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| Magazin für Dark Music, Kult(ur) und Avantgarde |
| Archiv Rezensionen - I - |
Ivory Frequency – Plug In - Mindbase, Dependent Records
Vertäumte Electro-Industrial Musik. Gut Tanzbar, irgendwie auch tranceig. Macht Lust auf Mehr. Den Titeltrack Today kennt man aus diversen Schwarztanz-Clubs. Aber auch die anderen Songs des 8 Titel, bzw. 49 Minuten Logplayers können begeistern. Mit Gesang wird allerdings eher spärlich umgegangen. Das Ein-Mann Projekt von George Robos (Freund von VNV-Nation) lässt auch zukünftig auf Tanzflächenknaller hoffen - weiter so!
Markus Freyer
Infam - I Tried But I Failed - Zoth Ommog / Connected
Was ich nicht wusste (womit es mir ähnlich wie vielen von Euch gehen dürfte) ist, dass die Band Infam in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bandjubiläum feiern darf. Dieses Unwissen meinerseits ist aber durchaus noch entschuldbar, da Infam erst Mitte dieses Jahrzehnts damit begonnen haben, ihre Alben auf CD und über ein Label zu veröffentlichen: und damit ich und alle anderen Bildungswilligen die Möglichkeit haben, diese Wissenslücke aufzufüllen, hat Zoth Ommog eine Compilation mit Song-Material aus der Frühphase dieses Projekts unter dem Titel "I Tried But I Failed!" veröffentlicht. Der Titel ist zum Glück nicht Programm, denn zum Teil enthält diese CD wirklich gute und abwechslungsreiche synthetische Popmusik. Der größte Teil stammt vom 91er "All Access"-Tape, der Rest kommt von älteren Tapes oder Sampler-Beiträgen. Einige gänzlich unveröffentlichte oder rare Tracks (wie z. B. die 12" Version der ersten Maxi "I Won´t Loose My Faith") dürften die Herzen der Infam-Fans höher schlagen lassen. Mir gefallen besonders ""Musik + Rhythmus", das ziemlich kraftwerk-techno-mäßig klingt, oder "Dissolute", das etwas an die frühen Invincible Spirit erinnert. Bei manchen Songs hat man zwar das Gefühl, dass Mastermind André Geisler in den 80ern zuviel Depeche Mode gehört hat, aber insgesamt bleibt doch eine angenehm anzuhörende Platte - und bei über 70 Minuten Spielzeit ist auch der eine oder andere schwächere Song entschuldbar. (Note: 3) Z
IVY - LONG DISTANCE - NETTWERK PRODUCTIONS
1999. Die '93 gegründete New Yorker Formation IVY will sich an die Aufnahmen zu ihrem dritten Album "Long Distance" machen, doch Pustekuchen! Ihr Studio fällt einem Bagel-Shop-Brand zum Opfer...Die Band muss in den privaten Gemächern von Multiinstrumentalist Andy Chase und der süßen Sängerin Dominique Durand weitermachen...
Und das war nicht der erste Rückschlag, den die Indie-Pop-Band hinnehmen musste. Mittlerweile ist die Band bei ihrer dritten Plattenfirma, nachdem die erste sie gekickt, die zweite dagegen komplett dicht gemacht hatte. Keine guten Vorraussetzungen also, um den dritten Longplayer einzuspielen. Dennoch hat die Kombo dies prima hinbekommen, präsentiert sich dem Konsumenten hier doch ein äußerst entspannendes, melancholisches Indie-Pop-Album, das an Qualität nichts zu meckern übrig lassen dürfte. Träumerische Songs und Lyrics vermischen sich mit zuckersüßen Melodien à la Cardigans oder St. Etienne. Ab und zu wird auch mal die E-Gitarre ausgepackt, um die ein oder andere Stelle ein wenig (wenn auch dezent) zu "verhärten". Die CD bringt ein Strand- oder Urlaubs-Feeling rüber, dass den Hörer an seine erloschenen Urlaubs-Bekanntschaften und die melancholischsten Strand-Spaziergänge danach erinnern will und das auch mit bravour erledigt. Die angenehme, beruhigende Stimme Dominique Durand's, vereinzelt auftauchende Trompeten, Einflüsse süd-amerikanischer Folklore, Brit-Pop-Elemente...all das lässt das Album zu einem schön klingenden Album "für zwischendurch" werden. Leider wird zwar nicht mehr daraus, da sich die Songs auf Dauer doch ein wenig zu sehr ähneln, aber das ist auch gar kein Problem! Ich bezweifle auch einfach mal, dass die Band ein anspruchvolles, kompliziertes Hammer-Werk konstruieren wollten. Nein! Stattdessen umschweben einen locker flockige Melodien, die einen zum Nachdenken oder Schmunzeln bringen, kommt drauf an, wie man sich gerade fühlt. Illustre Gäste wie z.B. Ex-Smashing Pumpkins-Gitarrero James Iha veredeln das Scheibchen noch zusätzlich, sowie ein gelungenes Cover von Blow Monkeys "Digging Your Scene" als Bonustrack. Reinhören!
