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| Magazin für Dark Music, Kult(ur) und Avantgarde |
| S.P.O.C.K. |
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Traue den Klingonen, denn Klingonen sind "Cool"
Wir trafen uns um eins zwo null null, weit ab von seiner Basis, um uns über das zusammentreffen von Cpt. Eddie B Kirk, Android und Plasteroid zu beraten. Soeben erwähnte Erdenbewohner hatten sich zum dritten mal zusammengetroffen, um eine Compact Disc namens "Assignment:Earth" unter die restlichen Erdenbewohner zu streuen. Diese Compact Disc soll die Geister der Bevölkerung infiltrieren und sie durch geschickte Manipulationen bewegen, der oben genannten Wesen willenlos zu den stellaren Invasionszonen zu folgen. Was uns Android alias Alexander (Merkwürdig! Worf´s Sohn heißt auch Alexander!) über die Invasion und Compact Disc zu berichten hatte, kann man in dieser visuellen Aufzeichnung abrufen.
Entry: Erzähl uns doch mal eine kleine Geschichte über S.P.O.C.K..
Alexander: "Oh, dann kann ich ja lange reden. Wir haben vor 9 Jahren angefangen uns sind jetzt mit unserem 3. Album zurück. Ich finde es ist sehr merkwürdig, aber auch gut geworden. Ich denke die Jahre waren sehr lustig, schön und wir haben eine Menge gelernt. Ich hoffe außerdem, daß der Sound der neuen Platte etwas erwachsener klingt, ich glaube zwar nicht das wir erwachsener geworden sind, denn es ist noch immer die selbe Machart wie vorher, wir haben das nie geändert. Es gibt viele Bands, die die Machart ständig ändern, sagen sie seien erwachsener geworden und es müßte jetzt so sein, das hatten wir jedoch nie nötig, denn wir fanden unsere Fehler gleich am Anfang, änderten sie ab und haben es heute nicht mehr nötig, da keine Fehler mehr da sind. Das einzige was wir machen müssen und wollen, ist, die ganze Sache noch ein bißchen besser zu machen. Bessere Lieder, besserer Gesang, ich hoffe, ich habe es geschafft ein bißchen besser zu singen, besseres Studio und bessere Leute mit denen wir arbeiten. Wir haben versucht über die Jahre hinweg zu lernen und ich denke, daß man das jeder auf dem neuen Album hören kann."
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E.: Am Anfang habt ihr nur analoge Keyboards benutzt, ist es heute noch immer so, oder benutzt ihr mittlerweile digitale Geräte? A.: "Nein, wir fanden wie gesagt unseren Weg gleich am Anfang, und so benutzen wir nach wie vor die alten, analogen Geräte, wir lieben sie. OK, wir benutzen ein paar Samples, aber die auch nur in dem Rahmen, wie wir uns treu bleiben können." E.: Was ist denn der Grund, daß ihr die Analogen Keyboards benutzt? |
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A.: "Oh, das ist ganz einfach. Wir sind mit denen aufgewachsen und bevorzugen sie. Ein digitales Keyboard zu benutzen ist irgendwo zu hart! Wenn ich den Klang verändern möchte, muß ich in ein Menü gehen, dann wieder in ein Untermenü und so weiter und so fort und dann habe ich vielleicht einen anderen Klang, aber versuche ich das am analogen Keyboard kann ich dieses direkt und viel einfacher machen. Es ist viel einfacher damit zu arbeiten. Auch sind die Klänge viel wärmer und schöner. Es ist schon komisch zu sagen analoge Keyboards klingen warm, denn einige Leute denken, daß elektronische Musik nur kalt sein kann. Ich denke aber nicht so, vielmehr spüre ich, daß einige elektronische Musik wirklich warm ist. Aber dafür sind diese Leute wohl nicht offen genug!"
E.: Als ich Euer erstes Album hörte, fand ich, daß es irgendwie in Richtung "Ereasure" oder ähnliches geht. Wie siehst du das?
A.: "Ich denke "Ereasure" sind ein bißchen mehr Homosexuell! Hey es war nur ein Scherz!
Es kommt darauf an, wer sich die Sache anhört. Wenn sich ein Heavy "Ereasure" und "S.P.O.C.K." anhört, der wird sie im Vergleich in die selbe Schublade stecken, macht dieses aber ein Electronik-Fan, so wird er doch einen großen Unterschied feststellen."
E.: Aber ich denke einige Klänge sind...
A.: "Ja, das ist richtig, aber das liegt an der Benutzung der analoge Keyboards."
E.: Als ihr mit S.P.O.C.K. begonnen habt, wart ihr große Treky´s! Ist das auch heute noch immer so?
