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Archiv Rezensionen - Hungry Lucy

 

Hungry Lucy - Apparitions visited - Alfa Matrix

Das einprägsamste an Hungry Lucy’s "Apparitions visited" ist ganz klar die bezaubernde Stimme, begleitet von phantasievollen, wenig monotonen und trotzdem nicht aufdringlichen Sounds. Wunderschön und eingängig ist das Trio sieben bis neun. Zunächst lauschen wir einem gelungenen Cover dieser weniger bekannten Kapelle französischen Namens. Die Version von Blue Dress mit solch guten weiblichen Vocals verbleibt im Ohr. Mit dem achten Track folgt das 1,5 BpM-Küssen-oder-Weinen-Stück Cover Me und zur Abrundung mit Bed Of Flames eine fast Chart-taugliche Ballade für die Stunden mit Freundin im Cafe oder halt die Stunden danach. Diese Stücke repräsentieren das Album im Ganzen, mit einigen Ausnahmen, wie etwa Blame als Opener, der durchaus tanzbar arrangiert ist und Träge und Bewegung gelungen kombiniert. Das von Insomnia abgemischte Bound in Blood fällt dann auch noch mal etwas flotter aus und erinnert im Ganzen stark an Björk.

Kaufens- und vor allem hörenswert ist die Platte allein schon auf Grund der wunderschönen Stimme der Sängerin und wird durchaus des öfteren im CD-Spieler Platz finden, trotzdem sie im Regal eher in der Rubrik "für Abends" steht.

Sebo

Hungry Lucy

 

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