Bleibt nur zu hoffen, dass die Band nicht schon wieder einen Rückschlag erleiden musste, denn ihr neues Studio "Stratosphere Sound" richtete sie sich ausgerechnet mitten in Manhattan ein...
Dominik Schröder
INSIGHT 23 - OBSESS / Fifth Column Rec. - RTD
Wer im Presseinfo liest, daß Nivek Orgre ein paar Backing Vocals zu diesem Debüt beigesteuert hat, sollte auf keine falschen Gedanken kommen: Hier handelt es sich um keine Skinny Puppy ähnliche Band, sondern um eine deftige Crossover- bzw. wie die Amis so was nennen: Industrialcombo aus seiner Wahlheimat Los Angeles. Und was mir dabei besonders gut gefällt, ist daß die "sample-core"-Band (was ist das wohl wieder für ein neuer Begriff) nicht einfach nur drauflosknüppeln, sondern mit einer enormen Ideenvielfalt an ihr Werk gegangen sind, und tatsächlich gerade im Samplebereich (hört mal in "Digital Blood" rein!) unglaublich abgefahrenes bewerkstelligt haben, und auch mit geschickt arrangierten Electrostrukturen zu glänzen wissen. Trotz aller Craziness dümpeln ihre Songs aber nicht einfach vor sich hin, sondern behaupten sich gleichwohl als souveräne Crossoverliedchen mit Format. Anspieltips: "Backwash", "Hurt That Lies" (cooler Anfang) und "Thinner". Alles ziemlich krank, und so was mag ich schließlich.
L.S.
Inchtabokatables - Mitten im Krieg
Das neue Album der Inchies ist der Aufbruch in eine neue Dimension. Klangpassagen, wie man sie, in der Form, selten gehört hat. Die Töne und Stimmung des Albums lassen den Hörer in eine andere, alltagsbefreite Welt abdriften. Weit weg von den aktuell gängigen Ohrenverbrechen, haben die 5 Hamburger mal einen ganz anderen musikalischen Weg eingeschlagen. Melancholischer Indie Rock, der, wenn ich einen Vergleich finden müsste, mich ein wenig an Notwist (12) erinnert, allerdings - wie immer - ohne Gitarren. Es hat auf mich eine beruhigende zum Träumen inspirierende Wirkung. Die gesamte Klangerzeugung für "Mitten im Krieg" ist ohne Einsatz elektronischer Gerätschaften, ohne Samples oder bestehenden Loops entstanden. Das neue Album unterscheidet sich sehr stark vom Vorgänger "Too Loud" . Eine gewisse Vielseitigkeit vermisse ich jedoch bei den Songs und ich kann sagen, dass es nicht mit ihrem Überbrenner "Quiet" mithalten kann. Ein solches Album entwirft man aber auch nicht alle Jahre. Die Stimme bei Mitten im Krieg ist als Instrument zu sehen. Sie soll jedoch nicht im Vordergrund stehen und dadurch passen die Texte auch nicht unbedingt direkt zur Musik, sondern fliessen in den Fluss der Musik ein. Das neue Werk der Inchies konnte ohne Termindruck, mit ausreichend Zeit im Studio fertiggestellt werden. Tanzflächen werden sie damit wohl eher nicht füllen, aber für Zuhause ist Mitten im Krieg eine Bereicherung, die man nicht missen sollte. Es ist kein wildes, ungestümes, überhastetes Album, sondern ein krass toniges Inchtabokatables Werk wie sie es noch nie produziert haben. Mal sehen ob sie den neu eingeschlagen Weg beibehalten werden. Aber da müssen wir wohl noch ein bisschen Zeit investieren ...
DJ MAFR
INSIDE - ROOM FULL OF MIRRORS - DAYDREAM/EFA
"Room full of mirrors" plätschert so etwas elektronisch vor sich hin. Die meisten Stücke bieten Clubcharakter, sehr tanzbar und eingängig, aber eben nichts bedeutend Neues. Manche Stücke ziehen sich hin wie ein ausgekautes Kaugummi, in anderen Stücken habe ich die Vermutung, daß INSIDE Abwechslung ins Stück bringen wollten, was aber eher wie eine totale Unterbrechung wirkt, so zum Beispiel bei "Last Embrace". Da umarmen zwei musikalisch gleichwertige Songteile ein etwas anderes, nicht identifizierbares Songobjekt. Kommen wir zum guten Teil: "Vampire", denke ich, ist das herausragendste Stück dieser CD. Auf jeden Fall Anspieltip, und trotz der relativen Langeweile des Longplayers könnte dieser Track zum Clubhit avancieren. Vielleicht bei der nächsten CD einfach nicht so sehr auf die Spiegel im Raum konzentrieren, sondern mehr auf das Innere!
