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| Magazin für Dark Music, Kult(ur) und Avantgarde |
| Rezensionen - Videos - Die Reise ins Labyrinth |
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| Titel: | Die Reise ins Labyrinth | Darsteller: | |
| Originaltitel: | Labyrinth | Jareth/ der König der Kobolde | David Bowie |
| Produktion: | GB/USA 1985/86 | Sarah | Jennifer Connelly |
| Lauflänge: | ca. 97 Minuten | Toby | Toby Froud |
| FSK: | ab 12 Jahren | Stiefmutter | Shelley Thompson |
| Kinostart: | 11.12.1986 | Vater | Christopher Malcolm |
| Kauf-Videostart: | 01.12.1999 | Fairy | Natalie Finland |
| Originalmusik: | David Bowie, Trevor Jones | Hoggle | Shari Weiser |
| Kostüm-Design: | Ellis Flyte, Brian Froud | Wiseman | Frank Oz |
| Produktions-Design: | Elliot Scott | Ludo | Rob Mills |
| Ausführender Produzent: | George Lucas | Der Wurm | Karen Prell |
| Ausführender Produzent (Supervising): | David Bowie |
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| Produzent: | Eric Rattray | ||
| Drehbuch: | Dennis Lee, Jim Henson, Trevor Jones | ||
| Nach einer Story von: | Dennis Lee, Jim Henson | ||
| Kamera: | Alex Thomson | ||
| Regie: | Jim Henson | ||
Ein neues großes Fantasy-Meisterwerk von Jim Henson (1936-1990). Nach seinem Welterfolg "Der Dunkle Kristall" hat der unvergessene Schöpfer der Muppets wieder einen Ausflug in die fantastische Welt jenseits seines Muppets-Universums unternommen und gewann dafür neben Jennifer Connelly ("Dark City", "Higher Learning - Die Rebellen") das legendäre RockChamäleon David Bowie für die Rolle des bösen und unglücklich verliebten Elfenkönigs Jareth.
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Kein Geringerer als George Lucas, der Mann, der mit der "Star Wars"-Trilogie und "Star Wars - The Phantom Menace" der Welt des Kinos und des Films ein ganzes Universum schenkte, zeichnet hier als Ausführender Produzent verantwortlich. Die Zusammmenarbeit von Henson und Lucas schlägt sich in einem einzigartigen Feuerwerk von Ideen, fantastischen Figuren, Charakteren und Spezialeffekten nieder, die uns eine Geschichte bescheren, die man durchaus als eine moderne Variante der Klassiker "Alice im Wunderland" und "Wizard of Oz" begreifen kann. |
Jim Henson selbst hat das Drehbuch gemeinsam mit Dennis Lee und dem Waliser "Monty Python"-Superstar Terry Jones geschrieben.
| Jones, als Regisseur ("Der Ritter der Kokosnuß") Darsteller und Drehbuchautor gleichermaßen kultisch geschätzt, lieferte als kongeniale Ergänzung des fabelhaften Duos Henson & Lucas jenen bezarren Humor und die unübertreffliche Ironie, die auch schon die TV- und Filmauftritte des "Pythons" auszeichnete. | ![]() |
Sarah ist ein hübscher, eigenwilliger Teenager voller Träume, Pläne und Fantasien - und sie findet natürlich nichts langweiliger, als auf ihren kleinen Bruder Toby aufzupassen. Weit lieber streift sie mit Hund Merlin in Fantasie-Gewändern durch die Gegend und zitiert aus ihren Lieblingsbüchern.
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Als ihr Vater und die ungeliebte Stiefmutter mal wieder aus dem Haus müssen, wird davon einmal mehr Sarahs geliebte Freiheit berührt. Ihr wird Toby anvertraut. Unbedacht wünscht sie sich den kleinen Kerl vom Hals ... die Kobolde sollen ihn holen. Und ihr Flehen findet Gehör. Noch in der selben Nacht wird der Quälgeist von Jareth, dem bösen König der Kobolde und Elfen in sein märchenhaftes Reich geholt. |
Jareth selbst erscheint noch in selbiger Nacht bei Sarah und läßt sie wissen, daß er nur all ihren Wünschen Gehör geschenkt hat. Und er bietet ihr an, ihr all ihre Träume zu zeigen und ihnen Erfüllung zu gewähren. Im Tausch für den kleinen Toby, versteht sich. Der wird sich binnen Stundenfrist bereits in einen Goblin verwandelt haben...
| Sarah hat nur eine Chance ihren kleinen Bruder aus den Fängen des bösen Königs zu befreien: Sie muß den Weg in das dunkle Schloß des Goblinherrschers finden. Es liegt auf der anderen Seite der Träume und ist von einem schier unüberwindbaren Labyrinth, bevölkert von den absonderlichsten Gestalten und Lebewesen, umgeben. Die gefahrvolle Reise steht überdies unter Zeitdruck, knappe 13 Stunden bleiben dem Mädchen, um Toby zu retten. | ![]() |
Verzweifelt, doch voller Mut macht sie sich auf den Weg. Ein seltsamer Gnom namens Hoggle, der seine Freizeit damit verbringt, Elfchen (die gar nicht so nett sind, wie sie erscheinen) zu töten, ist ihre erste Begegnung. Der Weg, den er weist, ist der falsche. Doch er soll Sarah noch häufiger im Inneren des schrecklichen Labyrinths begegnen. Dort wo Ungeheuer hausen, waffenstarrende Maschinen sich durch unterirdische Gänge fressen und die Goblin-Armee die schreckliche Burg ihres Königs und den gefangenen kleinen Toby bewachen, trifft Sarah auch immer wieder auf putzige, liebenswerte Kreaturen - einen Wurm, der mit Cockney-Akzent zum Tee lädt, sprechende Türknöpfe, Gruselgetüme mit weichem Herz und weise alte Zauberer ohne Macht...
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Langsam, mühevoll und ständig in Lebensgefahr, kämpft sich Sarah immer tiefer in das Herz von Boshaftigkeit und Finsternis. Die Konfrontation mit dem Herrscher dieser Welt wird unausweichlich. Und mag er Sarah auch Armeen seiner Schergen und Geschöpfe entgegenschicken, so erweist sich doch am Ende, das er keine Macht über die Schöne hat... |
M.V.