A.: "Nein, wir sind noch größere geworden. Wir zeigen es zwar nicht mehr so stark, da mehr ein gesamt Styling präsentiert werden soll, aber trotzdem ist es klar, daß wir einen starken Star-Trek Einfluß haben. Am Anfang war es mehr ein kopieren von Star Trek, doch nun nach dem 3. Album haben wir ein eigenes Star-Trek auftreten gewonnen. Unser Interesse wird immer noch größer und im Moment lese ich das Buch "Star-Trek A-Z". Gerade bin ich bei den Erklärungen für M und im Tour-Bus habe ich mit Eddie dieses Wissensquiz über Star-Trek gemacht. Jeder hat eine Hand voll Fragen über Star-Trek und wir wollen herausfinden wer der beste ist. Er denkt zwar das er es wäre, aber ich bin z.Z. gut im Training und weiß natürlich mehr!"
E.: Wenn diese relative Modeerscheinung Star-Trek mal vorüber geht, ist es dann auch das Ende von S.P.O.C.K.?
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A.: " Ich hoffe nicht. Ich glaube, daß die wenigsten Leute die unsere Musik hören, von Anfang an Treky´s waren. Sie sind weitaus mehr an der Musik interessiert, als an Star-Trek. In Schweden z.B. ist die Star-Trek-Szene wirklich sehr, sehr klein, wenige Leute wissen etwas über Star-Trek und trotzdem sind die Hallen gefüllt, so denke ich, daß wenn wir hier in Deutschland spielen weniger Treky´s kommen, als Leute, die die Musik mögen. Also macht es auch keinen Unterschied, wenn das Interesse an Star-Trek schwindet, denn wir haben die Elektronikfans auf unserer Seite. Aber umgekehrt haben wir einige Elektronikfans auf Star-Trek aufmerksam gemacht." |
E.: Auf den letzten Alben waren es hauptsächlich Popsongs, mit der Ausnahme von "Never trust a Klingon", welches ein EBM-Stück ist...
A.: Entschuldige, daß ich dich unterbreche, aber als wir "Never trust a Klingon" veröffentlichten, war es für uns ein Popsong, ein schneller zwar, aber trotzdem ein Popsong und dann sagten mir einige Leute in Deutschland: "Oh ja, das ist EBM". Dann, als das Album "Five Year Mission" heraus kam und die Leute es sich anhörten, sagten sie verwundert, daß es ja Popsongs sind. Und wir denken, daß "Never..." auch nur ein Pop Song ist."
E.: Beinhaltet das neue Album jetzt auch nur ausschließlich Pop Songs?
A.: "Ja, aber keinen Klingonen! Zwar sagen einige Leute, daß wir ein weiteres Klingonen Lied Schreiben sollten, jedoch wissen wir nicht warum. Depeche Mode macht doch auch kein zweites "I just can´t get enough" und auch wir müssen weiter vorankommen. Wir machen andere gute Lieder. Es ist halt nicht so gut, immer nach hinten zu schauen, wir schauen in die Zukunft. Und wenn Leute "Never..." hören wollen, können sie die CD einwerfen. Aber zurück zur Frage: Ja, es sind Pop Songs. Ein kleines bißchen weicher, mehr Atmosphäre, aber viel mehr möchte ich von dem neuen Album nicht verraten. Jeder sollte es sich anhören und sein eigenes Urteil darüber bilden."
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E.: Erzähl uns doch mal etwas über die anstehende Tour. A.: "Wir können sie leider nicht so groß veranstalten, ich meine die Show, aber wir haben schon einiges geplant. Ich kann, aufgrund der großen Hallen und demzufolge auch großen Bühnen, viel herumlaufen. Wir werden zwar keine "Brücke" aufbauen, aber so etwas ähnliches, mit Boxen für die Keyboards, einige Schilde und Logos herumhängen lassen und auch eine Lichtshow, nicht wie bei Pink Floyd, aber doch einige passende Licht Effekte. Es soll einfach gut aussehen. Aber das Hauptaugenmerk soll sich doch auf die Musik konzentrieren. Sie ist gut, soll gut rüber kommen und somit eine gute und intensive Atmosphäre erschaffen." |
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E.: Hast du denn den letzten Film von der Enterprise gesehen? Ich meine dieses treffen mit den "Borg"!
A.: "Nein, bis jetzt wurde er auch noch nicht in Schweden aufgeführt und ich glaube, sie werden es auch nicht, da sich niemand dafür interessiert."
E.: In Köln ist (oder war?) die Star Trek-Exibition...
A.: "Ja, ich habe davon gehört."
E.: Hast du vor dort hin zu gehen? Ich meine jeder richtige Treky muß es doch gesehen haben!
A.: "Definitiv. Und einer der Gründe warum ich und Eddie so viel über Star Trek lernen, ist ein Traum von uns. Wir fahren nach Amerika fahren, zur Star Trek-Convention, und wir sind fähig bei dem Star Trek-Trigger-Contest mitzumachen. Manchmal kommen die echten Treky´s auf uns zu und sagen "Ihr benutzt eure Musik und Star Trek nur um Geld zu verdienen", denn viele Leute, die Star Trek verwenden, machen das um Geld zu verdienen. Aber wir können dann sagen, daß man uns jederzeit testen kann, stellt uns eine Frage über Star Trek und wir beantworten euch diese. Deswegen trainieren wir viel. Hoffentlich werden wir dieses Jahr dort hin gehen. Wir benutzen Star Trek wirklich nicht wegen des Geldes, sondern sind wirklich interessiert daran."