L.H.
Image Transmission - Shoot your shot Discordia
Presseinfos sind in der Regel dazu da, das damit verbundene Produkt in den Himmel zu loben, daß sich die Balken biegen. In diesem Fall hätte ich aber gerne eins gehabt, denn ich komme partout nicht darauf, von wem das Original des Titelstücks ist. Egal, wem ich es vorspiele: Alle kennen die Melodie, aber keiner kommt drauf. Wer klärt mich auf? (Nein, so war das auch nicht gemeint [Anm. d. Sätzerin: das Stück kommt von Divine]). Nun gut, auf dieser Maxi befindet sich eben dieses "Shoot your shot" in 2 Versionen, "Bound to die" und auch ihr Clubhit "Agony of Ecstasy" muß noch mal in einer neuen recht gelungenen Version herhalten. IT haben in einem Interview auf den Vorwurf musikalisch nichts neues zu bringen bekundet, daß es schließlich keine Bands mehr gibt, die "richtigen" alten EBM fabrizieren und sie eben diesen sehr schätzen. Nicht mehr und nicht weniger bietet diese Maxi. Aber solange die Holländer ihr Handwerk recht gut verstehen, will ich mich nicht darüber beschweren. L.S.
Image Transmission - Filth Triton
Nach über einem Jahr ist das niederländische EBM-Quartett mit dem neuen Album "Filth" zurück. Den meisten Hörern dürften sie durch ihren Club-Hit "Agony Of Ecstasy", der durch die Veröffentlichung auf dem neunten We Came To Dance-Sampler doch noch zu spätem Ruhm gekommen war, bekannt sein. "Filth" macht dort weiter, wo "HLC" aufgehört hat: eingängiger und etwas hahnebüchener EBM. Ich muß Image Transmission lassen, daß mich ihre Musik schon immer irgendwie angesprochen hat - vielleicht liegt es daran, daß die etwas altmodischen Songs sentimentale Erinnerungen an vergangene Zeiten wecken. Man kann ihnen sicher auch nicht absprechen, daß die Tracks gut abgehen und tanzbar sind. Alles in allem fehlt mir aber die Abwechslung - es werden immer dieselben Elemente bemüht, was zur Folge hat, daß es kaum Überraschungen auf diesem Album gibt. Aber ein fetter Riß in der CD befreit mich von der Aufgabe, sie bis zum Schluß durchhören zu müssen. Vielleicht tue ich dem Album damit unrecht, aber mir ist es ganz lieb so, denn ein oder zwei Songs von dieser Scheibe kann ich mir wirklich sehr gut anhören, aber auf Dauer nervt es ziemlich und wird langweilig. 3 Z
IKON - THIS QUIET EARTH Apollyon / EFA
Wenn sich Bands von ihrem Sänger trennen, ist das meistens eine heikle Sache, schließlich ist dieser in der Regel auch so etwas, wie ein Aushängeschild bzw. Erkennungsmerkmal. Ganz besonders gilt das für IKON, die mit Michael Carrodus einen exzellenten Sänger hatten. Als dieser die Band im November letzten Jahres verließ, hatte ich doch arge Bedenken, daß man von einer der vielversprechendsten australischen Bands je noch mal etwas hören würde. Diese Sorge wurde schon bald durch die Vorab-Maxi 'Subversion' und nun erst recht durch das vorliegende Album zerstreut. Man hat sich keinen neuen Sänger gesucht, sondern Gitarrist Chris McCarter hat sich nun selbst an das Mikro gewagt und er schlägt sich mehr als achtbar. Musikalisch gibt es, wie von IKON gewohnt, ansprechenden Darkwave, wobei viel Wert auf melodiöses Gitarrenspiel gelegt wird. Einen Hit sucht man auf diesem Album vergeblich, doch 'This Quiet Earth' ist in sich so kompakt, daß das gar nicht weiter auffällt. Musik für kuschelige Winterabende und mehr ... Th. K. 1
IKON - Subversion Maxi-CD Apollyon
Nach etwas längerer Wartezeit liegt uns nun endlich die neue Maxi vor, wobei diese Band eindrucksvoll zeigt, daß auch nach dem Ausstieg des ehemaligen Frontmannes eigentlich alles beim Alten bleibt. Der neue Sänger ist nun Chris Mc Carter, der neben dem Songwriting auch noch Gitarre spielt. Diese Maxi ist zwar nicht unbedingt innovative, aber die 7 Songs sind stilistisch sehr abwechslungsreich ausgefallen und machen von daher Appetit auf das Ende April erscheinende Album. Diese Maxi ist also alles in allem auf jeden Fall ihr Geld wert. 2 M.V.
