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| Magazin für Dark Music, Kult(ur) und Avantgarde |
| Rezensionen - Videos - Whatever - Was soll`s |
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| Titel: | Whatever - Was soll's | Darsteller: | |
| Originaltitel: | Whatever | Anna Stockard | Liza Weil |
| Produktion: | USA1998 | Brenda Talbot | Chad Morgan |
| Länge: | ca. 109 Min. | Mr. Chaminsky | Frederic Forrest |
| FSK: | ab 16 Jahren | Carol Stockard | Kathryn Rossetter |
| Leih-Videostart: | 14.09.1999 | Zak | Dan Montano |
| Casting: | Adrienne Stern | Woods | John G. Connolly |
| Originalmusik: | Walter Salas-Humara | Eddie | Gary Wolf |
| Schnitt: | Sandy Guthrie | Amy Peck | Mary Jo Roth |
| Kostüm-Design: | Jill Kliber | Martin | Marc Riffon |
| Produktions-Design: | Dina Goldman |
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| Ausführnde Produzenten: |
Bill Durkin, Jim Pedas, Ted Pedas, George P. Pelecanos, Irwin Young |
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| Produzenten: |
Ellin Baumel, Kevin Segalla, Susan Skoog, Michelle Yahn |
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| Drehbuch: | Susan Skoog | ||
| Kamera: |
Michael F. Barrow, Michael Mayers |
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| Regie: | Susan Skoog | ||
Das gnadenlos-coole Eighties-Revival mit dem Power-Soundtrack. Die Hits von Blondie, The Jam, Iggy Pop, Patti Smith, Roxy Music und David Bowie liefern die passende musikalische Untermalung zu einem Film, der es in sich hat. Eine trübe Kleinstadt und Teenager-Probleme in den 80ern: Die Reagan-Ära und ihre verlorenen Kinder. Regisseurin und Drehbuchautorin Susan Skoog ("Transgression") liefert ein kultverdächtiges Stück Unterhaltung der harten und abgebrühten Sorte. Zwei Girlies in einem Strudel aus Sex, Gewalt und Drogen. Liza Weil ("A Stir Of Echoes" läuft in diesem Jahr auf dem Fantasy-Filrnfest) und Chad Morgan (neben Emilio Estevez in "The War At Home") spielen Anna und Brenda Freundinnen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können.
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"Ich bin selber in den 80er Jahren erwachsen geworden", so die Regisseurin und Drehbuchautorin Susan Skoog. Ich weiß, wovon ich rede. Und meine Anna hat durchaus autobiographische Züge. Natürlich war es damals wenig anders, ein Teenager zu sein als zu allen anderen Zeiten, als in den 50er Jahren oder heute. Und doch hatten die frühen 80er ein anderes Klima. Wir hatten eine andere Einstellung zu Sex und Drogen. AIDS war noch nicht im Bewußtsein der Menschen und überall wurde noch geraucht und getrunken. Das Zeitalter der Gesundheitsapostel war noch nicht angebrochen!" |
"Susan Sonntag hat einmal geschrieben, daß die High School die wohl prägendste Erfahrung unseres Lebens ist", sagt Susan Skoog. "Hier, am Ende unserer Kindheit und an der Schwelle zum Erwachsenwerden, machen wir die ersten tiefen Erfahrungen unseres Lebens: Echte Freundschaften, Familienkonflikte, turbulente Romanzen. Und wir suchen unseren Platz in der Welt. Davon erzählt dieser Film!"
| Und er tut es ungeschminkt, schockierend und bewegend, ohne zu beschönigen. Daß er überhaupt zu sehen ist, ist dem Engagement der Produzentinnen Ellin Baumel und Michelle Yahn (Regisseurin der "Chinawomen" Film-Serie) zu verdanken. Die beiden Freundinnen waren sofort von Susans Skoogs Drehbuch begeistert: "Wir sind uns sicher, jede Frau kann sich mit Annas Erfahrungen identifizieren. | ![]() |
Und jeder von uns kennt jemanden, der so ist wie Brenda. Die ganze Geschichte ist hervorragend ausbalanciert, die Personen voller Wärme und Menschlichkeit gezeichnet -und die Ratlosigkeit und Unsicherheit gegenüber allem und jedem ist hervorragend eingefangen."
New Jersey 1981. Anna will raus. Die Enge dieser austauschbaren, langweiligen Kleinstadt geht ihr auf die Nerven. Aber Anna weiß noch nicht genau wie. Sie lebt zusammen mit ihrer ständig alkoholisierten Mutter und dem sadistischen jüngeren Bruder in absoluter Trübnis ohne irgendwo richtig dazuzugehören.
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Ihre Leidenschaft ist die Kunst, aber die Anstrengungen ihres Lehrers Mr. Chaminsky, sich für ein Stipendium zu bewerben, läßt sie ins Leere laufen. Die Clique, zu der sie gerne gehören möchte, nimmt sie nur wahr, wenn sie sich wieder einmal freiwillig zum Bier holen gemeldet hat. Anna weiß selbst, daß sie in puncto Aussehen keineswegs mit ihrer scharfen und gutgebauten Freundin Brenda mithalten kann. |
Denn Anna ist nicht die Schlankste, nicht besonders groß, aber mit schweren Brüsten - und vielleicht helfen die ihr ja bei ihrem wichtigsten Ziel, so schnell wie möglich die verdammte Jungfräulichkeit loszuwerden?
Für Mr. Chaminsky ist Annas Verhalten eine Enttäuschung. Er weiß, daß sie das Zeug hat, die Cooper Union Art School in Manhattan zu besuchen. Auch wenn all ihre anderen Noten ziemlich durchhängen. Aber er weiß auch, daß das Erwachsenwerden derzeit Annas größter Feind ist. Denn natürlich wäre Anna gerne ein bißchen mehr wie ihre Freundin Brenda, die zum Großvögeleinsatz mit ein paar Jungs auch schon mal die eine oder andere Flasche Wodka wegzieht.
| Und wie Brenda hätte Anna natürlich gerne einen Freund. Nur zu gerne hätte sie auch ihre ersten sexuellen Erfahrungen bereits hinter sich. Doch der einzige, der sich scheinbar für sie interessiert, ist der Möchtegern-Künstler Martin, den es mit seinen Bildern zurück in die Stadt getrieben hat. Auch ihn läßt sie stehen, als Brenda sie bittet, sie zu neuen Abenteuern mit den wilden Jungs Zak und Woods zu begleiten. | ![]() |
Und so ist Anna natürlich auch dabei, als Brendas Leben mehr und mehr in Stücke fällt, der Konflikt mit dem Vater zu einer blutigen Prügelei wird und eine wilde Flucht nach Irgendwo in einer Katastrophe endet. Anna hingegen ist ziemlich allein, und ihre Versuche aus dem Scherbenhaufen zu steigen sind mutig, aber sie verlangen auch Kraft ...
M.V.