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Archiv Rezensionen - Loom Light -

 

Loom Light - Secret Of The Silver Blade - distributed by Loom Light

Das vorliegende Album der österreichischen Band, bestehend aus Dark Romeo, Node B und Brain Slade, ist das Ergebnis eines Projekts welches sich mehr als Kunstplattform versteht. Die drei verstehen sich nicht als Profis, versuchen aber mit ihren gegebenen Mitteln das Beste herauszuholen. Und das muss man durchaus anerkennen, vor allem wenn das Ergebnis derart angenehm ist. Man darf auch nicht übersehen, dass das Album von ihnen selbst produziert wurde.
Die Lieder auf dem Album erzählen auf eine schöne Weise von der von ihnen erschaffenen virtuellen Welt, dem Land der Silberblätter. Aus diesem Grund greift der künstlerische Aspekt nicht nur bei der Musik alleine. Secrets Of The Silver Blade muss als Gesamtkunstwerk verstanden werden.
Die Musik weist teilweise die Qualitäten der Gothic Musik der Achtziger aus und auf anderen Strecken ähnelt der Stil den frühen Werken Der verbannten Kinder Evas. Aus diesem Grund fallen auch kleiner Mängel bei den Vocals nicht übermäßig ins Gewicht. Aber die einzelnen Stücke wissen durchaus zu überzeugen und zu gefallen. Lieder wie Männchen klein erinnern auch ein wenig an NDW/Indiemusik. Besonders empfehlenswert erscheinen hier Lieder wie Engel der Stunde, Hello Nice To Eat You oder der Zauberlehrling. Dieses Album ist für Menschen, die handgemachte Musik noch zu schätzen wissen und ebenso auf Texte achten, nicht für Anhänger der alltäglichen leichten Kost. Bei all diesen Qualitäten bleibt nur mit Spannung zu erwarten was das Projekt in der Zukunft noch alles präsentieren wird.

Tatjana

Loom Light

 

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