Idee des Nordens CD "Elation Elegantia Exaltation" Gymnastics/EFA
Im Gegensatz zu den Labelkollegen STENDAL BLAST verstehen es IDEE DES NORDENS, durchaus anspruchsvolle elktronische Musik abzuliefern. Ihre stärksten Momente haben IDEE DES NORDENS in den ruhigen Instrumentalen Passagen, z.B. bei "Blödraiser" oder "White stains", bei denen in beinahe ITN-kompatible Bereiche abgedriftet wird. Der Gesang nervt zwar stellenweise, aber für ein Debütalbum ist Elation Elegance Exaltation" doch ganz gut gelungen. Als Darkwave o.ä. ist diese CD zwar nicht zu bezeichnen, Freunde der etwas avantgardistisch-poppigen Klänge sollten mal reinhören. H.M.
Idee des Nordens - Secret Moments Chrom Records
Die vorliegende CD Secret Moments von Idee des Nordens ist sicherlich kein Tonträger, den man mal eben im Vorübergehen hören sollte. Als Teil der Hamburger Bewegung Stora entwickeln die Musiker Frederik Nedelmann und Florian Mühlfried ein eigenes Klanguniversum, das sich zwischen elektronischer Tanzmusik und experimenteller Klangbearbeitung bewegt. Meiner Ansicht nach versteht sich Idee des Nordens als multimediales Projekt, wobei die Musik eher dazu dient, die visuellen Eindrücke, die mittels Filmen transportiert werden, zu untermalen. Wer die Gelegenheit hat, sollte einmal eines dieser multimedialen Happenings aufsuchen, die Stora bzw. Idee des Nordens in und um Hamburg zelebrieren. Ansonsten empfehle ich: CD einlegen und den eigenen Gedanken freien Lauf lassen. Note: 2 K.F.
ICEKALT - Stiller Sturm MCD - Roadrunner
Eine der wohl interessantesten Newcomerbands dieses Jahres sind die deutschen ICEKALT. Ihre Ursprünge gehen von der elektronischen Musik zurück bis hin zum alten Metal und Hardrock, wo die Texte noch in Versform verfaßt wurden. Durch die Kombination mit deutschem Sprechgesang wird ein völlig neuer Musikstil kreiert. Vor etwas über einem Monat ist sowohl Ihr Debüt "Das kalte Herz" bei Roadrunner erschienen, wie auch die erste Single-Auskopplung "Stiller Sturm". Bei einem Gespräch (ENTRY 2/97) haben mir ICEKALT erzählt, daß sie in erster Linie zwischenmenschliche Dinge und persönliche, psychisch tiefreichende Erlebnisse verarbeiten, wie zum Beispiel Kindheitsträume. "Stiller Sturm" ist dagegen all jenen gedacht, die meinen, mit Ihrer momentanen Situation nicht zurecht zukommen. T.C.Note: 1
Ice Ages - Strike the Ground Last Epitaph / IRS / M.O.S. Records Ltd.
Wie dster technische Musik sein kann, wie einfhlsam K"lte gestaltet werden kann zeigt die CD "Strike the Ground" der Formation Ice Ages. Die einzelnen Stcke flieáen ineinander ber, bilden ein komplexes Arrangement. Die Musiker legen viele Emotionen in ihren Stcken frei, so daá die CD einen ernsthaften Charakter und Schwere erh"lt, die jedoch nicht schleppend wirkt. Der teilweise etwas rauhe Gesang gibt der Musik eine gewisse Dramatik, nicht zu bertrieben und keinesfalls langweilig. "Strike the Ground" geh"rt in die Kategorie `anspruchsvoll'. Note:2 K.B.
