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Magazin für Dark Music, Kult(ur) und Avantgarde

 

Filmrezensionen - Die Passion Christi

 

Eine ICON PRODUCTIONS Produktion

Ein Mel Gibson Film

Die Passion Christi - Logo

 

Darsteller

Jim Caviezel
Monica Bellucci
Maia Morgenstern
Sergio Rubini

Drehbuch

Benedict Fitzgerald
Mel Gibson

Produzenten

Mel Gibson
Bruce Davey
Stephen McEveety

Regie

Mel Gibson


Kinostart: 18. März 2004

 

Stab

Regie
Mel Gibson
Drehbuch
Benedict Fitzgerald, Mel Gibson
Produzenten Mel Gibson, Bruce Davey, Stephen McEveety
Ausführender Produzent
Enzo Sisti
Kamera
Caleb Deschanel
Schnitt
John Wright
Kostüm
Maurizio Millenotti
Musik
John Debney
Casting Shaila Rubin
Special Effects Make-up
Keith Vanderlaan, Greg Cannom
Ausstattung
Francesco Frigeri
Setdesign Carlo Gervasi

 

 

BESETZUNG

Jesus Christus Jim Caviezel
Die Passion Christi - Plakatmotiv
Maria Magdalena Monica Bellucci
Maria Maia Morgenstern
Hohepriester Kaiphas
Mattia Sbragia
Pontius Pilatus Hristo Naumov Shopov
Claudia Procles, Pilatus Frau
Claudia Gerini
Judas Ischariot Luca Lionello
Dismas Sergio Rubini
 
   
   
   



Jesus am Kreuz (Jim Caviezel)

Bereits bevor DIE PASSION CHRISTI das erste Mal gezeigt wurde, hat Mel Gibsons Leinwandepos weltweit für immenses Aufsehen gesorgt. Der in Latein und Aramäisch gedrehte, bewegende Monumentalfilm zeigt die letzten 12 Stunden im Leben Jesu Christi (JIM CAVIEZEL). Basierend auf historischen Quellen ruft uns der Film in ergreifender Authentizität und mit überwältigenden Bildern den Tag der Kreuzigung in Jerusalem ins Gedächtnis.

Mel Gibson ist mit DIE PASSION CHRISTI ein einzigartiges Meisterwerk gelungen. Seine Umsetzung der "wichtigsten Geschichte der Menschheit" zeigt dem Publikum in nie zuvor erlebter, bewegender Nähe den letzten Leidensweg Christi.

DIE PASSION CHRISTI startet am Aschermittwoch mit 4000 Kopien in den US-Kinos und verzeichnet damit den größten Filmstart in den USA aller Zeiten.

Constantin Film wird dieses außergewöhnliche Kinohighlight in Originalfassung mit deutschen Untertiteln am 18. März 2004 in die deutschen Kinos bringen.

 


Story

DIE PASSION CHRISTI zeigt mit beeindruckenden Bildern die letzten zwölf Stunden im Leben des Jesus von Nazareth.

Nach dem Abendmahl begibt sich Jesus in den Garten Gethsemane, um dort zu beten. Tief in sich gekehrt, erscheint ihm Satan und Jesus erfährt eine Vision dessen, was ihm in den kommenden Stunden widerfahren wird. Doch er widersteht der Versuchung des Bösen.

Verraten von seinem Jünger Judas Ischariot wird Jesus kurze Zeit später festgenommen. Die Anführer der Pharisäer bezichtigen ihn der Gotteslästerung und verlangen seinen Tod.

Maria (Maia Morgenstern, links) und Maria Magdalena (Monica Bellucci, rechts)

Jesus wird dem römischen Statthalter in Palästina, Pontius Pilatus, vorgeführt. Dieser hört sich die vorgebrachten Anschuldigungen an und erkennt schnell, dass es sich hier um einen politischen Konflikt handelt. Um einer Entscheidung aus dem Weg zu gehen, übergibt Pilatus die Angelegenheit an König Herodes. Auch dieser scheut ein Urteil und lässt Jesus zum Statthalter zurückbringen.

Maria Magdalena (Monica Bellucci) Pontius Pilatus überlässt es nun der aufgebrachten Menge Jerusalems, offen zwischen dem Angeklagten Jesus von Nazareth und dem Verbrecher Barrabas zu entscheiden, welcher der beiden begnadigt werden soll. Das Volk entscheidet sich für Barrabas.

Jesus wird den römischen Soldaten übergeben und von ihnen gefoltert. Schwer verwundet wird er wieder zu Pilatus gebracht, der ihn erneut der Menge vorführt als wolle er sagen: "Ist dies nicht genug?" Und abermals entzieht er sich dieser Verantwortung: Er befiehlt schließlich seinen Männern, dem Verlangen der Massen nachzugeben, die weiterhin den Tod Jesu fordern.

