musik von FAITH AND THE MUSE weniger hart oder düster klingen als es z.B. bei MEPHISTO WALZ der Fall ist. Außerdem versuchen sie, ihre persönlichen Erfahrungen in Musik umzusetzen. Von ihren Auftritten in Europa waren sie bisher sehr begeistert. "Die deutsche Szene ist größer als erwartet." In Amerika sähe es zur Zeit so aus, daß die Szene auf der Suche nach Innovationen ist, da sich die meisten Gothic-Bands, ähnlich anhören SISTERS OF MERCY (oder unzählige andere dieser Sorte). Außerdem wäre es für die Kids in Amerika schwierig, an CD's oder Magazine zu gelangen. Von daher,ist der Informationsfluß auch nicht der Beste. "In Clubs werden nur Songs von Bauhaus, Christian Death etc. gespielt." |
Apropos ........CHRISTIAN DEATH: Uns interessiert natürlich, ob William Faith noch Kontakt zu Rozz Wiliams hätte?
William:"Von Zeit zu Zeit laufen noch einige Projekte mit Rozz, der immer noch ein sehr guter Freund von mir ist. Er ist durch und durch ein Künstler, hat großes Interesse an allem Okkulten und Mystischen, haßt allerdings alle institutionalisierten Religionen.
Abbschließend und zukunftsblickend erzählten sie uns, Lach der Europa-Tour eine USA-Tour folgen wird und jetzt schon auf ihre demnächst erscheinende 6-Song-EP gespannt sein.
Simone Hampeter / Holger Meyer