Index - Sky laced silver CD - Cop International/SPV
Nach der MCD "Never this infliction" liegt nun das Debütalbum der Industrial-Elektroniker aus New Mexiko vor. Gleich vorweg, bei diesem Album bin ich wahrlich dankbar über die Erfindung einer Repeat-Taste am CD-Player, denn dieses Scheibchen muß man einfach immer wieder und wieder hören. Hier findet der geneigte Hörer einfach alles, was die Hörorgane befriedigt - tanzbar komplexe Electro-Landschaften aus harten, brachialen Sounds, Noise-Samples, atmosphärisch schwebenden Elementen und verzerrtem Gesang, beeinflußt durch viele Stilarten, von Industrial bis hin zum Wave-Pop. Hinzu kommen unheimlich fesselnde Melodien, in deren Antlitz ein melancholisches Ambiente die vordergründige Position einnimmt und dennoch eine gewisse Aggressivität nicht missen läßt. Vielschichter, gitarrenfreier!! Electro, der in Eurer CD-Sammlung einen Platz finden sollte. Als Anspieltips seien noch genannt: der Ohrwurm "Static Sky", der meinetwegen endlos andauern könnte, sowie der an XORCIST erinnernde Knaller "Angelfire". Wünsche allseits guten Appetit... Note: 2 (AX)
INDEX - BLACK LIGHT, TWIGHLIGT - COP INTERNATIONAL / SEMAPHORE
Holla ho! War das Vorgängeralbum "Sky laced silver" bereits ein grandioses Knallbonbon, schafft es die Elektronik-Gang INDEX mit ihrem neuen Album noch eins draufzusetzen. Killercoole Komplexität fusioniert mit toxischer Brachialität und einschmeichelnder Melodiösität, um so einen gnadenlos süchtigmachenden Synthetikcocktail zu zaubern, welcher zeitweilig eine dezente Nähe zu MENTALLO & THE FIXER aufweist. Die intensiven Soundscapes schlängeln sich dabei sowohl durch soundtrackartig fließende ("Wait for me (Nocturne)", "Departure") als auch durch gewitterartig energetische ("Bliss") Tunnel, um am Ende ein Licht aus einerseits melancholischen, andererseits aggressiv bedrohlicheren Atmosphären zu kreieren. Eric Chamberlain's einnehmend verzerrte Vocals, gut plazierte (Voice-) Samples, zeitweilige Glockeneinsätze ("Vesperal", "The Dove") tun ein übriges, um die aus diversen Stilen (Pop, Wave, Trance, Industrial) bestehenden Klangskulpturen in ein rundum ausgefeiltes Hörerlebnis zu verwandeln. Meines Erachtens hat dieses Album, verglichen mit dem Debüt, einen Schuß an Härte und verschachtelten Soundgeflechten hinzugewonnen, ohne jedoch von der gewissen Verspieltheit einzubüßen. Auch schimmert Erics Vorliebe für Soundtracks durch, man vernimmt des öfteren Instrumentaltrips ("Iconoclast;"Quadravoidra"). Ein siedend heißes Electro-Feuerwerk und anspruchsvolles Herbsthighlight. Kaufempfehlung! Note 1
C.C.
IN THE NURSERY - "Scatter" (ITN-Corporation/EFA)
Mal wieder neues aus dem Hause IN THE NURSERY. Das heißt, so ganz neunun auch wieder nicht. "Scatter" enthält nämlich remixtes Material,Stücke vergriffener Maxis und Compilations sowie Highlights der regulären Studioalben. Der Experte weiß, was er von ITN zu erwarten hat und bekommt es auch. Bombastische Fanfaren, feierliche Streicher und gelegentliche Gesangspartien "Scatter" wird seine Freunde und Käufer finden. Zwar bin ich nach wie vor der Meinung, daß ITN im Vergleich zu Bands wie DCD oder Laibach, welche in ähnlichen musikalischen Gewässern schwimmen, eher unspektakulär klingen, dennoch ein gutes, empfehlenwertes Album. H.M.
IN THE NURSERY - Duality - CD - ITN Corp.
Die hier vorliegende CD sollte eigentlich hinreichend bekannt sein. Besonders der erste Song "Belle Epoque" wird noch heute in den Clubs gespielt. Das Album "Duality wurde bereits 1992 veröffentlicht und es hat mit diesem ReRelease seit damals nichts an Qualität und Pathos verloren. Military Drums, synthetische Trompeten und Streicher, flächige Synth, all dies sind typische Elemente in der Musik von IN THE NURSERY, zu einer homogenen Einheit verbunden erzeugen sie eine faszinierende Stimmung, die ihres gleichen sucht. Wer jemals ITN gehört oder sie vielleicht auch einmal live gesehen hat, wird mir in diesem Punkt zustimmen. TC Note: 1
In Strict Confidence - Face The Fear Zoth Ommog / Connected