E.: Welche Enterprise Folgen magst du denn mehr?
A.: Wir bevorzugen die alten Folgen mit Capt. Kirk und Spock, weil sie sehr warm sind, zwar alt und das technische Zeug ist ziemlich schlecht, aber das macht nichts, denn die Charakteren sind sehr gut. Am Anfang mochte ich die "Next Generation" nicht, aber jetzt wo ich ca. Die Hälfte der Folgen gesehen habe, beginne ich auch diese Folgen zu mögen. Vor allem Worf ist total Cool. Wie konnte ich nur sagen: Never trust a Klingon"? Worf ist cool!"
E.: Wie kommst du den zu diesen Texten?
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A.: "Oh, ich weiß es wirklich nicht! Es ist sehr schwer und jedes Jahr wird es schwieriger neue gute Texte zu schreiben. Ich weiß, daß wir mit jeder Platte etwas besser werden, aber gleichzeitig wird der Druck auch größer. Ich fühle den Druck und beim schreiben zermürbe ich mir meinen Kopf, und überlege, ob es ein guter Text ist oder nicht. Zum Ende denke ich, daß es ein schlechter Text ist, aber die anderen sagen, daß er der beste Text schlechthin wäre. Aber wie schreibe ich sie? Eddie macht die Musik, ich nehme sie mit nach hause, bearbeite sie noch ein bißchen und dann hat Eddie eine Idee, eine Zeile zur Musik im Kopf. Diese Übernehme ich und baue eine Geschichte drum herum. Es ist also kein Bla Bla, sondern etwas wo man hinhören sollte, da eine Geschichte erzählt wird. Diese Texte zu schreiben beansprucht viel Zeit, viele Nächte und viele Getränke." |
E.: Erzähl uns doch mal etwas über die Elektroszene in Schweden.
A.: "Die Elektroszene in Schweden war wirklich gut! Sie war vor ein paar Jahren ziemlich groß, aber sie geht immer mehr zurück, da es ziemlich schwer ist, einen Club für Independent-Musik aufrecht zu erhalten. Man benötigt für alles eine Erlaubnis, für den Alkoholverkauf, für der Discoraum, um Essen zu verkaufen, Musik zu spielen einfach für alles. Und gerade diese Genehmigungen sind der Grund für den Mangel an Clubs, denn sie kosten eine Menge Geld, und deswegen muß man nun wieder viel Publikum haben um das Geld wieder hereinzubekommen und so viele Leute gibt es in dem Bereich einfach nicht. Die Folge ist natürlich, daß es schwer für Independent Musik wird, ohne Medium wie Clubs zu wachsen oder gar zu existieren. Aber ich hoffe es wird sich bald zum besseren wenden."
E.: Ich sehe zur Zeit bei uns eine Entwicklung kommen, die die gesamte Szene sprengen wird. Sie wächst einfach zu stark und damit auch die bevorzugten Stilrichtungen. Ich glaube in ein paar Jahren wird es nicht mehr möglich sein, alle Leute in eine Disco zu bekommen.
A.: "Das ist natürlich auch ein Problem. Ich war allerdings sehr überrascht, als ich im letzten Jahr in ein paar Discos in Berlin war und dort Gruftis neben Electros standen. Das ist in Schweden unvorstellbar, aber wir haben auch keine Gruftis!"
E.: Aber noch mal zurück zu S.P.O.C.K.! Was war los mit Energie Records eurem alten Label?
A.: Unser Vertrag ist ausgelaufen und sie haben sich bemüht ihn zu verlängern, aber wir wollten es nicht. Unsere Überlegungen gingen hinüber zu einem eigenen Label, und gerade das haben wir gemacht. Wir haben jetzt unser eigenes Label mit nur einer einzigen Band: S.P.O.C.K.. Es heißt übrigens Sup Space Communications. Ein cooler Name SSC! Aber wir haben noch eine andere Neuigkeit, denn Warner Chappell hat unseren Vertrieb übernommen. Warner Chappell ist der größte seiner Art und es hat uns genommen. Wir müssen also ganz gut sein. S.P.O.C.K. ist jetzt viel seriöser geworden, ich meine, wir sind immer noch die selben Leute, aber es hat sich alles drum herum geändert."
E.: Kannst Du uns jetzt zum Schluß noch einmal sagen, was S.P.O.C.K. bedeutet?
EA.: "Nun ja, im Moment haben wir den Namen geändert. Komisch daß du mich darauf ansprichst, denn es ist erst in der letzten Zeit geschehen! Alles ist zur Zeit neu bei S.P.O.C.K.! Am Anfang war die Bedeutung Star Pilot On Channel K und nun haben wir es zu Space Pioneers Orbiting Ceti K umbenannt.
Mit diesen vielen Neuigkeiten stieg Android wieder in sein Transportgerät und verabschiedete sich mit den Worten "Lebt lang und glücklich, zumindest bis zu unserer Invasion, die ende März beginnt.
R.R./M.V