| Sanguis
et Cinis - Alright let's rock - Trisol
Einen Sympathiepunkt haben Sanguis et
Cinis bei mir sowieso immer, muss ich gestehen. Warum? Weil sie von Album
zu Album anders klingen, sich selbst ausdrücken, ohne "Nebenprojekte",
obwohl es so sicherlich um einiges schwieriger ist, sich eine treue Fanbase
zu erspielen. Jetzt aber, ganz objektiv, zu ihrem neuesten Output "Alright
let's rock".
Hier ist der Titel Programm, denn die
Scheibe rockt tatsächlich wie Sau. Rotzig-frech, voller Spielfreude
und total aus dem Bauch heraus macht das Zuhören einfach nur Laune.
Da steppt die Luzie! Verschnaufpause? Bis zum 7. Stück wird gnadenlos
Gas gegeben. Besagtes "Sense of Reality" kommt dann etwas ruhiger daher,
um im Anschluss daran auf der Zielgeraden wieder ordentlich Tempo zuzulegen.
Der mannlich/weibliche Wechselgesang prescht trotz atmosphärischer
Momente straigth forward und bringt es ingesamt (inklusive dem Bonustrack
"Dionysos", einem re-recorded Demostück) auf 10 rockige Bastarde.
Mein persönlicher Fave auf diesem Album ist das echt bissige "Hey
Fuckers!", obwohl der Rest dem qualitativ in nichts nachsteht. Auch wenn
die CD etwas kurz ausgefallen ist, so ist sie doch in gleichem Maße
auch kurzweilige und ich kann nur sagen: Freunde des schnörkellosem,
fetten und leicht schrägen Rocks - Zugreifen!
Auf dem Digi-Pack ist übrigens noch
ein Hidden Track;-)
Andrea Scherr
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