Lange war es angekündigt, lange ließen die EBM-Heads dieselben nur noch hängen , lange hatten die Herzen der Electro-Mädels keinen Grund mehr höher zu schlagen, aber nun ist es endlich da: das neue In Strict Confidence-Album. Mit ihrem letzten Album "Cryogenix" (1996) gehörten sie noch zu den Überraschungs-Newcomern der Szene und zählen nun schon zu den festen Größen. Mit Hits wie "Become An Angel" wurden sie in den Clubs rauf und runtergespielt und konnten sich mit der im letzten Jahr veröffentlichten EP "Collapse" auch recht lange in den Deutschen Alternative Charts halten. Entsprechend groß waren die Erwartungen an das neuste Album aus dem Hause Ostermann / Schelte - wobei ich sagen muß, daß sie meinen persönlichen Erwartungen nur bedingt gerecht werden. "Face The Fear" enthält wieder einige potentielle Club-Kracher wie z.B. "Alles In Mir", das durch die Kombination von treibender Elektronik und deutschen Texten einen Platz in den Playlists der wichtigen Szene-DJs abonniert haben dürfte; aber auch das etwas getragenere "Industrial Love" sollte sich in genügend Gehörgängen für längere Zeit festsetzen. Was mich ein wenig stört, ist, daß dieses Album zu wenig überraschende Momente hat, so daß die großen Aha-Erlebnisse ausbleiben. Einige Veränderungen sollte man dennoch hervorheben: "Room 101" ist ein eher rhythmisch gehaltener Industrialtrack, der das Album um die ein oder andere Facette bereichert. Insgesamt ist "Face The Fear" ein stimmiges Album mit einem schönen Digipack-Artwork von Roman Lindebaum - und vielleicht verlange ich ja auch zu viel von Künstlern und Hörern, wenn ich bei jedem Album eine Neuerfindung erwarte... 2 Z
IN STRICT CONFIDENCE - CRYOGENIX" ZOTH OMMOG / SEMAPHORE
Eine rundum gelungene Elektronik Platte legen ISC den Fans zu Füßen, wer sich bückt to pick up the CD wird mit abgerundeten, intelligenten Melodien belohnt, die dem listener somehow bekannt vorkommen werden. Woran liegt das wohl? Entweder haben die beiden Macher ihre Hausaufgaben gemacht und dabei die eine oder other Lehre gezogen oder sie konnten sich nicht der superiority der Vorbilder erwehren. Sei's drum, herausgekommen ist no comet im elektrisch beleuchteten Himmel sondern eher eine Sternschnuppe, die uns Hörer nicht für Jahrhunderte umkreisen wird, vielmehr einem Ding from outer space, das hell leuchtet, aber irgendwann in der Atmosphäre verglühen wird. Insgesamt nicht schlecht, many of the Lieder sind sehr eingängig und perfect gemacht, zum Beispiel "become an angel" oder "burning angel", andere gehen eher unter. Irgendwie klingt das Ganze nach handfestem teutonischem Elektro (was gar nicht negativ gemeint ist!). Wer also `mal eine Bestandsaufnahme der Szene auf einer Scheibe hören möchte sollte listen to this music, auf irgendeine Weise scheint mir hier vieles der letzten Jahre auf eine Platte focussiert. Ein stimmiges Werk also, gerade auch textlich interessant und eine Auseinandersetzung wert, aber vom Hocker haut es me trotzdem not. Ma perche did they write Textzeilen wie ".... but Zeit is running schneller " oder "... und Schmerzen like the shot..."? Help bitte! NOTE: 3+, C.C.
In Strict Confidence - Collapse Zoth Ommog/Music Research
"Ist sie zu stark bist DU zu schwach", verkündet ein Dina 4-Blatt in dem Paket, welches mir soeben zwei Geschenkpackungen der beliebten "extra starken Eukalyptus Menthol Pastillen" beschert hat. Nach einer Sekunde der Verwirrung stellt sich dann heraus, daß es sich nicht um nettes Werbegeschenk aus England, sondern um eine originelle Promoidee von Zoth Ommog handelt, die soeben die neue In Strict Confidence-EP, ihrem ersten Lebenszeichen nach dem Cyrogenix-Debüt, präsentiert haben. Auf "Collapse" befinden sich drei Stücke (auf der Promo ist noch ein Extratrack mehr drauf), die den einst beschrittenen Weg weiterführen: Gradliniger und melodiöser Electro, der zudem hochgradig tanzbar ist und AnhängerInnen des Albums sicherlich zusagen wird. Allerdings erreichen die Texte teilweise nur Pitchforkniveau, so wie z. B. im Titelstück; "the fucking politicians are closing their eyes" und ähnlich Plakatives. Dennoch, wer wissen will was ihn erwartet (Nie fragen...) und "Cyrogenix" mochte, sollte ruhig der Labelaufforderung Folge leisten: "Aufreißen, einlegen, genießen". LS Benotung: Na ja, geht so.
