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| Magazin für Dark Music, Kult(ur) und Avantgarde |
| Filmrezensionen - Die Königin der Verdammten |
Die Königin
der Verdammten.
Die Geschichte
eines "modernen" Vampirs.....
Was treibt die Geschöpfe der Nacht aus ihrem ewigen Schlaf? Musik natürlich....
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Und so erscheint der Untote Lestat nach
100jährigem Schlaf wieder in der Welt der Lebenden. Getrieben vom Blutdurst und der Idee den Lebenden kundzutun, das es unter ihnen Geschöpfe gibt, von denen man sich lieber fernhalten sollte.... |
Ich ging mit gemischten Gefühlen ins Kino,
zum einen mag ich Fortsetzungen nicht besonders, doch andererseits war ich seit
dem ersten Teil "Interview mit einem Vampir " schon fasziniert von der Story.
Wie würde es nun weitergehen, was konnten die Drehbuchautoren der Story,
basierend auf den Büchern von Anne Rice, noch abgewinnen?
| Doch ich wurde eines besseren belehrt, der Film überzeugt, sowohl in Ausstattung und Umsetzung als auch von der Idee, den Vampir Lestat einen Rockstar spielen zu lassen. Was der Faszination des Vampirseins vollkommen gerecht wird, will heissen, was käme seinem Status näher als als Musiker seine "Fans" zu beeindrucken und zu umgarnen? | ![]() |
Diesmal wird auch auf das Leben Lestats eingangen,
wer ihn geschaffen hat und warum er so ist wie er ist.
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Allerdings muss man bei den zeitlichen Blenden, vor und zurück, auch aufpassen, damit man auch die Zusammenhänge mitbekommt. In dieser Rolle brilliert der Ire Stuart Townsend, düster und beeindruckend, besser als es Tom Cruise vermochte. Und der war ja in dieser Rolle kaum zu toppen. |
Dieser Film ist ein Meisterstück dieses Genres, unheimlich und gleichzeitig unglaublich faszinierend, eben das was einen guten Vampir(film) ausmacht. Auffallend ist dieser subtilen Humor, fast schon britisch und vor allem die Leistung von AALIYAH als Akascha, die Königin aller Verdammten, die von Lestat wiedererweckt wird und um die sich dann eine Liebesgeschichte spinnt. Obwohl Aaliyahs Auftritt recht kurz ist, war sie in der Rolle doch perfekt, schade, daß sie schon tot ist. RIP. Nur die Guten sterben jung.
| Interessant fand ich auch, daß diesmal auch Gothics im Film auftauchen und ihr besonderer Bezug zu Vampiren und zu "schwarzer" Musik herausgestellt wird. Dieser Zusammenhang wirkt im Film so echt, daß man fast glauben könnte, Vampire existieren wirklich.....oder?? | ![]() |
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Aber seht selbst, "Die Königin der Verdammten" ist ein toller Film, den eigentlich jeder gesehen haben sollte, ganz gleich, ob er/sie sich nun für Vampire interessiert oder nicht. |
Infos unter www.koeniginderverdammten.de
Karsten Vedder