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| Magazin für Dark Music, Kult(ur) und Avantgarde |
| Archiv Rezensionen - The Eternal Afflict - |
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The Eternal Afflict - Katharsis - Soulfood/Scanner Nach längerer Abstinenz meldeten
sich The Eternal Afflict mit einem Knall zurück. Das Album Katharsis
hat allerlei zu bieten. Der Sound ist extrem EBM-lastig geworden aber
die charismatische Stimme Cyans ist die gleiche geblieben. Eine weitere
Innovation stellt die stimmliche Verstärkung von Julia Beyer, bekannt
als Sängerin bei Technoir, dar. Die weiche Stimme Julia Beyers steht
in einem angenehmen Kontrast zu der Cyans und den teilweise harten Elekrtoklängen
und verleiht den Liedern das gewisse Etwas. Tatjana |
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THE ETERNAL AFFLICT - NOTHING MEANT FOREVER ... Eraser / Nova Tekk
Bei THE ETERNAL AFFLICT war es, wie bei so vielen Bands, man trennt sich und geht fortan eigene Wege. Doch was soll man machen, wenn weder das Soloprojekt des Einen (CYAN), noch die neue Band des Anderen (INSIDE) so richtig erfolgreich sind? Natürlich, ein ‘Best Of’-Album und weil die Zusammenarbeit dabei so gut klappt, beschließt man kurzerhand, THE ETERNAL AFFLICT wieder zum Leben zu erwecken. So könnte man zynisch auf diese Veröffentlichung reagieren.Doch da ich Fan der ersten Stunde (ich habe sogar die allererste Vinyl-LP der Beiden noch in meinem Plattenschrank stehen, jawohl) bin, habe ich auf diese Nachricht natürlich mit stundenlangem Frohlocken reagiert. Aber kommen wir zur Musik, die Stücke dürften zumindest den Fans hinlänglich bekannt sein, da gibt es neben (natürlich) ‘San Diego’ so ziemlich alles, was man sich nur wünschen kann. Nachdem man ‘San Diego’ gleich als Opener verbraten hat, geht es weiter mit ‘We Libanon You’ und ‘Door To My Pain’, um mit ‘Trauma Rouge ...’ und ‘... Now Mind Revolution’ Richtung ‘Childhood’ vorzustoßen, welche dann schließlich in ‘War Child’ und ‘Agony I Like’ endet. Insgesamt vierzehn Stücke, eins besser als das andere, dazu noch in ‘remastered’ Qualität, werden geboten. Und um diese CD auch dem Hardcore-Fan, der sowieso schon alles hat, noch schmackhaft zu machen, befinden sich drei unveröffentlichte Remixe (zwei davon allerdings nur live) auf der Scheibe. Für alle Neueinsteiger in Sachen THE ETERNAL AFFLICT ein perfekter Anfang und Fans dürften nach vier Jahren Abstinenz sowieso nicht lange warten und sich ‘Nothing Meant Forever ...’ ebenfalls umgehend zulegen. Wäre ich jetzt ein Prophet, wenn ich dieser Scheibe eine hohe Chartsplatzierung in den DAC voraussage? Wohl kaum. Bleibt abzuwarten, wie die ersten neuen Stücke klingen ... Transmission End ... ‘but no end meant to be last!’ Th. K. 2
THE ETERNAL AFFLICT - Childhood - MCD, Gymnastic Records / EFA
Nun wartete man schon Wochen darauf den Nachfolger von "Jahweh Koresh" zu hören. Herausgekommen ist eine Mischung aus "San Diego" und "Jahweh Koresh". Das Titelstück Childhood ist ein typischer TEA-Song, der vor allem von Cyans theatralischen Gesang lebt.
Das Thema des Stückes ist der Krieg in Ex-Jugoslawien. Cyan's Ausdrucksweise eigne sich hierfür bestens, sollen doch die Qualen der Zivilbevölkerung, speziell der Kinder, hervorgehoben werden. Das dritte Stück "How About Tomorrow" überrascht mit verzerrtem Gesang. Der Gedanke kommt nahe, daß man sich hier der gängigen "Gesangmode" ein wenig anpaßt. Das Stück gefällt mir persönlich aber gut, so daß ich gespannt bin, wie dieses sich in dem im November erscheinenden Album "War" entwickeln wird. Insgesamt eine typische TEA-Musik, die an Komplexivität gewonnen hat.
Armin Kessel
THE ETERNAL AFFLICT - War - GYM / EFA
Lange haben wir warten müssen. Jetzt ist es jedoch soweit, herausgekommen ist ein Album mit vielen Bonuspunkten. Wie der Titel schon verspricht behandelt das Album in 11 Stücken des Thema Krieg in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Durch Cyans emotionalen Gesang und passend eingesetzten Arrangements wirken Text und Musik wie eine Einheit. Was die "Childhood"-Maxi schon andeutete, wurde nun beim Longplayer fortgeführt, und zwar der Frauengesang und der verstärkte Einsatz von Gitarrensamples, die jedoch dezent gehalten wurden. "War Child" hat schon Hymnencharakter und wirkt durch die E-Drums sehr druckvoll. Für mich einer der Höhepunkte des Albums. Überrascht hat mich die Ballade "Jonathan", so eine Art Gemisch aus T.E.A. und Whitney Houston... toll gemacht. An die Tanzflächen wurde auch gedacht und wurde mit dem Stück "Song Of Faith" auch voll gerecht. Für mich stellt dieses Album der bisherige Höhepunkt des Schaffens von T.E.A. dar. Ein weiterer Bonuspunkt ist, daß die CD in einem Papier-Cover eingebunden ist. Also Digipak ohne Plastikmüll. Endlich setzt ein Label den Begriff Umweltschutz in die Tat um. Ein dickes Lob an Carl Erling, weiter so. Desweiteren liegt ein 16-seitiges Booklet mit allen Texten bei. Das man sich T.E.A. demnächst live anschauen sollte, brauche ich nicht zu erwähnen. Die Möglichkeit hat man spätestens bei der Zillo-Hallen-Tour. Außerdem wird es in der nächsten Ausgabe ein Interview mit T.E.A. geben.
Armin Kessel