IN MY ROSARY - Against the grain Nightshade
Völlig ungewohnt, in einem komplett neuen Outfit und auf einem neuen Label präsentieren IN MY ROSARY ihr aktuelles Album "Against the grain". Durch die lange Kreativitätspause und die daraus resultierende musikalische Weiterentwicklung werden sie dem damaligen Image als deutsche Neo-Folk-Band nun nicht mehr gerecht. Lediglich der Song "All my dreams" erinnert an die vergangenen Tage. Viele neue Dinge haben Einzug in die Musik gehalten, so auch verzerrte Gitarren und weitaus mehr Elektronik. Treibende Rhythmen und schnelle Sequenzerläufe sind angesagt, machen IN MY ROSARY zu einem wohl typischen Vertreter des Düsterdancefloors. Trotz alledem haben sie nichts verlernt, Melancholie und zutiefst dunkle, bedrohliche Stimmungen gehören nach wie vor zum Repertoire und verzaubern so die Sinne. T.C. 2
IN MY ROSARY "Strange EP" Derrière/SPV
Brillant! Dieses eine Wort reicht eigentlich, um diese 22minütige EP von IN MY ROSARY zu genüge zu beschreiben. Genau wie die Labelkollegen DERRIERE LE MIROIRE präsentieren IN MY ROSARY melancholisch gefärbten, abwechslungsreich instrumentierten Wave. Ähnlich wie bei der letzten DEATH IN JUNE-LP werden die 5 Tracks durch Sprachfetzen miteinander verbunden. Besonders gelungen: das düstere-eindringliche "Violation" und das letzte Stück "Mirage". IN MY ROSARY stechen aus dem mehr als überstättigten Markt ohne jede Frage hervor und haben eine breite Aufmerksamkeit mehr als verdient. Allen Heavenly -Voices-Fans unbedingt zu empfehlen. H.M
IMPRESSIONS OF WINTER - DECEPTIVE SPRINGS AND FADING LANDSCAPES (CD - Spirit Prod. / SPV)
Eigentlich hätte diese CD wohl die Kollegin Heike Meyer rezensiert, doch da sie einen bösen Autounfall hatte (gute Besserung an dieser Stelle), darf ich mich mit diesem Album befassen. Nach ihrem beeindruckenden Debüt waren die Erwartungen an IMPRESSIONS OF WINTER natürlich sehr hoch und ich kann es vorwegnehmen, sie werden diesen Ansprüchen voll und ganz gerecht. Erste Neuerung, die sich zeigt, ist die neue Sängerin Felicia, die die gesamte Scheibe ein gutes Stück in Richtung Klassik führt. Musikalisch wird nun etwas mehr auf rhythmische Elemente gesetzt, was der Tanzbarkeit sehr zugute kommt. Trotzdem bleiben die sehr klassisch ausgelegten Dark Wave-Stücke sehr ruhig und es gelingt ihnen den Hörer unaufdringlich zu becircen und bevor man es sich versieht ist man der klaren Schönheit der Musik erlegen. Auch Andres Waldura ist wieder mit von der Party, zeigt sich für einen Großteil der Texte verantwortlich und steuert ein ums andere Mal seine Stimme bei. Einen Höhepunkt auf diesem Album auszumachen fällt nicht leicht, doch dürfte 'BANDAR', in dem Andres und Felicia im Duett auftreten auf jeden Fall zu den besten Stücken zählen. Wem die aktuelleren Veröffentlichungen von DEAD CAN DANCE nicht mehr so zusagen, sollte sich auf jeden Fall einmal auf IMPRESSIONS OF WINTER einlassen, es lohnt sich ... Th. K. (Note: 1)
Impressions of Winter - Deceptive Springs And Fading Landscapes - Spirit Prod. / SPV
Zu dieser Musik kann man nicht tanzen, man muss schweben... Am besten in langen Wallekleider, behängt mit kleinen Glöckchen in einem nebelverhangenen Frühlings-, Sommer-, Herbst- oder Winterwald. Wirklich, so viel Ästhetik und Elfenhaftigkeit habe ich schon lange in keinem Album mehr gefunden. Noch dazu mit solcher Konsequenz. Denn durch die ganze Scheibe zieht sich dieser mal verspielte, mal sakrale, immer aber von einer romantisch-leichten Ernsthaftigkeit geprägte Spinnwebfaden. Wen schon das erste (1997er) Album "Canticia Lunae" verzauberte, der wird von "Deceptive Springs And Fading Landscapes" hingerissen sein. An den vielschichtigen Gesängen kann man sich eigentlich nicht Satthören, sei es als hintergrunds- oder als Hauptmusik. Das Spektrum der Songs bewegt sich strikt im Rahmen neoklassizistischer Romantik-Dark-Waves, innerhalb dieses Rahmens ist aber alles möglich. Und alles ist auch in diesem Bereich mehr als genug, um eine wundervolle und abwechslungsreiche CD zu kreieren. Abwechslungsreich durch die unterschiedlichsten Percusionelemente, klassische und moderne Instrumentalisierung und natürlich nicht zuletzt durch die begnadeten Stimmen von Felicia und Andreas Waldura. Perfekt abgerundet werden die Klänge durch eine Befriedigung des Auges - zumindest für den, der mehr als einen Blick in das künstlerische Booklet wirft. Königlich! (Note: 1) TK
Impressions of Winter - Cantica Lunae - Songs of the Moon CD Spirit Production
"Cantica Lunae" hätte eigentlich schon in der letzten Entry besprochen werden sollen, aber irgendwie kam es zeitlich nicht mehr hin, da gerade diese CD für eine schnelle, lieblose Rezension viel zu schade ist. Zumindest hatte ich somit Zeit, mich intensiv mit den Mondgesängen zu beschäftigen, und bin nach wie vor äußerst angetan von ihnen...ein Hauch Ordo Equitum Solis, Spuren von Dead Can Dance, ein wenig Kirlian Camera umfangen das Album, doch stets bleiben die himmlischen, ätherischen Gesänge Laikhas oder die prägnanten männlichen Vocals im Vordergrund und schaffen mit ihren teils lateinischen, teils englischsprachigen Texten und der untermalenden, von zaghaft bis bedrohlich wirkenden Instrumentierung das perfekte Ambiente für laue Vollmondnächte, laden ein zum Träumen und Verweilen in schöneren Gedanken. Den romantischen Touch bewahrt übrigens auch das ausgesprochen stilvolle, liebevoll gestaltete Cover und Booklet, an dem sich die meisten anderen Bands ein Beispiel nehmen könnten. Mit "Cantica Lunae" ist ein hinreißendes Album entstanden, und wenn man Joe P.'s Worten Glauben schenken darf, daß die nächste Impressions of Winter Veröffentlichung diese noch übertreffen soll, kann ich deren Erscheinungsdatum kaum noch abwarten. H.M. Note:1
Inkubus Sukkubus "Vampyre Erotica" CD - Alice in ...
