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Filmrezensionen - Blade 2

 

Blade 2

 

So, gerade habe ich mir Blade 2 reingezogen und schwinge mich sofort an die Tastatur, um die noch frischen Eindrücke in Worte zu fassen.

Zur Story:

Eine neue Vampirspezies treibt ihr Unwesen. Diese hat es bevorzugt auf das Blut herkömmlicher Vampire abgesehen, wodurch diese sich zu recht in ihrer Existenz bedroht sehen. In ihrer Not bitten sie Blade, mit ihnen gemeinsam den Kampf gegen diese Überrasse aufzunehmen. Natürlich lässt er sich nicht allzu lange bitten und das Gemetzel kann beginnen. Und wie es metzelt! Da werden Rücken aufgeschnitten, halbe Köpfe abgesäbelt und es fließt verdammt viel Blut. Blade 2 ist also nicht unbedingt empfehlenswert für etwas zartbesaitetere Seelen.

Wie auch im ersten Teil, muss Wesley Snipes für die Rolle des Blade nicht besonders viel Text lernen, jedoch wurde in punkto Specialeffects noch tiefer in der Trickkiste gekramt, was diesen Film zu einem echten Augenschmaus macht. Leider war der Drehbuchautor nicht ganz so akribisch bei der Sache wie die F/X-Tüftler, denn einige logische Ungereimtheiten führen zu leichtem Punktabzug in der B-Note. Dass dieses Manko nicht schwerer ins Gewicht fällt, liegt vor allem daran, dass der Film gar nicht erst den Anspruch erhebt, mehr sein zu wollen, als ein kurzweiliges temporeiches Actionspektakel. Genau das zeichnet ihn nämlich aus und das ist auch gut so!

 

Andrea Scherr

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