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| Magazin für Dark Music, Kult(ur) und Avantgarde |
| Konzert: Apoptygma Berzerk |
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Apoptygma Berzerk26. März - Turbinenhalle OberhausenCult goes Pop. Black stays black. |
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Nach überwiegend schlechter Vorshow mussten Apoptygma trotzdem keine Motivationsmauer durchbrechen, sondern warfen die Wände der Zurückhaltung ein, mit den ersten Bausteinen ihrer bunt gemischten Show. Die Jungs ließen es von der ersten Sekunde an scheppern und auf den Opener folgte umgehend der erste Review in alte Zeiten, leider in etwas minimierter Version. Gerade Bass-Knaller wie Stitch oder Mourn wirkten zur allgemeinen Enttäuschung etwas sehr abgespeckt und poppig. |
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Die Alteingesessenen, die mit Bitch als Zugabe und Final Song eigentlich nur allzu gut bedient waren, mussten überwiegend betrachtet allerdings eher zurückstecken. Middleages a la Nonstop Violence waren die Standpfeiler der durchweg gehobenen Stimmung; Neueres hingegen wurde mit wenigen Ausnahmen fast vollständig boykottiert.
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Die Mischung aber machte es und diese war, bestehend aus einer Band in Höchstform und einer durchdachten, atmosphärischen Lichtshow das genialste an diesem Abend. Jeder Gast fand seine persönlichen Favoriten, eingereiht in ein perfektes Arrangement aus Alt und Neu. |
Die Band hätte die Euphorie mit einem etwas persönlicheren Auftreten erwidern können, aber dieser Aspekt blieb leider aus. Ein einfaches "Hello" oder blosser Fingerzeig in die Menge sind sicher ausbaufähig.
Selbst jene, die die aktuelle Platte nicht mochten oder vom alten Material genug hatten, fanden an diesem Abend ihre Erfüllung:
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Sound und Show auf höchster Ebene, inmitten einer buntgemischten Hörerschaft komplett in schwarz! Ob Apoptygma alt oder neu - schwarz bleibt schwarz. Das ist sicher.
Bericht: Sebo / Die Bilder stammen von Armando. |
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