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Magazin für Dark Music, Kult(ur) und Avantgarde

 

Archiv Rezensionen - Moonchild

 

Moonchild – Somewhere Someplace Somehow - Schwarzrock (dark dimensions) / SPV

Das gute Ding ist sicher ein Schätzchen in jeder Gitarrenliebhabersammlung. Oft erinnert der Sound an Nightwish, was nicht zuletzt daran liegt, dass die Lieder extrem von lauten Gitarren dominiert werden und das Stück "Anxiety" sogar Parts mit klassischem Frauengesang enthält.

Ansonsten ist das Album ein guter Stoff für Diskussion:

Die Gitarrenpräsenz ist wunderbar, keine Frage, aber über den Gesang lässt sich streiten. Der Zuhörer wird zwar merken, dass hinter der zittrigen Frauenstimme ein enormes Potential steckt, doch auf Dauer ist die Ungleichmässigkeit in der Stimme nervig.

Positiv zu bewerten, ist das Intro des Songs "Somewhere someplace somehow", denn hier singen die Frauen zweistimmig, was das Zittern der einen Vokalistin mindert oder gar stellenweise ganz aufhebt.

"Set me free" ist ein Stück, das mir ganz besonders gefallen hat, da hier auch Männer zu Wort oder besser gesagt ans Mikro kommen – Attribut: herausstechend !

Womit ich gar nicht gerechnet hätte, nachdem ich mir das Album genauer angesehen hatte, war das Intro:

"At the beach" heisst es und klingt auch so... eine Akkustik-Gitarre wird überlappt von Meeresgeräuschen und plötzlich setzt eine punkige Girliestimme ein.

Innovationen mögen Fortschritt bedeuten, in diesem Falle war das Intro aber unnötig, denn es wirft ein völlig falsches Bild auf das Gesamtwerk des Albums.

Marta Bock

 

 

MOONCHILD - A SINGLE TO A FRIEND - MCD - Poison Ivy / WESTCOM / EFA

Moderner den je macht diese Vorabsingle wirklich Appetit auf das in Kürze erscheinende Fulltime-Album. Zwar bewegt man sich unverändert in der Gothic-Metal Ecke, doch dürfte man nun auch für diejenigen interessant sein, die es nicht ganz so hart mögen. So entwickeln sich die beiden Stücke ‘A Friend’ und ‘War’ (jeweils in zwei Versionen) zu wirklichen Ohrwürmern, wobei mich interessieren würde, in wie weit das der Verdienst des Produzenten Jay P. Genkel (LACRIMOSA, CRADLE OF FILTH, THERION) ist. Doch was soll’s, in einem Punkt hat der Beipackzettel nämlich recht: MOONCHILD MACHT SÜCHTIG! Th. K. 2

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