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Magazin für Dark Music, Kult(ur) und Avantgarde

 

Lost Souls

Thors Söhne sind gekommen, um das Weltbild des Metals zu reformieren. Angefangen hat alles im Jahre 1992. Die Schweden Theo Savidis (Drums) und Michale Hahne (Gitarre) spielten bereits in zahlreichen Metalbands, fanden aber die übliche Schiene auf Dauer viel zu langweilig. Innerhalb eines halben Jahren suchten sie sich die geeigneten Leute zusammen. Eine zweite Gitarre mußte her, diesen Part übernahm Peter Hägglund. Für die Vocals fand man Christer Salling, an den Bass kam Marre. Die perfekte Ergänzung schien gefunden, die Geburt der LOST SOULS! Es sollte ein eimaliges Erlebnis zwischen Trash und Metal kombiniert mit Industrial-Elementen werden. Bereits im Sommer‘93 wurde Marre durch Patrik Sporrong ersetzt. Dezember ‘94 gingen LOST SOULS ins Soundfront-Studio, um dort ihr Debüt ‘Never promised you a rosegarden‘ aufzunehmen. Ihren eigenen Aussagen zu folge war es eine große Erfahrung, die sie gemacht hatten. Die Presse war begeistert, man verglich sie mit Bands wie Machine Head & Co., jedoch sorgten die Gothic-Einflüsse für eine gänzlich andere Richtung. Ganze 5000-6000 Einheiten wurden von dieser CD abgesetzt, die damals nur in Skandinavien veröffentlicht wurde und sonst nur über Import erhältlich war. Patrik konnte sich aber nicht mehr länger mit der Musik indentifizieren und wechselte zu einer anderen Metalband. Mats Järnil folgte am Bass. Man nutzte die Zeit, um den ‘richtigen‘ Sound zu finden und sich zu entwickeln. LOST SOULS waren auf der Suche nach dem ‘Modernen Metal‘. Sie verbrachten viel Zeit im Studio und rein zufällig entdeckte man den Sampler. Fasziniert von der Vielfältigkeit dieses Gerätes experimentierten sie mit Sounds, die sie von Techno- und Industrialstücken gesampled hatten. Hinzu kamen unzählige Jam-Sessions von Theo und Michael, aus denen etliche neue Songs hervorgingen. Ende Mai dieses Jahres war es dann soweit.

Das Nachfolgealbum ‘Close your eyes and it won‘t hurt‘ stand auf dem Plan. Ein Album, dessen Idee konsequent wie nur eben möglich durchgezogen wurde - ein musikalisches Konzeptalbum also! Abgehackte Gitarrenriffs mit gezielten Bassattacken und sterilem Industrialnoise - IT‘S MORE INTO YOUR FACE!!!

T.C.

 

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