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Archiv Rezensionen - Gothic Rock 2 (Out of the 80s... Into the 90s) -

 

Gothic Rock 2 (Out of the 80s... Into the 90s) - Jungle Records / EFA

Was der „Zwischenfall"-Sampler für den elektronischen Bereich, ist dieser Sampler für die Welt des Goths. Auf zwei CDs, Spielzeit knapp 150 Minuten, tummeln sich insgesamt 35 Gothic-Formationen, wobei auf CD 1 Bands der Achtziger und auf CD 2 jene aus den Neunzigern compiliert sind. Verantwortlich für die Zusammenstellung zeigen sich Alan Hauser und Mick Mercer, die ja auch schon Vol. 1 auf die Menschheit losließen, letztgenannten dürfte man auch als Autor vor der Szenelektüre „Gothic Rock" kennen. Los geht's auf Seite 1 wie schon erwähnt mit den guten, alten Achtzigern (seufz), die da vertreten wurden von u.a. Bauhaus (Kick in the Eye – Single-Mix), Theatre of Hate, Southern Death Cult (Fat Man - unveröffentlichte Version), Virgin Prunes mit der bis dato gern gespielten Tanztempe1perle Baby turns blue, March Violets, Christian Death (The Divine Enigma - unveröffentlicht), The Mission, Hutlegende Kalle Mc.Coy und die Fields-Connbo (Trees come down), Specimen, Play Dead, ... und natürlich die Band vom anderen Stern, Alien Sex Fiend (Comatose - unreleased). Herrlich. der reinste Nostalgie-Trip, da wird mir doch glatt ganz warm ums Herz, ach ja... Nun dann, atmen wir einmal ganz tief durch und begeben wir uns ins jetzige Jahrzehnt.

Die Pforten öffnen sich und allseits bekannte Formationen wie Incubus Succubus, Love Like Blood, Two Witches, Nosferatu, Rosetta Stone und Creaming Jesus (hier mal nicht mit A Forest!), bahnen sich den Weg durch die Boxen. Weiterhin nennenswert sind Ataraxia, die wie gewohnt auf mittelalterlichen Pfaden wandern und deren Song Canzona irgendwie zum Schunkeln einlädt, dass ohrwurmartige Paris skyes von Big Electric Cat (die Vocals erinnern mich an good old Iggy Pop), sowie London After Midnigbt (Revenge, die mittlerweile auch außerhalb ihrer Heimat USA eine kleine Fangemeinde haben dürften). Richtig mißfallen tun mir eigentlidh nur Midnight Configuration, die mir ein Spur zuuu hart ans Eingemachte gehen, und Chaz Metthews, der auf einem Party-Punk-Sampler besser aufgehoben wäre. Das unverbindliche Wort zum Sonntag: Reinhören!!!

AX

 

 

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