Endlich ist es soweit: die führende Pagan Rock Band meldet sich mit einem neuen Album zurück.. Auf dreizehn Stücken beweisen Candia und Tony ihre musikalische Extraklasse, wobei sich die Songs wie gewohnt zwischen verträumten tollen Balladen und druckvollen Midtempo Nummern bewegen.. Der Sound ist durch den vermehrten Einsatz von Bodhran und Synthies noch vielschichtiger und treibender geworden. Außerdem ist es begrüßenswert, daß Candia und Tony diese Scheibe selbst produziert und gemixt haben, denn Candias wunder schöne Stimme kommt nun so richtig zur Geltung. Das Artwork der CD stammt übrigens von Candia, obwohl ich sagen muß, daß mir persönlich Tonys Zeichnungen besser gefallen ... M.V. Note: 2
Individous Devotion - "Neue Kraft" - (Wire Productions)
Hört Ihr gerne Noise? Diese CD bedient alle, deren Dive und Suicide Commando zu melodiöus sind. ID geben eine (fast) perfekte Mischung aus genialem Krach, hau-drauf-Beats und verzerrtem Gesang! Der Titel ist meiner Meinung nach nicht unbeding glücklich gewählt, denn er kann leicht flasch verstanden werden. Nach ungefähr der Hälfte der CD ist das Gehirn des Hörers allerdings derarrt weichgemanscht, dass man sich den Rest einige Zeit später geben sollte.
AD
INCEPT DATE - Archipelago - Hypnobeat / Indigo
Allein aufgrund des Bandnamens Incept Date (=Daten des Beginnens) durfte man gespannt sein, was die Frankfurter Electro-Wave Formation mit ihrem Debutalbum Archipelago aufzuweisen hat. Die Band bezeichnet ihren Musikstil folgendermaßen: Archipelago führt den Hörer in ein psychedelisches Archipel elektronischer Musik, entraubt ihm den festen Boden unter den Füßen und taucht ihn tief in ein Meer aus halluzinogenen Techno-Attacken und hypnotischen Dark-Wave-Hymnen. Wer jetzt nicht weiß, was ihn nach dieser alles umfassenden Aussage erwartet, sei evtl. damit getröstet; ich mußte mir die CD auch mehrmals anhören, um hinter den Sinn und dessen Umsetzung durchzublicken. Sänger Marc de Christo hat zugegebenerweise eine äußerst markante und beschwörende Stimme. Der Titelsong und Saliva sind eindeutig die Highlights dieses Albums. Auch so manches Klangbild ist elektronisch sehr gut umgesetzt worden. Nur die hypnotisierende Wirkung wollte sich bei mir nicht einstellen. Naja, vielleicht sind andere da empfänglicher...
Simone Hampeter
INCEPT DATE - HAREM - CD HYPNOBEAT/INDIGO
Das zweite Album der INCEPT DATE-Mannen ist angenehm abwechslungsreich ausgefallen, eine Sache, die man bei vielen Bands leider immer wieder vermißt. Mark de Christo und Harald Löwy haben hier allerlei Süppchen gekocht, mal brodeln techno-trancig angehauchte Nummern mit groovenden Ingredienzen ("Rawbound generation"), mal gibt's sphärischen Electro-Pop auf die Ohren("Welcomeon my ship of love"), weiterhin bieten sich stimmig dichte Instrumentalreisen ("Rain Robin") sowie Gitarren-angereicherte Tonierungen wie das ruhige, dunkle "Crucified" oder die akustische Cover-Version von Nirvana's "Rape me". Zwar sind nicht alle Songs auf- bzw. erregende Tonskulpturen, aber bilanzierend kann dieses Album als ordentliches Klangrezept bezeichnet werden, welches der Elektronik-Fraktion durchaus nette Lauschmomente bescheren kann. Note 3,
AX