Der weitere Leidensweg ist besiegelt: Jesus muss selbst das Kreuz durch die Straßen von Jerusalem bis nach Golgatha tragen. Dort wird er schließlich an das Kreuz geschlagen. Im Angesicht des Todes stellt sich Jesus seiner letzten Versuchung: der Angst, von seinem Vater aufgegeben worden zu sein. Maria Magdalena (Monica Bellucci) streckt die Hand nach Jesus aus

 

 

Facts and Rumors - BEHIND THE SCENES

 

QUELLEN:

Jesus (Jim Caviezel) mit den Aposteln beim Letzten Abendmahl Das Drehbuch zu DIE PASSION CHRISTI stammt von Regisseur und Produzent Mel Gibson in Zusammenarbeit mit Benedict Fitzgerald ("Die Weisheit des Blutes", "Kaltblütig", "Herz in der Finsternis", "Zelda") und beschreibt Jesus Christus letzte zwölf Stunden auf Erden. Grundlage der Adaption war eine gesammelte Schilderung der Passionsgeschichte, zusammengetragen aus den vier Evangelien des Matthäus, Markus, Lukas und Johannes.

SPRACHEN:

Sämtliche Figuren des Films sprechen die Sprache, die sie auch zur damaligen Zeit gesprochen hätten. Dies bedeutet für die Juden - einschließlich Jesus und seine Jünger - Aramäisch, und eine Art 'Straßenlatein' für die Römer. Griechisch, das zur damaligen Zeit die Sprache der Gebildeten war, spielt keine nennenswerte Rolle. Jesus am Kreuz (Jim Caviezel)


 


DREHORTE:

Jesus (Jim Caviezel) DIE PASSION CHRISTI wurde ausschließlich in Italien gedreht und zwar vornehmlich an zwei Orten:
a) Matera
Die Kreuzigungsszenen wurden in der wunderschönen Stadt Matera in der Region Basilicata im Süden Italiens gedreht. Ganz in der Nähe drehte Paolo Pasolini 1965 "Das Erste Evangelium Matthäus".
b) Cinecittà Studios
Jerusalem war eine einzige Mammut-Kulisse, die in den Cinecittà Studios vor den Toren Roms aufgebaut war. Sie wurde erstellt vom Produktions-Designer Francesco Frigeri und dem Bühnenbildner Carlo Gervasi.
Der zusammenhängende, riesige Komplex enthielt den Tempel, in dem Christus' religiöse Befragung erfolgt, den Hof vor Pilatus' Palast, in dem er mehrfach verhört wird, und das Verlies, in dem er geschlagen und gegeißelt wird.

DAS KÜNSTLERISCHE TEAM:

Gibson bat den Kameramann Caleb Deschanel ("Der Patriot", "Der Stoff aus dem die Helden sind") die Bilder des Films den Gemälden des italienischen Barockmalers Caravaggio anzugleichen, die sich durch realistische Lichteffekte aufgrund harter Kontraste zwischen Licht und Schatten auszeichnen.
"Ich finde seine Arbeiten wunderbar", hatte Gibson über Caravaggio gesagt. "Diese Urgewalt, diese Düsternis, diese Spiritualität, und dann liegt über dem Ganzen noch so eine merkwürdig unvertraute Atmosphäre."

Simon von Zyrene (Jarreth Merz) hilft Jesus (Jim Caviezel), das Kreuz zu tragen

 

Die Wachen des Tempels zerren Jesus (Jim Caviezel) vor Gericht Vierzig Prozent des Films wurden nachts oder in Innenräumen mit abgedeckten Scheinwerfern gedreht, um eine Wirkung zu erreichen, als ob Licht sich seinen Weg aus der Dunkelheit nach draußen bahnt.
Die Kostüme wurden vom preisgekrönten Designer Maurizio Millenotti ("Hamlet", "Ernst sein ist alles") akribisch und in Handarbeit nach den historischen Originalen erstellt, um den visuellen Gesamteindruck von braun, schwarz und beige, auf den Gibson Wert legte, zu unterstreichen.

Obwohl der größte Teil der Crew aus Italien stammte (und die Mehrzahl der Schauspieler entweder aus Italien oder Osteuropa), kam das Maskenbildner-Team um Keith Vanderlaan und Greg Cannom ("A beautiful Mind - Genie und Wahnsinn", "Fluch der Karibik") direkt aus Hollywood. Gibson war klar, dass er die weltweit besten Maskenbildner benötigte, um den kompromisslosen und oft bedrückenden Realismus umzusetzen, den er in den Geißelungs- und Kreuzigungsszenen anstrebte.
Der Schauspieler Jim Caviezel musste während der Dreharbeiten für die Szenen gegen Ende des Films täglich sieben Stunden Maske über sich ergehen lassen.

Jesus (Jim Caviezel)

Kath.net, 10.12.2003

Nur ein Herz aus Stein bleibt von 'The Passion' unberührtDas meinte P. Joseph Augustine Di Noia, Untersekretär in der Glaubens-kongregation. Er sah kürzlich mit Vatikanvertretern Mel Gibsons Film "The Passion of Christ".

Vatikan (www.kath.net / zenit / red)

 

M.V.

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