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Magazin für Dark Music, Kult(ur) und Avantgarde

 

Archiv Rezensionen - Wolfsheim

Wolfsheim – Kein Zurück – Strange Ways / Warner Music

Als ersten Vorboten ihres demnächst erscheinenden Albums "Casting Shadows" schickt Hamburgs Synthiepop-Legende Wolfsheim die Maxi-CD "Kein Zurück" ins Rennen. Produziert von Andreas Herbig (A-ha, Deichkind ua) präsentiert sich der Song zumindest musikalisch ziemlich weichgespült und unspektakulär. Erst Peter Heppners Stimme und der nachdenkliche Text vermögen es, den Song aus der Masse an Pop-Produktionen herauszuheben. Ich bin gespannt, ob man hier einen ähnlichen Charts- und Mainstream-Erfolg wie zuletzt erreichen kann. Mir persönlich gefällt der "O. Pinelli Mix" mit seinen Ecken und Kanten eindeutig besser, als die Originalversion. Zusätzlich gibt es auf der im Handel erhältlichen Maxi-CD noch den Albumtrack "And I ...", sowie das exklusive Stück "Iou", auf meiner Promoversion befinden sich diese leider nicht.

Thorsten Kübler

Wolfsheim – Kein Zurück

 

 

Wolfsheim - Kein zurück - Single - StrangeWays Records

Nachdem Wolfsheims Heppner mittlerweile in diversen Projekten mitwirkte, die teils in den oberen Charts trällerten, glaubt man vielleicht, Wolfsheim würden jetzt noch poppiger werden, als sie es auf dem letzten Longplayer schon waren.

Ebenfalls mag man vermuten, dass Wolfsheim nach 10 zunehmend erfolgreicheren Jahren, ähnlich anderen Synthie- und Electrocombos, brutale Richtungsänderungen einschlagen, "neuen" Sound ausprobieren oder noch schlimmer, das genaue Gegenteil anstreben, und nichts ändern. Und damit spätestens nach der zweiten Single dieser Art einfach langweilig werden. Aber all das trifft nicht zu auf "Kein Zurück". Beim ersten Mal hören liegt man irgendwo zwischen naja, bekannt, gewohnt, poppig, heftig und letztendlich doch nichts anderes als genial denn genau das ist "Kein Zurück".

Melodisch und doch einfallsreich, tanzbar und kräftig, einfach rundum beeindruckend und die Lyrics vortrefflich. Im ganzen sicher ein Stück, das vielleicht nicht "Once in a lifetime" oder "Sparrows and Nightingales" als Clubhits ablöst, mindestens aber Songs wie "Künstliche Welten" weit hinter sich liegen lässt.

Ob Pop oder Popkiller - "Kein Zurück" ist ein Schritt nach vorn und schlichtweg der Hammer!

Sebo

 

 

 

Wolfsheim - "Once in a lifetime" CD-Single - Strange Ways/Indigo

Nachdem "Die Flut" ja so richtig durchgestartet ist, wird es Wolfsheim an Aufmerksamkeit wohl kaum fehlen. Warum auch nicht, verdient haben sie es allemal. "Once in a lifetime" ist eine Pop-Perle, die ihres Gleichen sucht. Aber auch "Heroin she said" und "Love is strange" gehören zur Oberklasse der electronischen Musik. Während "Heroin, She said" ein wenig mehr Ecken und Kanten hat, sind die beiden anderen tracks typisch für Wolfsheim und somit eine Garantie für genialen Electro-Pop. Für Unersättliche (wer ist das nicht?) gibt es auch eine Extended-Version von "Once in a lifetime". Unbeding besorgen. Note: 1 AD

Wolfsheim

 

Wolfsheim - Closer still - MCD - Strange Ways /Indigo 1220-2

Wolfsheim melden sich mit ihrer neuen Single "Closer still" zurück. Sie ist die erste Auskopplung aus dem dritten Album des Hamburger Duos, das am 15.02.96 erscheinen und voraussichtlich "Opus Novum" heißen wird. Auf der MCD sind insgesamt 5 Stücke. Zu hören gibt es "Closer Still" in 3 Variationen; "Tapir", welches sehr ruhig und mit weiblichen Gesang unterlegt ist; und "Now I fall" in poppigen factory Mix. "Closer Still" ist ein sehr ruhiges Stück, das mit der warmen, tiefen Stimme von Peter Heppner gut kombiniert ist. Unterstützt wurden Wolfsheim bei diesen Projekt von den Valgelis-Chören, die beim Refrain kräftig mitgemischt haben. Herausgekommen ist ein guter Song, der immerhin schon auf "eins Live" gespielt wird. F.S.

 

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