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Magazin für Dark Music, Kult(ur) und Avantgarde

 

Archiv Rezensionen - S - Sanguis et Cinis

 

Sanguis et Cinis - Alright let's rock - Trisol

Einen Sympathiepunkt haben Sanguis et Cinis bei mir sowieso immer, muss ich gestehen. Warum? Weil sie von Album zu Album anders klingen, sich selbst ausdrücken, ohne "Nebenprojekte", obwohl es so sicherlich um einiges schwieriger ist, sich eine treue Fanbase zu erspielen. Jetzt aber, ganz objektiv, zu ihrem neuesten Output "Alright let's rock".

Hier ist der Titel Programm, denn die Scheibe rockt tatsächlich wie Sau. Rotzig-frech, voller Spielfreude und total aus dem Bauch heraus macht das Zuhören einfach nur Laune. Da steppt die Luzie! Verschnaufpause? Bis zum 7. Stück wird gnadenlos Gas gegeben. Besagtes "Sense of Reality" kommt dann etwas ruhiger daher, um im Anschluss daran auf der Zielgeraden wieder ordentlich Tempo zuzulegen. Der mannlich/weibliche Wechselgesang prescht trotz atmosphärischer Momente straigth forward und bringt es ingesamt (inklusive dem Bonustrack "Dionysos", einem re-recorded Demostück) auf 10 rockige Bastarde. Mein persönlicher Fave auf diesem Album ist das echt bissige "Hey Fuckers!", obwohl der Rest dem qualitativ in nichts nachsteht. Auch wenn die CD etwas kurz ausgefallen ist, so ist sie doch in gleichem Maße auch kurzweilige und ich kann nur sagen: Freunde des schnörkellosem, fetten und leicht schrägen Rocks - Zugreifen!

Auf dem Digi-Pack ist übrigens noch ein Hidden Track;-)

Andrea Scherr

 

 

Sanguis Et Cinis – Madrigal Trinity (2xCD Box)

"Das bislang beste und tanzbarste Album" dachte ich nach dem ersten Hören. Hier wurde auf sehr gekonnte Weise Gothic und Death Rock mit Dark Folk verbunden. Die Songs sind sehr eingängig und bohren sich in dein Gehirn und deinen Bauch. Ich denke, dieses Album verdient einen Ehrenplatz in der "Hall of fame" des Dark Rocks. Anspieltips: Isabelle und die Cover-Version des Ärzte Klassikers "Mysteryland". Note 1, Stefan Kranz

 

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